Werkstoffe: Datenmanagement halbíert Zugriffszeit

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Granta liefert umfangreiche Verbesserungen für sein Materialinformations-Managementsystem: Das Update umfasst einen schnelleren Datenzugriff, eine vereinfachte Benutzerverwaltung und erweiterte Funktionen beim Datenbankabgleich.
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Granta Design kündigt wesentliche Verbesserungen seines Materialinformations-Managementsystems GRANTA MI Version 8.1 in den Bereichen Performance, Konfiguration und Funktionalität an. Alle Updates werden noch in diesem Monat über ein einfach zu installierendes Software-Update ausgeliefert. Das Update umfasst Fortschritte bei Geschwindigkeit und Skalierbarkeit, neue Werkzeuge zur einfachen Verwaltung vieler verschiedener Anwender und Effizienzsteigerungen beim Zusammenführen aktualisierter Daten in sich ändernden Datenbanken. Diese Verbesserungen werden auch beim Treffen des Material Data Management Consortium im nächsten Monat bei GE-Aviation in Cincinnati, OH, USA besprochen.

GRANTA MI, ein Werkstoffinformations-Managementsystem, wurde erstmals in 2004 veröffentlicht und wird mittlerweile weltweit von zahlreichen Großunternehmen aus den verschiedensten Industrien eingesetzt, darunter die Bereiche Luft- und Raumfahrt, Automobil, Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, Industrieausrüstung und Medizin. Diese Unternehmen realisieren durch eine verbesserte Produktivität und Qualität im Bereich Werkstofftechnik, eine höhere Zuverlässigkeit beim Anwenden von Materialdaten, die Vermeidung von Risiken, zum Beispiel bei der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, und eine bessere Analyse und Entscheidungsfindung bei Werkstoffauswahl, Simulation und Produktdesign Einsparungen von mehreren Millionen Dollar.

Dabei ist, vor allem bei tausenden potenziellen Anwendern in großen Unternehmen, eine gute Leistungsfähigkeit der Lösung entscheidend. Die neuen Softwareverbesserungen sollen grundlegende Arbeitsschritte beschleunigen, unter anderem durch eine doppelt so schnelle Ladezeit der Werkstoffkennwerte-Datenblätter, einen zehnfach schnelleren Import typischer großer Datensätze, eine schnellere automatische Verknüpfung importierter Daten zu den entsprechenden Informationen in der Datenbank (wichtig bei der Kontexterfassung der Daten) und eine schnellere Löschung nicht mehr benötigter Daten.

Bei allen unternehmensweit genutzten Systemen kann die Zugriffsverwaltung der Anwender eine große Herausforderung darstellen. Verbesserungen bei der Benutzerverwaltung erleichtern diese Aufgabe und bieten mehr Flexibilität bei der Steuerung der Zugriffsrechte vieler verschiedener Nutzer, über eine integrierte Anwendung, die nahtlos in die Windows-Firmen-Accounts eingebunden ist.

Eine weitere Verbesserung betrifft die Aktualisierung der Datenbank. Unternehmen verwalten firmeneigene Daten oft parallel zu einer Bibliothek von Referenzdaten. Sie erstellen Verknüpfungen, zum Beispiel um zu definieren, welche ihrer Werkstoffe bestimmte chemische Substanzen enthalten, die in Grantas Datenbank verbotener Substanzen beschrieben sind. Dies ermöglicht die Beantwortung geschäftsentscheidender Fragen über das Risiko, das mit gesetzlichen Vorgaben einhergehen kann. Die Zusammenführung von umfangreichen Datenaktualisierungen, die erforderlich sind, um mit der sich schnell ändernden Datenbank auf dem Laufenden zu bleiben, kann eine sehr komplexe Informationsmanagement-Aufgabe sein. Neue Werkzeuge in GRANTA MI vereinfachen und beschleunigen nun diesen Prozess.

Die Verbesserungen der Software basieren auf der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit den Anwendern. Eine Form dieser Zusammenarbeit sind die drei existierenden Konsortien von GRANTA. Dabei handelt es sich um Industriekooperationen mit Fokus auf die Materialinformationstechnologie. Die Mitglieder der Konsortien treffen sich in regelmäßigen Abständen, um den Fortschritt zu überprüfen, Erfahrungen zu teilen und Entwicklungsprioritäten festzulegen. Die aktuellen Verbesserungen werden beim 26. halbjährlichen Treffen des Material Data Management Consortium (MDMC), dem bisher am längsten bestehenden Konsortium, eingehend diskutiert. Das Treffen findet vom 3. bis 5. August bei bei GE-Aviation in Cincinnati, USA statt.

Das Environmental Materials Information Technology Consortium (EMIT) und das Automotive Material Intelligence Consortium (AutoMatIC) treffen sich im September und Oktober. Zu den Mitgliedern der Konsortien gehören unter anderem Airbus Helicopters, Boeing, Emerson Electric, General Motors, Honeywell, NASA, PSA Peugeot Citroën, Rolls-Royce und United Technologies Corporation.

„Wir freuen uns, dass wir basierend auf der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden für ein zweckmäßiges, unternehmensweit einsetzbares Materialinformations-System mehr Leistung, eine höhere Geschwindigkeit und weitere verbesserte Funktionalitäten liefern können“, sagt Dr. Patrick Coulter, Chief Operating Officer bei Granta Design. „Besonders freut uns an dieser Ankündigung, dass es sich verbesserten Technologien und Prozessen bedient, um den Kunden die Fortschritte schnell zur Verfügung zu stellen, ohne dass ein Hauptrelease der Software oder signifikante IT Ressourcen auf der Kundenseite nötig sind.“

Das aktualisierte GRANTA MI System wird auch am 22. Juli im Webinar:
„Best Practice Materials Data Management: Top Factors to Consider” präsentiert. Die Möglichkeit sich zu registrieren finden Sie unter www.grantadesign.com.

 

Bild: GRANTA MI Schema. GRANTA MI erfasst zentral alle Werkstoffdaten eines Unternehmens und stellt sie den Ingenieuren zur Verfügung.

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