Von 1350 bis heute: Hannovers Beginenturm als mechatronisches 3D-Modell

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Von 1350 bis heute: Hannovers Beginenturm als mechatronisches 3D-Modell

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Designerin Anke Masuch von visionate interactive interiors GmbH macht Geschichte interaktiv erlebbar: Mit einem interaktiv bedienbaren Modell des Hannoverschen Beginenturms hat Designerin Anke Masuch von der Agentur visionate interactive interiors ein außergewöhnliches museumspädagogisches Medienprojekt für das Historische Museum Hannover realisiert. Die 4-teilige Installation der visionate-Designerin ist unter strengen Auflagen des Denkmalschutzes im Erdgeschoss des Beginenturms barrierefrei installiert und bildet unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten die bewegte Geschichte des Turms von 1350 bis in die jüngste Vergangenheit ab. Eingeweiht wird die interaktive Installation am 27. Juni um 19 Uhr im Rahmen des großen Mittelalter-Spektakels rund um das Historische Museum am Leineufer mit einer VIP-Führung. Ab dem 28. Juni ist sie dann für die Öffentlichkeit vollständig zur Besichtigung zugänglich.

Beschreibung des Exponats

Der Beginenturm ist das älteste existierende Gebäude Hannovers. Seine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte, aber auch die vielen Umnutzungen machen dieses Gebäude zu einem unschätzbaren Zeitzeugen der Stadtgeschichte. Dieser Gedanke stand bei der Entstehung des Exponates im Fokus. „Unser Anspruch war von Anfang an, dem Besucher eine leicht zugängliche wie hoch informative Möglichkeit zu bieten, selbst durch die Geschichte des Beginenturms reisen zu können“, erklärt Dipl.-Produktdesignerin Masuch von visionate interactive interiors. So entstand für den Museumsbesucher ein interaktiver Zeitstrahl in Form eines Markers, den man entlang der wichtigsten historischen Phasen des Turmes ziehen kann. Jeder der 12 Zeitpunkte in der Geschichte des Turmes, wird mit einem historischen, stilisierten Hintergrund visualisiert um die Veränderungen, die sich rund um den Turm abgespielt haben, anzudeuten. Ein Miniaturmodell des Turmes wendet sich dazu, je nach Geschehnissen, dem Besucher zu oder ab um das Innere oder das Äußere des Turmes zu zeigen, oder die Aufmerksamkeit auf die Umgebung zu lenken. Jeder historisch bedeutende Moment wird mit Kurztexten, erläuternden Bildern und Informationen zu zeitgleichen Ereignissen ergänzt.

Kleine Anekdoten, großer historische Kontext

Durch die komprimierte Art der Darstellung und das reichhaltige Informationsangebot können Senioren wie Schüler spielerisch in die bewegte Geschichte von Stadt und Turm eintauchen. Der große historische Kontext ist ebenso abrufbar wie kleine Anekdoten zur Stadt- und Turmgeschichte. Von der Trutzburg als Zeichen bürgerlichen Gemeinsinns hin zum mächtigen Wehrturm der mittelalterlichen Stadtmauer über seine Nutzung als Wohnraum bis zur Kneipe – transparent und erlebbar werden. „Auf wenig Raum passiert hier sehr viel“, erklärt Designerin Anke Masuch. „Im Rahmen von Konzeption und Entwicklung war besonders das Zusammenspiel der unterschiedlichen Gewerke wie Tischlerei, Innenarchitektur, Elektrik, IT und Design besonders spannend. Außerdem haben wir sehr eng mit den Historikern des Museums zusammengearbeitet und mussten eine Fülle von Fakten filtern und aufbereiten. Das hat uns auch enorm geholfen, bis zum Ende offen für Ergänzungen und Modifikationen zu bleiben.“

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