Wie Auswirkungsanalysen mit KI Design-Entscheidungen vereinfachen

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Wie Auswirkungsanalysen mit KI Design-Entscheidungen vereinfachen

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Im Projekt ImPaKT entwickeln die Forschungspartner eine integrierte IT-Lösung, die über modellbasierte Auswirkungsanalysen belastbare Kennzahlen für ein effizienteres Änderungsmanagement liefern soll.
Auswirkungsanalysen mit KI

Quelle: © Hofmann Mess- und Auswuchttechnik

  • Contact Software und Partner entwickeln eine KI-basierte Lösung für Auswirkungsanalysen bei Produktänderungen
  • Hersteller können funktionale und finanzielle Folgen von Produktänderungen heute oft nur mit enormem Aufwand bewerten.
  • Design-Entscheidungen künftig einfacher zu machen, ist das Ziel eines neuen Forschungsprojektes.
  • Hierbei entsteht auf Basis der Contact Elements-Plattform eine durchgängige Systemarchitektur für Auswirkungsanalysen in der Produktentwicklung.

Künstliche Intelligenz (KI) und neue Methoden wie das modellbasierte Systems Engineering (MBSE) bieten hohes Potenzial, um den Entwicklungsprozess im Unternehmen zu optimieren. Dies will ein Konsortium unter Führung des Heinz Nixdorf Instituts (HNI) der Universität Paderborn nutzen. Im Projekt ImPaKT entwickeln die Forschungspartner eine integrierte IT-Lösung, die über modellbasierte Auswirkungsanalysen belastbare Kennzahlen für ein effizienteres Änderungsmanagement liefern soll.

Ein Impulsgeber für das Projekt ist Claas Industrietechnik. Das Unternehmen produziert im Verbund mit seinen Lieferanten variantenreiche Produkte, wie beispielsweise Raupenlaufwerke für Landmaschinen. Während der Entwicklung führen die verschiedenen IT-Systeme, die intern und bei externen Partnern eingesetzt werden, zu Medienbrüchen und unvollständigen Daten. Dies macht die Abstimmung von Änderungen zu einem zeitraubenden und fehleranfälligen Prozess.

„Mit ImPaKT wollen wir Unternehmen befähigen, technische Änderungen und ihre Kosten schneller und verlässlicher zu bewerten“, sagt der MBSE-Experte Christian Muggeo, der das Engineering Transformation Team bei Contact Software leitet. „Dazu betrachten wir die gesamte Wertschöpfungskette einschließend der Kunden und Lieferanten.“

Gemeinsame Wissensbasis für fundierte Auswirkungsanalysen

Ziel ist der Aufbau einer IT-Architektur für die modellbasierte Systementwicklung, die durch eine gemeinsame Wissensbasis fundierte Auswirkungsanalysen möglich macht. Dabei will das Konsortium auch KI-Algorithmen einsetzen und Standards für die Einbindung der neuen Methoden in das Prozessmanagement und die unternehmensübergreifende Kollaboration einführen. Vorrangige Aufgabe der Industrie-Partner wird es sein, die Projektergebnisse an drei Fallbeispielen aus der Praxis zu validieren.

ImPaKT ist mit einem Kick-off im Januar offiziell gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Neben Claas Industrietechnik und Contact Software sind das Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung der RWTH Aachen, Itemis und Prostep, die Eisengießerei Baumgarte, Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung, Hofmann Mess- und Auswuchttechnik, Knapheide Hydraulik-Systeme und Schaeffler weitere Partner. Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler, Inhaberin des Lehrstuhls für Produktentstehung am HNI, leitet das Projekt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ImPaKT mit 4,2 Millionen Euro, Projektträger ist das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR).  Die Projektergebnisse werden in nationalen und internationalen Fachverbänden wie prostep ivip, International Council on Systems Engineering (INCOSE), Object Management Group (OMG), VDI und VDMA einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Bild: Industrie-Partner validieren die Praxistauglichkeit der neuen Anwendungen. Bild: © Hofmann Mess- und Auswuchttechnik.

Weitere Informationen: https://www.contact-software.com/

Erfahren Sie hier mehr über Produktionsplanung mit Verfahren der künstlichen Intelligenz.

Lesen Sie auch: „3D-Daten vergleichen: So werden Geometrie-Änderungen transparent“

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