Zeitbombe Produktionsrechner: Cyber-Erpresser haben leichtes Spiel

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Zeitbombe Produktionsrechner: Cyber-Erpresser haben leichtes Spiel

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Die digitalen Erpressungen gehen weiter: In den vergangenen Tagen wurden tausende Attacken durch einen Kryptotrojaner auf die Computer zahlreicher Unternehmen verzeichnet. Nicht nur Konzerne wie der Lebensmittel-Riese Mondelez („Milka“, „Oreo“) oder der russische Ölkonzern Rosneft wurden in Mitleidenschaft gezogen, auch zahlreiche Firmen in Deutschland.

Die digitalen Erpressungen gehen weiter: In den vergangenen Tagen wurden tausende Attacken durch einen Kryptotrojaner auf die Computer zahlreicher Unternehmen verzeichnet. Nicht nur Konzerne wie der Lebensmittel-Riese Mondelez („Milka“, „Oreo“) oder der russische Ölkonzern Rosneft wurden in Mitleidenschaft gezogen, auch zahlreiche Firmen in Deutschland.

Eine immense Sicherheitslücke liegt immer noch im Verborgenen: Die Rechner, mit denen Produktionsanlagen betrieben werden – und die häufig noch Altsysteme wie Microsoft Windows 2000 oder XP nutzen. „Diese Rechenanlagen werden oft vergessen, weil die grafischen Nutzeroberflächen davon ablenken, dass die Basis ein altes Betriebssystem ist. Dabei ist die Gefahr enorm, hier durch die Cyber-Erpresser einen wirtschaftlichen Schaden bis zum Bankrott zu erleiden“, sagt Andreas Schlechter, Geschäftsführer von Telonic.

BSI warnt: Jetzt updaten

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt eindringlich: „Angesichts der akuten Bedrohungslage rufen wir die Wirtschaft erneut dazu auf, die Risiken der Digitalisierung ernst zu nehmen und notwendige Investitionen in die IT-Sicherheit nicht aufzuschieben“, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm. Das betrifft allerdings nicht nur Altsysteme, sondern auch aktuelle Windows-Rechner mit einer bekannten Schwachstelle, die vor allem in internen Netzwerken genutzt werden kann.

„Man wird die Kompromittierung eines einzelnen Computers nicht immer verhindern können, aber sie darf nicht zum Ausfall eines ganzen Netzwerks führen“, so Schönbohm weiter. Eine intensive und lückenlose Überwachung von Firmennetzwerken ist daher umso wichtiger: „Die gesamte Infrastruktur in einem Netzwerk muss mit entsprechenden Tools auf verdächtige Aktivitäten überwacht werden, um die Gesamtheit zu schützen und zeitnah reagieren zu können“, beschreibt Andreas Schlechter von Telonic. Das Kölner Systemhaus unterstützt zahlreiche Unternehmen bundes- und weltweit im Bereich der Netzwerksicherheit.

Auch Tschernobyl betroffen

Die neueste Attacke setzt eine Bedrohungslage fort, auf die sich Unternehmen einstellen müssen. Selbst an der Ruine des ukrainischen Katastrophen-Atomkraftwerks Tschernobyl hat das einen Einfluss: Die Messungen der Radioaktivität müssen nun manuell erfolgen, nachdem die Steuercomputer auf Windows-Basis ausgefallen sind. „Das Beispiel zeigt, welche Gefahr darin steckt. Hier droht nicht nur der Bankrott eines Unternehmens, das nicht mehr produzieren kann, sondern auch ein möglicher GAU. In Gefahr ist alles, was durch einen Computer gesteuert wird“, so Schlechter.

Telonic

Die Telonic GmbH (www.telonic.de) ist Deutschlands führendes Systemhaus für Netzwerk und Security. Seit der Gründung 1979 ist das Unternehmen in Familienbesitz und betreut Kunden in zahlreichen Branchen – von Verwaltung, Industrie und Logistik über Bank- und Finanzwesen bis zu Konzernen aus der Energieversorgung. Durch den klaren Fokus auf Netzwerk- und IT-Sicherheitslösungen verfügt Telonic über zahlreiche Best Practice-Erfahrungen und agiert als Systemintegrator für führende Soft-und Hardwarehersteller. Neben der herstellerunabhängigen Analyse realisiert Telonic die Projekte und sorgt auch für die laufende Betreuung und anfallende Schulungsmaßnahmen. Mehr als 100 Mitarbeiter stehen dazu bundesweit den Kunden zur Verfügung.

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