So geht die Energiewende: Der neue Bürger-Solarpark in Bundorf erzeugt Strom und Wärme aus Sonnenenergie. Beteiligen kann sich jeder – und damit einen Beitrag zur Energiewende leisten. Für einen reibungslosen Betrieb setzt der Generalunternehmer MaxSolar ausschließlich auf bewährte Partner wie Lapp, das die Kabel zum Anschluss an das Stromnetz just-in-time auf die Baustelle liefert.
(Bild: Kitreel, AdobeStock)
Photovoltaik schont das Klima und ist heute die mit Abstand günstigste Form der Stromerzeugung – noch vor Atomstrom und sogar vor Kohlestrom. Die Nachfrage nach PV-Anlagen wird daher in den kommenden Jahren weltweit stark zunehmen. Die Europäische Union hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen auf dem Kontinent Photovoltaikanlagen mit mindestens 600 Gigawatt (GW) in Betrieb sein. Dazu muss das Ausbautempo aber deutlich zulegen – auf 60 GW pro Jahr und damit auf mehr als das Doppelte von heute. Allein Deutschland möchte ab 2026 einen jährlichen Zubau von 22 GW erreichen, was einer Verdreifachung des Zubaus von 2022 entspricht. Dazu bedarf es vieler Anstrengungen, vor allem aber braucht es Unternehmen, die große Solar-Projekte schnell und zuverlässig in einem vorgegebenen Kostenrahmen ausführen können.
Bürger-Solarpark
Ein Unternehmen, das sich in den letzten Jahren hier einen Namen gemacht hat, ist MaxSolar. Es ist einer der führenden Anbieter von integrierten, innovativen Energielösungen für Unternehmen und Kommunen. Das Unternehmen mit Sitz in Traunstein wurde 2009 gegründet und hat inzwischen mehr als 170 Mitarbeitende an fünf Standorten in Deutschland. MaxSolar plant, errichtet und betreibt Photovoltaikanlagen, Energiespeicher, Ladeinfrastruktur sowie Wind- und Wärmelösungen in integrierten Systemen maßgeschneidert nach dem Baukastenprinzip. Aktuell sind über 6,5 GW in unterschiedlichen Entwicklungsstadien in der Projektpipeline.
Der Bürgersolarpark entsteht derzeit in Bundorf in Unterfranken und leistet in der Spitze 125 Megawatt.
(Bild: Lapp)
Die Projekte, die MaxSolar errichtet, werden nicht nur immer mehr, sie werden auch immer größer. Ein neuer Bürger-Solarpark, der gerade in Bundorf in Unterfranken entsteht und im Herbst 2023 in Betrieb gehen soll, leistet in der Spitze 125 Megawatt, das reicht rechnerisch aus, um 37.500 Haushalte zu versorgen. „Bürger“-Solarpark deshalb, weil sich die Bürgerinnen und Bürger an der EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG beteiligen können. Die EGIS eG ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Unternehmen, die sich für die Umsetzung der Energiewende in Bürgerhand einsetzen. Die über 1600 Mitglieder beteiligen sich an umweltfreundlichen Energieprojekten, 20 Projekte wurden bereits deutschlandweit realisiert, hauptsächlich Photovoltaikanlagen. Seit zwei Jahren betreibt die Genossenschaft auch Fernwärmenetze und E-Ladesäulen – wie dies auch in Bundorf geplant ist.
Der Einstieg ist jederzeit möglich, schon mit einer Einlage ab 150 Euro (plus 5 Euro Aufgeld) pro Anteil. Dafür erhalten die Mitglieder eine jährliche Dividende, die im Geschäftsjahr 2021 bei 4,44 Prozent lag. Um die Investitionssumme für den Bürger-Solarpark in Bundorf aufzubringen, ist die Beteiligung nicht auf Bürgerinnen und Bürger aus der Region um Bundorf beschränkt, jeder kann sich beteiligen. Neben sicheren Einnahmen erhalten die Teilhaber die Gewissheit, etwas für eine saubere Energieversorgung und für den Schutz des Klimas zu tun.
Solarparks: Ein Paradies für Pflanzen und Tiere
Ein Solarpark schützt das Klima – aber nicht unbedingt die Umwelt. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) hat deshalb eine Checkliste „Gute Planung“ herausgegeben. Sie soll sicherstellen, dass Photovoltaik-Freiflächenanlagen einen positiven Beitrag zu Klimaschutz, Biodiversität, Natur- und Umweltschutz sowie zur ländlichen Entwicklung leisten. MaxSolar hat diese Selbstversicherung als eines der ersten Unternehmen unterzeichnet.
In Bundorf kombiniert das Unternehmen verschiedene Maßnahmen, um den Solarpark optimal ins Landschaftsbild zu integrieren und wertvolle Lebensräume für Pflanzen- und Tierarten zu schaffen. Dazu drei Beispiele, wie die geplante Photovoltaik-Freiflächenanlage naturverträglich eingegrünt wird und die Biodiversität erhöht:
Wildtierkorridor: Der Solarpark in Bundorf durchkreuzt natürliche Wildwanderwege. Ein Wildtierkorridor durch den Solarpark erhält natürliche Wildrouten.
Magergraswiesen: Trockenwiesen sind ein Paradies für Schmetterlinge und Bienen, sind aber vom Aussterben bedroht, weil dieser Wiesentypus landwirtschaftlich kaum genutzt werden kann. In vielen großen Solarparks werden daher Magergraswiesen gesät. Studien belegen, dass dies die Biodiversität erhöht.
