Werkzeugmaschinen digitalisieren, Produktion optimieren

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Auf der EMO 2017 in Hannover stellt Siemens neue und erweiterte digitale und klassische Services für die Werkzeugmaschinenbranche vor – mit neuen Möglichkeiten, zusätzliche Produktivitätspotenziale von Werkzeugmaschinen zu erkennen und auszuschöpfen.

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Auf der EMO 2017 in Hannover stellt Siemens neue und erweiterte digitale und klassische Services für die Werkzeugmaschinenbranche vor – mit neuen Möglichkeiten, zusätzliche Produktivitätspotenziale von Werkzeugmaschinen zu erkennen und auszuschöpfen.

Mit dem neuen Digitalization Check as a Service, aus dem Angebot der Manufacturing-IT Services, bekommen Werkzeugmaschinenbetreiber Transparenz über die Digitalisierungsfähigkeit ihrer Maschinenflotte. Mit Virtual Commissioning as a Service verkürzen Maschinenhersteller (OEM) mit einem virtuellen Zwilling die Inbetriebnahme und damit die Time-to-Market deutlich.

Analyse und Empfehlung

Der neue Digitalization Check as a Service aus dem Angebot der Manufacturing-IT Services prüft, wie gut Maschinen, Steuereinheiten und Prozesse vernetzt werden können. Im Rahmen dieses Services werden die Daten der Steuerungsausrüstung der Maschinenflotte vor Ort aufgenommen und analysiert. Danach erfolgt eine Empfehlung zur optimalen Anschlussstrategie in Richtung Digitalisierung.

Der digital Twin

Virtual Commissioning as a Service als Angebot für Maschinenhersteller (OEM) verkürzt mit einem virtuellen Zwilling die Time-to-Market von Maschinen. So beschleunigt sich zum Beispiel die reale Inbetriebnahme um bis zu 70 Prozent. Zudem erfolgt die Kooperation zwischen mechanischer Entwicklung und Elektrokonstruktion jetzt zeitsparend parallel und nicht wie bisher sequentiell. Vor dem realen Maschinenaufbau wird deren virtueller Zwilling an die reale Steuerung angeschlossen und die Maschine virtuell in Betrieb genommen und getestet.

Um mechanisch noch einwandfreie Maschinen hinsichtlich Steuerung und Antrieb wieder auf den neuesten Stand zu bringen, bieten die Retrofit-Services zahlreiche Möglichkeiten. Dazu gehören neue Sinumerik- und Sinamics-Steuerungs- und Antriebstechnik, werkstattnahe Programmierung mit ShopMill und ShopTurn sowie bei Bedarf mechanische Überholungen. Die Kunden profitieren dabei von verringerten Stillstandzeiten, schnellen Bearbeitungszyklen, sicherer Ersatzteilversorgung, verbesserter Präzision und Qualität sowie vereinfachter Programmierung und Bedienung.

Hintergrundinformation

Durch die Digitalisierung profitieren Werkzeugmaschinenhersteller und -betreiber von steigender Verfügbarkeit, Qualität und Effizienz. Mit den digitalen Services von Siemens Motion Control lässt sich die Produktivität von Werkzeugmaschinen nachhaltig steigern. Die Digital Services von Motion Control Services, ein breitgefächertes Service-Portfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette, unterstützen den Maschinenbetreiber dabei, ungenutzte Optimierungspotenziale zu identifizieren und die Produktion mit integrierten IT-Prozessen zu verbessern. Dabei stehen die Siemens-Experten beratend zur Seite: bei Bedarfsanalysen, bei der daraus resultierenden Konzeption von Architektur und der Spezifikation der Lösung und bei der eigentlichen Implementierung. Dabei sind die klassischen Dienstleistungen wichtige Basis für eine konsequent dauerhafte Optimierung der Fertigung.

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