Vision 2016: Sick präsentiert den Appspace

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Mit dem Sick Appspace hat das Unternehmen Anfang November auf der Bildverarbeitungsmesse Vision eine offene Plattform für programmierbare Sensoren von Sick vorgestellt. Das Eco-System soll Systemintegratoren und Erstausrüstern (OEM) Freiheit und Flexibilität bieten, ihre Applikationssoftware direkt auf den programmierbaren Sick-Sensoren passend für die spezifischen Aufgabenstellungen zu entwickeln.
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Mit dem Sick Appspace hat das Unternehmen Anfang November auf der Bildverarbeitungsmesse Vision eine offene Plattform für programmierbare Sensoren von Sick vorgestellt. Das Eco-System soll Systemintegratoren und Erstausrüstern (OEM) Freiheit und Flexibilität bieten, ihre Applikationssoftware direkt auf den programmierbaren Sick-Sensoren passend für die spezifischen Aufgabenstellungen zu entwickeln.

Sick Appspace vereint Software und Hardware und besteht aus zwei Elementen: die programmierbaren Sensoren sowie das Appstudio, ein Entwicklungssystem für Applikationen. Die flexible Architektur und die programmierbaren Geräte ermöglichen es, Daten für Cloud-Services im Kontext von Industrie 4.0 zu generieren. Die Software sitzt im Sensor und kann direkt daraus Informationen weitergeben. So werden Anwender optimal in den Bereichen Qualitätskontrolle, Rückverfolgbarkeit sowie vorausschauende Wartung unterstützt.

Von Entwicklern für Entwickler

Das Appstudio dient zur Entwicklung kundenspezifischer Applikationen auf programmierbaren Sick-Geräten. Neben flexiblen Programmiermöglichkeiten und Dienstprogrammen bietet es auch Zugang zur Sick- Software-Toolbox und etablierten Bildverarbeitungsbibliotheken, wie Halcon. Dank Lua-Scripting mit vielen integrierten Entwicklungsunterstützungen, wie Auto-Vervollständigen, wird sich die App-Entwicklung für die programmierbaren Sensoren auf einfache Weise in bestehende Entwicklungsprozesse einfügen. Die so entwickelte Sensorapp wird anschließend auf unterschiedliche programmierbare Sensoren ausgerollt und kann demzufolge auch auf mehreren Sick-Sensoren eingesetzt werden.

Die Benutzeroberfläche für den Maschinenbediener kann individuell mittels grafischem Viewbuilder als Web-GUI (Graphical User Interface) erstellt werden. Alle Softwarekomponenten werden vom PackageBuilder zu einem Paket zusammengefasst, die Zugriffsrechte werden sicher definiert. Durch zahlreiche Beispielprogramme ist zusätzlich eine schnelle Einarbeitung und Erstellung von Sensor-Apps gegeben.

Community

Der Sick AppSpace Developers Club ermöglicht es Mitgliedern, spezielle Angebot für Demo-Kits und Laborausstattungen in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus berechtigt die Mitgliedschaft zur Teilnahme an der jährlichen Sick AppSpace Developers Conference. Neben interessanten Vorträgen, Produktdemos und Trainings bietet sich hier die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken mit anderen Mitgliedern der Community. So werden die Mitglieder selbst die Weiterentwicklung des Eco-Systems mitbestimmen.

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