Werkstoffe: Auto-Design mit Polycarbonat

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Polycarbonat bietet ein Höchstmaß an Gestaltungsfreiheit – von der Farbgebung und Oberflächengestaltung bis zur Beleuchtung. Bayer MaterialScience arbeitet bereits eng mit Autodesignern zusammen; jüngst lud das Unternehmen Studenten des renommierten Umeå Institute of Design in Schweden und der finnischen Designagentur Northern Works nach Leverkusen ein.
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Design und Styling sind Schlüsselfaktoren in der heutigen Autoindustrie. Neben seinen herausragenden mechanischen Eigenschaften ist Polycarbonat dafür optimal geeignet: Es bietet ein Höchstmaß an Gestaltungsfreiheit – von der Farbgebung und Oberflächengestaltung bis zur Beleuchtung. Bayer MaterialScience arbeitet bereits eng mit Autodesignern zusammen; jüngst lud das Unternehmen Studenten des renommierten Umeå Institute of Design in Schweden und der finnischen Designagentur Northern Works nach Leverkusen ein. Ziel des Projekts „Magic: Revealed“ war es, über die bisherigen Grenzen zwischen Design und Material hinaus ganz neue Ideen für Gestaltung und Funktionalität zu entwickeln, die die Träume künftiger Autofahrer erfüllen.

Im Fokus standen transparente und durchscheinende Typen des Polycarbonats Makrolon und ihr Einsatz in neuartigen Tag- und Nacht-Beleuchtungs-Anwendungen, für kreative Oberflächen sowie für integrierte Lösungen. „Die Entwicklungen bieten wertvolle Denkanstöße und eine gute Grundlage für Gespräche mit Autoherstellern und Zulieferern“, fasst Jochen Hardt die Ergebnisse zusammen. Der Leiter des Projekts bei Bayer MaterialScience ist optimistisch für die Zukunft: „Die Top-Ideen haben sogar das Zeug dazu, als Demonstrator auf Messen gezeigt zu werden.“

Material trifft Design

Aus den Entwicklungen wählte Bayer MaterialScience sechs ganz unterschiedliche Konzepte aus und lud die Studenten ins Polycarbonat-Technikum nach Leverkusen ein. „Wir haben die Teilnehmer zuerst über Polycarbonat und die verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten informiert, ohne dass wir sie in ihrer Kreativität einschränken wollten“, erläutert Eckhard Wenz vom Projektteam. „Dabei haben sie auch die verschiedenen Oberflächen- und Lichteffekte kennengelernt und probiert, wie es sich anfühlt und wo die Grenzen sind“, so Eckhard Wenz.

Unter Leitung von Demian Horst (Umeå Institute of Design) und Miika Heikkiinen von Northern Works investierten die Studenten viel Zeit und Energie, um ihre Konzepte in überzeugende Auto-Lösungen umzusetzen. „Wir sind sehr erfreut über die Ergebnisse unserer Zusammenarbeit“, sagt Demian Horst. „Die Studenten verstehen sehr gut, welche Chancen Polycarbonat in künftigen Automobil-Designanwendungen bietet. Sie haben sehr gute Arbeit geleistet und viele Ideen entwickelt, die gleichermaßen funktionale und ästhetische Aspekte ihrer Konzepte abdecken. Einer der wichtigsten Punkte während des kreatives Prozesses war ihre Interaktion mit dem Ingenieur- und Marketing-Team von Bayer MaterialScience. Industriedesign ist eine fachübergreifende Herausforderung, und dieses Projekt bot sehr gute Möglichkeiten, um dies den Studenten zu vermitteln.“

Für die visuelle Darstellung nutzten sie 3D- und 2D-Renderings, Poster und hoch aufgelöste Fotos, außerdem Moodboards – grafische Präsentationen der Anmutung und der emotionalen Aspekte der Entwicklung, die zugleich die Attraktivität von Kunststoffen unterstreichen. Im Gegenzug bot ihnen das Projekt eine willkommene Gelegenheit, praktische Einblicke in die Arbeit eines führenden Materialunternehmens zu bekommen. Zwei von ihnen werden in diesem Sommer ein Praktikum bei Bayer MaterialScience absolvieren.

 


Bild: In einem gemeinsamen Projekt mit Bayer MaterialScience entdeckten Designstudenten des Umeå Institute of Design und der Designagentur Northern Works ganz neue Möglichkeiten für die künftige Gestaltung von Automobilen mit Polycarbonat. Auf dem Foto sind sie gemeinsam mit ihren Betreuern Demian Horst vom Umeå Institute (vordere Reihe links) und Miika Heikkiinen (Northern Works, vorne rechts) zu sehen. Projektleiter bei Bayer MaterialScience waren Jochen Hardt (hintere Reihe links) sowie Eckhard Wenz und Florian Dorin (hintere Reihe, 2. bzw. 3. v.r.).
 

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