Regionales Saatgut: Bei der Eingrünung seiner Solarparks setzt MaxSolar auf Blumen und Hecken, die in der Region natürlich vorkommen und als wertvolle Nahrungsquelle für Tiere dienen können. Auch optisch sind die Blühwiesen mit Arten wie der Kornblume oder dem Berg-Sandglöckchen ein Hingucker.
Verlässliche Partnerschaften für ambitionierte Projekte
Für ein Projekt dieser Größenordnung braucht MaxSolar verlässliche Partner, die Komponenten in guter Qualität sowie in großer Menge pünktlich liefern können. Bei den Verbindungslösungen verlässt sich das Unternehmen auf LAPP. Beim Projekt in Bundorf liefert der der Weltmarktführer für integrierte Lösungen im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnologie ca. 38 Kilometer Niederspannungskabel aus Aluminium vom Typ NAYY-O 1x300 RM 0,6/1kV. Außerdem rund 160 Kilometer Mittelspannungskabel aus Aluminium vom Typ NA2XS(F)2Y 1X630 RM/35 18/30kV mit einem Querschnitt von 630 mm² für die Anbindung ans Stromnetz.
Lapp ermöglicht eine Anlieferung just-in-time auf die Baustelle - genau dann, wenn das Kabel verlegt werden soll.
(Bild: Lapp)
Außerdem unterstützt Lapp den Kunden bei der Terminplanung der Anlieferung auf der Baustelle. Die erfolgt just-in-time, also genau dann, wenn das Kabel verlegt werden soll. Reine Kabelhersteller dagegen liefern das Kabel aus, wenn es in der Fabrik fertig produziert ist. Dann kann es sein, dass tonnenschwere Kabeltrommeln wochenlang auf der Baustelle herumstehen und wertvollen Platz wegnehmen. Dabei profitiert Lapp von seinen Lagern in Hannover und in Biskupice in Polen, von wo große Projekte für erneuerbare Energien beliefert werden. Dort liegen gängige Kabeltypen – geschützt und versichert – in ausreichenden Mengen auf Vorrat, auch kurzfristige Lieferungen sind möglich, ebenso Teillieferungen auf Abruf. Lapp veranlasst gemeinsam mit dem Kunden, dass ein geeigneter Kran zum Entladen punktgenau vor Ort ist – nicht zu früh und nicht zu spät –, so werden Termine eingehalten und die hohen Kosten für den Kran werden minimiert.
Stand: 16.12.2025
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Integrierte Lösungen in der Kabel- und Verbindungstechnologie
Lapp mit Sitz in Stuttgart ist einer der führenden Anbieter von integrierten Lösungen und Markenprodukten im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnologie. Zum Portfolio des Unternehmens gehören Kabel und hochflexible Leitungen, Industriesteckverbinder und Verschraubungstechnik, kundenindividuelle Konfektionslösungen, Automatisierungstechnik und Robotik Lösungen für die intelligente Fabrik von morgen und technisches Zubehör. Lapps Kernmarkt ist der Maschinen- und Anlagenbau. Weitere wichtige Absatzmärkte sind die Lebensmittelindustrie, die Logistik, der Energiesektor und die Mobilität. Das Unternehmen wurde 1959 gegründet und befindet sich bis heute vollständig in Familienbesitz. Im Geschäftsjahr 2021/22 erwirtschaftete es einen konsolidierten Umsatz von 1.864 Millionen Euro. Lapp beschäftigt weltweit rund 5.055 Mitarbeiter, fertigt an 19 internationalen Standorten und verfügt über 41 eigene Vertriebsgesellschaften. Zudem kooperiert Lapp mit rund 100 Auslandsvertretungen.
Als Partner für den Bürger-Solarpark gesetzt
Diese Lieferfähigkeit war beim Projekt in Bundorf ein wichtiger Grund für den Zuschlag an Lapp. Die Auftragserteilung erfolgte im Juli 2022 – wobei schon im September die ersten Kabel geliefert werden sollten. Die 13 Kilometer lange Trasse der Mittelspannungskabel vom Solarpark zum Anschlusspunkt ans Stromnetz läuft unterirdisch durch einen Wald. Wäre die Lieferung später erfolgt, hätte das Kabel bei Bodenfrost nicht mehr verlegt werden können.
In Bundorf liefert Lapp die Nieder- und Mittelspannungskabel, nicht allerdings die Gleichspannungs-Solarleitungen zum Verkabeln der 250.000 Solarmodule. Hier griff MaxSolar auf ein Kontingent aus einem noch bestehenden Rahmenvertrag mit einem Wettbewerber zurück. Für künftige Projekte wird sich das allerdings ändern. MaxSolar hat einen neuen Rahmenvertrag zur Lieferung von Solarleitungen abgeschlossen: mit Lapp. Wie schon bei früheren Projekten wird Lapp dort auch Lichtwellenleiter zur Kommunikation in der Anlage liefern sowie Zubehör zum Verlegen der Kabel. „Wir schätzen die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Lapp“, lobt Thomas Borkenhagen, Teamleiter für die technische Beschaffung bei MaxSolar. Vereinbarte Lieferzeiten würden eingehalten und die Kabel hätten die definierte Ausführung und Qualität. „Aufgrund der guten Erfahrungen haben wir die Zusammenarbeit stetig erweitert, und wir setzen regelmäßig Lösungen von Lapp in allen Bereichen unserer Photovoltaik-Parks ein.“