Wie zukunftssichere Connectivity für die Industrie aussehen könnte

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Der Messeauftritt von Harting auf der SPS stand im Zeichen der Kooperation mit Softwareentwickler PerFact und der Gründung des SPE-Netzwerks.
Connectivity für Industrie und IT, SPE-Netzwerk

Quelle: Zapp2Photo/shutterstock.com

Das SPE-Netzwerk, ein Zusammenschluss von Technologie-Anbietern, will zukunftssichere Connectivity für Industrie und IT entwickeln und ein SPE-Ökosystem gestalten.

Auf der diesjährigen Messe SPS – Smart Production Solutions (26. bis 28. November 2019 in Nürnberg) zeigte die Harting-Technologiegruppe Produkte und Lösungen für eine digitale und smarte Automation. Der Messeauftritt stand im Zeichen der engen Kooperation mit dem Softwareentwickler PerFact (Herford) und der Gründung des Netzwerks für Single Pair Ethernet (SPE).

Philip Harting, Vorstandsvorsitzender der Technologiegruppe, ging beim traditionellen Presseempfang auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2018/19 (30. September) ein.

„Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, der Brexit und die abkühlende Weltkonjunktur haben unseren Umsatz beeinflusst. Das erzielte Ergebnis haben wir erwartet“, sagte Philip Harting vor Journalisten und Gästen. Nähere Einzelheiten gibt die Technologiegruppe auf ihrer Jahrespressekonferenz am 29. November 2019 in Espelkamp bekannt.

Connectivity: Enge Kooperation mit Softwareentwickler PerFact

Harting investiert weiter in neue Technologien. Die nun geschlossene Partnerschaft mit PerFact aus Herford soll die Technologiegruppe vor allem im Bereich Software voranbringen. PerFact wurde 1998 gegründet und ist in den vergangenen Jahren dynamisch gewachsen. 50 Mitarbeiter entwickeln professionelle IT-Lösungen für die Industrie. Die Vernetzung von Maschinen via Internet ist dabei zentraler Bestandteil zur Fernwartung von Maschinen. Maschinen-Informationen können weltweit und jederzeit erfasst sowie verarbeitet werden. 

Mit neuen Industrie 4.0 Technologien, wie dem Digitalen Zwilling, ist PerFact eine wertvolle Bereicherung für die Harting-Kompetenz. PerFact war bereits auf den letzten Hannover Messen ein Technologiepartner von Harting und hat dabei den Digitalen Zwilling der Harting Smart Factory, der HAII4YouFactory, aufgebaut. „Die digitale Transformation unserer industriellen Welt erfordert die konsequente Vernetzung durch Hardware und Software. In Kooperation mit PerFact sind wir überzeugt, unsere Software-Kompetenzen rund um unsere MICA deutlich zu erweitern und neue Marktchancen zu erschließen“, so Philip Harting. 

Eine Infrastruktur für das IIoT

Harting baut sein Engagement für leistungsfähige Connectivity aus. Die auf der Hannover Messe 2019 vorgestellte Kooperation im Bereich Single Pair Ethernet (SPE) der Unternehmen Harting, TE Connectivity und Hirose wird nun durch die Gründung des „Single Pair Ethernet – Industrial Partner Network“ deutlich erweitert. Neben den drei genannten Unternehmen unterstützen nun auch Würth Elektronik, Leoni, Murrelektronik und Softing IT Networks die Technologie SPE als zukünftige Infrastrukturlösung für das IIoT. Im Netzwerk begegnen sich diese Technologieführer also auf Augenhöhe.

SPE ist die Infrastrukturgrundlage, die das IIoT und Industrie 4.0 möglich machen soll. Um die Technologie für den schnell wachsenden IIoT-Markt voranzutreiben, haben sich insgesamt sieben Unternehmen zusammengeschlossen. Für zukünftige Anwender ist diese Organisation damit erster Ansprechpartner in allen Fragen und Belangen um den Aufbau von SPE Netzwerken und Geräten.

Weltweit erste genormte SPE-Schnittstelle

Mit der T1 Industrial Schnittstelle bietet Harting als erster Hersteller weltweit eine durchgängig genormte Schnittstelle für industrielle M3I3C3E3-Anwendungen an. Die IEC 63171-6 erscheint noch in diesem Jahr und ist damit die gesetzte Schnittstelle für Single Pair Ethernet Anwendungen im industriellen Bereich. Mit der Entwicklung der Schnittstelle hat das Unternehmen bereits 2016 begonnen und ist anderen Lösungen damit in Entwicklung und Standardisierung voraus.

Neben der Standardisierung des Steckgesichts, haben sowohl das internationale als auch das amerikanische Standardisierungsgremium (ISO/IEC JTC 1/SC 25/WG 3 und TIA TR42) den T1 Industrial style schon 2018 in einem internationalen Auswahlprozess als das SPE-Steckgesicht für Industrie und industrienahe Anwendungen festgelegt.

Diese Entscheidung wird von dem wichtigen Ethernet Standardisierungsgremium IEEE802.3 ebenfalls unterstützt. Damit herrscht ein breiter Konsens in allen wichtigen Normungsgremien: ISO/IEC, TIA und IEEE. Die zukünftige SPE Schnittstelle für industrielle Anwendungen ist final gesetzt und hat den Namen: T1 Industrial.

Genormte Lösungen für Ethernet Connectivity

Zuverlässige Standards für Ethernet Connectivity sind neben der Entwicklung solcher Produkte selbst das Ziel der Harting-Technologiegruppe. Zur SPS 2019 zeigte der Anbieter sein Portfolio von genormten Lösungen für alle Arten von Ethernet-Verbindungen.

Auch im Bereich der Industriestreckverbinder hat Harting die Entwicklung vorangetrieben. Der Industriesteckverbinder, der die Miniaturisierung in Robotik und Automatisierung derzeit am konsequentesten abbildet, ist der Han DDD. Das dreifache „D“ steht für höchste Kontaktdichte. Die Vorteile: Eine sichere Signalübertragung braucht nur wenig Platz.

Im Ergebnis kann mit den Han DDD-Steckverbindern der Bauraum in konventionellen Schaltschränken optimiert werden. Platzsparende Anwendungen sind in allen Industriebereichen möglich, in denen elektrische Leistungen und Signalübertragung eine Rolle spielen.

Harting präsentierte auf der Messe in Nürnberg ferner das Han Shielded Power-Modul. Es bietet drei Leistungskontakte und einen PE-Kontakt zum Anschluss typischer dreiphasiger Verbraucher. Hinzu kommen zwei Signalkontakte für die Temperaturüberwachung, Bremsen oder ähnliches, sowie eine großflächige Schirmübergabe, die eine EMV-gerechte Anbindung des Kabelschirms direkt am Modul ermöglicht.

Einsatz der MICA an der Maschine

Die Technologiegruppe zeigt auf der Messe zudem die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten des Edge Computing Systems MICA im Zusammenspiel mit Maschine und der Cloud.

Bildzeile: Neben HARTING, TE Connectivity und HIROSE unterstützen nun auch Würth Elektronik, LEONI, Murrelektronik und Softing IT Networks die Technologie SPE als zukünftige Infrastrukturlösung für das IIoT.

Weitere Informationen: www.harting.com

Erfahren Sie hier mehr über IIoT im Maschinenbau mit Start-up-Mentalität.

Lesen Sie auch: „Mit Digital Information Management zum papierlosen Schaltschrank“.

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