Wittenstein in Hannover: sichere und vernetzte Antriebstechnik

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redundanter_ac-servoaktuator_wittenstein_motion_control_300dpi

Auf der Hannover Messe 2014 stellt Wittenstein in Halle 15, Stand F08, aus. In diesem Jahr stellt der Antriebstechniker das Thema sichere Auslegung mechatronischer Antriebssysteme heraus. Ein drei Meter großer, rotierender Demonstrator mit intelligentem Antriebssystem soll veranschaulichen, wie Aspekte der Funktions- und Datensicherheit mit den Kernideen von Industrie 4.0 verwoben sind.

Seit jeher beschäftigt sich Wittenstein mit den sicherheitstechnischen Aspekten bei der Entwicklung von Antriebskomponenten  und Systemlösungen. Jedoch steigt die Komplexität mechatronischer Antriebstechnik durch immer schnellere Marktzyklen, die zunehmende Individualisierung von Produkten und Lösungen sowie die engmaschige Vernetzung von Diensten und Dingen. „Es drohen die Risiken unbeherrschbarer Systeme – Gefahren, denen Wittenstein seine effiziente, beherrschbare Antriebstechnik bei der Lösung komplexer mechatronischer Herausforderungen gegenüberstellt“, sagt Prof. Dr. Dieter Spath, seit Oktober 2013 neuer Vorstandsvorsitzender der Wittenstin AG.

Sicherheit ist vielschichtig

Personenschutz, Schadensvermeidung an Maschinen und Anlagen, Zuverlässigkeit – all diese begrifflichen Dimensionen spiegeln sich im Begriff der Sicherheit wider. Dementsprechend gehen mit der Beherrschbarkeit auch Inhalte wie Funktionssicherheit, Fehlerfreiheit, Datensicherheit und Gefahrlosigkeit in der Anwendung einher. Mit dem speziell für die Hannover Messe entwickelten kommunikationsfähigen, mechatronischen Antriebssystem, dessen rotierender 115-Kilogramm -Arm ganz einfach per Smartphone aus höchster Dynamik extrem schnell und schwingungsfrei abgebremst wird, möchte Wittenstein die kausale Zusammengehörigkeit von Sicherheit und Beherrschbarkeit veranschaulichen.

Übertragen lässt sich dieser Zusammenhang auf Antriebssysteme wie den gehäuselosen Motor von Wittenstein cyber motor in einem Aktuator von Wittenstein aerospace & simulation für die Türen des Airbus A380 oder den redundanten AC-Servoaktuator von Wittstein motion control für den Einsatz in der Erdölförderung. Sicherheit durch intelligente Hardware und Sensorik verbessert die Ausbildung von Piloten in Flugsimulatoren und vermeidet Probleme mit Prozessen und Produkten. „Datensicherheit ist eine der zentralen Voraussetzungen im Umfeld von Industrie 4.0, der Vernetzung intelligenter Komponenten als Plattform für die zukünftige Wertschöpfung durch softwarebasierte Dienstleistungen“, erklärt Dr. Bernd Schimpf, Bereichsvorstand Mechatronik der Wittenstein AG.

Industrie 4.0 zum Anfassen

Die Sicherheit von Daten ist in kommunikationsfähigen elektrischen Antriebssystemen oder beim Einsatz intelligenter Software von zentraler Bedeutung. Bei der Realisierung Cyber-Physischer Produktionssysteme im Rahmen des Zukunftsprojektes Industrie 4.0 spielt sie neben der funktionalen Sicherheit die entscheidende Rolle. Aus diesem Grund macht Wittenstein zusammen mit drei Partnern auf der Hannover Messe den Aspekt der Datensicherheit erlebbar. So stellt die Hewlett-Packard zusammen mit dem Fraunhofer IPA die sichere und föderative Cloud-Plattform „Virtual Fort Knox“ (VFK) vor. Über diese frei zugängliche Plattform werden softwarebasierte Dienstleistungen bereitgestellt, die im Zusammenspiel mit physischen Produkten zu einem zusätzlichen Kundennutzen führen und für neue Geschäftsmodelle genutzt werden können.

m2m-soft bietet mit der VFK-kompatiblen Software „m2m-Cockpit“ eine „do it yourself“-Software-Plattform zur einfachen Erstellung von Anwendungen im Industrie 4.0-Umfeld an. Damit lassen sich beispielsweise Daten eines mechatronischen Antriebs einfach in einem Web-Portal als Basis für Mehrwertdienste erfassen und auswerten.

Forschungsprojekt Cypros

Ergänzend zu ihrem Haupt-Messestand in Halle 15, Stand F08, ist Wittenstein in Hannover als Teilnehmer am Cypros-Messeauftritt (Halle 8, Stand C10) vertreten. Gezeigt werden dort Beispiele für den Nutzen von Industrie 4.0 im realen Produktionsumfeld.

Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik – soll heißen – durch die Verschmelzung von Produktions- und Internettechnologie – sind das Ziel des Forschungsprojektes Cypros, in dem sich Wittenstein seit dessen Start im September 2012 als Konsortialführer engagiert. Im ersten Schritt geht es dabei um die Schaffung eines repräsentativen Spektrums Cyber-Physischer Systemmodule für Produktions- und Logistiksysteme. In einer weiteren Stufe sollen universelle Vorgehensweisen, Hilfsmittel und Plattformen zur Einführung von Cyber-Physischen Produktionssystemen (CPPS) bereitgestellt werden. Im finalen Schritt wird die technische und methodische Basis für den wirtschaftlichen Betrieb von CPPS und deren Umsetzung in realen Produktionsumgebungen geschaffen, wie sie Wittenstein in der „Schaufensterfabrik“ zeigen wird.

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