Von der Web-Anwendung bis zu Big Data: Lösungen für den Deutschen Wetterdienst

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Von der Web-Anwendung bis zu Big Data: Lösungen für den Deutschen Wetterdienst

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Unternehmensmeldung: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) nutzt bei der Entwicklung moderner Web-Anwendungen und der Evaluierung von Big-Data-Technologien das Know-how von Disy Informationssysteme. Technisch konzipiert und umgesetzt hat Disy das Stadtklima-Modul – weitere Projekte sollen folgen.

disy_messstation_teaser

Unternehmensmeldung: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) nutzt bei der Entwicklung moderner Web-Anwendungen und der Evaluierung von Big-Data-Technologien das Know-how von Disy Informationssysteme. Technisch konzipiert und umgesetzt hat Disy das Stadtklima-Modul – weitere Projekte sollen folgen.

Heiter bis wolkig, stellenweise Schauer oder frischer bis böiger Wind – alle kennen diese Meldungen. Doch wo kommen diese Angaben eigentlich her? In Deutschland ist dafür der Deutsche Wetterdienst – kurz DWD – zuständig. Er ist als obere Bundesbehörde des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur offiziell unter anderem mit der Wetterbeobachtung und -vorhersage sowie mit der Klimaberatung betraut. Die Jahresbilanz des DWD kann sich sehen lassen: 90.000 Wettervorhersagen, 30.000 Unwetterwarnungen, 14.000 Beratungen und Gutachten für Kunden, 300 Millionen Klimadaten für Forschung und Lehre und noch so einiges mehr.

Entwicklung moderner Web-Anwendungen

Hinter all dem steckt neben 2.500 Mitarbeitern und verschiedensten Messstationen auch ein Supercomputer mit entsprechender Informationstechnologie (IT). Um Ergebnisse von IT-Verfahren ansprechend visualisieren zu können, nutzt der DWD bei Bedarf auch externe Unterstützung – zum Beispiel für die Entwicklung kleinerer und mittlerer Web-Anwendungen, mit denen der DWD sein Dienstleistungsangebot erweitern möchte. Disy bewarb sich und bekam den Zuschlag. Aus gutem Grund – denn Disy hat im Bereich moderner Web-Dienste einiges an Erfahrung zu bieten. OGC-konforme Web-Anwendungen, die den Daten- und Informationsaustausch mit anderen Behörden bzw. Firmen geeignet unterstützen, kann Disy passgenau konzipieren und umsetzen.

Umsetzung Web-Anwendung Stadtklima-Modul

So hat Disy seit der Beauftragung zum Beispiel ein Stadtklima-Modul für den DWD realisiert. Da das Stadtklima ganz allgemein als gegenüber dem Umland verändertes Klima gilt und zunehmend von Interesse zum Beispiel für Stadtplaner ist, baut der DWD bis zu zehn Stadtklimastationen auf und möchte die Messergebnisse dieser Stationen via OGC-konformer Web-Dienste im Internet präsentieren. Per Mausklick auf einen Stationspunkt innerhalb einer Karte soll eine Messergebnisgrafik angezeigt werden. Disy hat dafür eine Single Page Application konzipiert, bei der die Kartenkomponente mithilfe von Javascript und der OpenLayers-Bibliothek definiert und mit den Stationsdaten verknüpft wird. Wichtig war dem DWD, dass der Aufwand möglichst gering ist und eine “leichte“ Lösung geschaffen wird. Und die hat Disy mit dem Stadtklima-Modul geschaffen.

Evaluierung von Big-Data-Technologien

Disy unterstützt den DWD außerdem bei der Evaluierung von Big-Data-Technologien. In einem Proof of Concept (PoC) wurde die Möglichkeit untersucht, die Daten von Wettervorhersagen in einer SAP-Hana-Datenbank zu speichern. Anlass für den PoC waren die prognostizierten Steigerungen der Datenmengen, die von heutigen Großrechnern produziert werden können, und die hieraus resultierenden IT-technischen Herausforderungen für ein künftiges Datenmanagement im DWD. SAP Hana ist eine junge und hochmoderne Hauptspeicherdatenbank-Technologie. Sie verspricht bahnbrechende Leistungen in der Verarbeitungsgeschwindigkeit, die dem steigenden Bedarf nach immer genaueren räumlich detaillierteren Wetterprognosen gerecht werden könnte. Disy kann mit seinen Kenntnissen in der datenbankgestützten Geodatenverarbeitung und dem Verständnis der fachlichen Anforderungen der Wettervorhersage den DWD bei der Beurteilung von SAP Hana als Datenbanktechnologie unterstützen.

Dieser Testlauf und das Stadtklima-Modul sind nur Ausschnitte aus der Zusammenarbeit des DWD mit Disy. In den nächsten drei Jahren sollen gemeinsam weitere Aufgaben auch in anderen Fachbereichen gelöst werden.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Zwar kommt im Fertigungsumfeld immer noch eher die klassische Zerspanung mithilfe von Kühlschmierstoff (KSS), doch die Trockenbearbeitung beziehungsweise die Minimalmengenschmierung (MMS) entwickeln sich zur Alternative. Der technologische Stand zeigt sich auch auf der Emo 2019. Von Dag Heidecker

Das Schüco Technologiezentrum in Bielefeld hat eine neue Prüfanlage: Mit der „Eisprinzessin“ können jetzt erstmalig Widerstandsprüfungen an Fenstern, Türen und Fassaden im gesamten Temperaturbereich zwischen -20 °C und +90 °C durchgeführt werden – und das bei Winddrücken, die bis zu 450 Stundenkilometer Windgeschwindigkeiten simulieren.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Hohe Leistung mit Direktantrieb

Integrierter Torque-Motor

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.