VISENSO baut virtuelles Museum

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Die Hajek-Stiftung der Sparda-Bank Baden-Württemberg hat den Stuttgarter Virtual-Reality- und Visualisierungsexperten VISENSO mit einem ungewöhnlichen Projekt beauftragt: 700 Werke des Künstlers Otto Herbert Hajek werden jetzt in einem interaktiven, virtuellen Internet-Museum der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Am 03. März 2009 konnte sich der Vorsitzende der Hajek-Stiftung der Sparda-Bank Baden-Württemberg homas Renner über den Abschluss eines ambitionierten Museumsprojektes feuen. Martin Zimmermann, eschäftsführer der VISENSO GmbH Stuttgart, überreichte ihm ährend der Eröffnungs-Pressekonferenz im Kunst-Museum Stuttgart das 1’200 qm große, "virtuelle Hajek Museum"–kompakt, auf einem Computerstick.

Das Hajek Museum ist ab sofort für jedermann, zu jeder Zeit unter www.hajekmuseum.de, kostenlos geöffnet. Der Grundstein für die virtuelle Kunsthalle war gelegt, als die Sparda-Bank die von VISENSO in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Künstler Gyjho Frank geschaffenen, immersiven Farb- und Klangwelten kennen lernte. VISENSO hat seine Bilder als virtuelle, interaktiv erlebbare "Farbgebirge" unter anderem im CAVE (mehrseitiger Projektionsraum) begehbar gemacht. Zu Beginn des Projektes galt es, die technischen Voraussetzungen für die enorme Datenmenge zu schaffen, die erfasst werden musste. 700 Werke des Künstlers Otto Herbert Hajek digital aufzunehmen, darunter Gemälde, Skulpturen, Stadtikonographien, die in hoher Qualität quasi in Echtzeit im Internet zur Verfügung stehen müssen. Spezielle Komprimierungsverfahren wurden angewandt, um die riesigen Datenmengen, die als Bilder, Laserscans oder Filmsequenzen generiert wurden, beherrschbar zu machen. Auch das Gebäude des Hajek Museums musste zunächst "gebaut" werden. Der Stuttgarter Architekt Elmar Gauggel und sein Team haben in enger Abstimmung mit den VR-Experten von VISENSO das 3D-Modell entworfen und modelliert. Die hohe Darstellungsqualität wurde dabei durch spezielle Rendering-Verfahren erreicht. Die Besonderheit: das Gebäude existiert ausschließlich im Internet.

Die Kunsthalle bietet für 100 Werke von Hajek Platz, und damit mehr als das Doppelte üblicher Ausstellungsräume. Hier können die Exponate via Mausklick aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. In einem Archiv steht der gesamte Bestand der Stiftung zum Abruf bereit. Besucher können außerdem an speziellen Führungen teilnehmen. Weitere Ausstellungen und ein regelmäßiger Wechsel der Exponate sind in Planung. "Voraussetzung, um ein solch ambitioniertes Projekt überhaupt realisieren zu können, ist die Zusammenstellung einer interdisziplinären Projektgruppe. Im Fall des Hajek-Projekts setzte sich das Team aus Webdesignern, Usability-Experten, Architekten, Mathematikern, Kunsthistorikern und Ingenieuren zusammen", erläutert Martin Zimmermann. "Nur mit hochmotivierten Spezialisten lässt sich solch eine technologische Herausforderung überhaupt realisieren".

Die Entwicklung des Virtuellen Museums und des Internet-Portals, das in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Sparda-Bank und Kunst-Experten umgesetzt wurde, beanspruchte ein halbes Jahr. Günther Przyklenk, Marketing-Leiter und Prokurist der Sparda-Bank resümiert: "Die Zusammenarbeit mit VISENSO war für uns sehr beeindruckend. Professionell und kreativ wurden unsere Wünsche und Vorstellungen umgesetzt. Dass die Fachwelt das Hajek Museum bereits wenige Tage nach seiner Eröffnung mit dem "Virtuellen Prado in Madrid" von Google vergleicht, zeigt, welche außergewöhnliche kreative und technologische Leistung hier erbracht wurde". Ideen zu wechselnden Ausstellungen liegen bereits in der Schublade, denn die Eröffnung des Hajek-Portals ist laut Zimmermann, "erst der Anfang spektakulärer Visionen von immersiver Kunstvermittlung, die bereits in Arbeit sind".

Weitere Informationen unter: www.visenso.de.

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