Die Technologie- und Businessplattform Motek/Bondexpo ist bereit zum Loslegen. Vom 8. bis Oktober 2024 treffen sich Anbieter und Anwender der Produktionsautomatisierung in Stuttgart zum traditionellen Herbst-Event.
(Bild: P. E. Schall GmbH & Co. KG)
Für die Branche gilt es, sich fit zu machen für die Zukunft. Flankiert wird das Messedoppel von einem umfassenden Rahmenprogramm.
„Wir können starten“, verkündet der langjährige Projektleiter der Motek/Bondexpo Rainer Bachert.
„Wir freuen uns darauf, vom 08. bis 11. Oktober 2024 in Stuttgart in den Hallen 3, 5 und 7‘400 Aussteller begrüßen zu können. Wir werden spannende und zukunftsweisende Neuheiten im Bereich der Produktionsautomatisierung sehen“, so Bachert. Über allen Schwerpunktbereichen der Messe – Produktionskomponenten und -systeme, Montageassistenz-Systeme und Arbeitsplatzsysteme, Lösungen für eine einfache Implementierbarkeit und Inbetriebnahme, Objekterkennung und Bildverarbeitung zur Inline-Teiledetektion sowie moderne Klebtechnologien – heißen die Überschriften Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung und Fachkräftemangel. „Das sind nach wie vor die Treiber der Automatisierung. Der Einstieg in Automatisierungstechnologien war noch nie so einfach wie jetzt, auch für kleine und mittlere Unternehmen“, so der Projektleiter.
Digitalisierung auch beim Zuführen, Entwirren und Sortieren
Zuführanlagen sind unerlässlich in der Montage- und Produktionsautomatisierung. Für die Fertigungsprozesse sind in individuellen Konstellationen unterschiedlichste Komponenten, Bauteile, Baugruppen und Endprodukte zu- und abzuführen – ein sehr zentraler Prozessschritt in der Produktion. Einer der Anbieter zu diesem Motek-Schwerpunkt ist RNA, dessen Messestand in diesem Jahr konsequent digital gestaltet ist. Auf diversen Touchscreens sowie digitalen und reproduzierbaren Zuführanlagen sehen Fachbesucher diverse Praxisbeispiele. Mit Simulationsprogrammen zur Antriebsabstimmung und Teilesimulation können Anwender die Zuführanlagen noch während der Konstruktionsphase digital absichern, bevor es in die reale Fertigung von Bauteilen und Komponenten geht.
Mafu, ebenfalls Spezialist für Zuführtechnik, zeigt eine breite Produktpalette an Förderlösungen und bringt zur diesjährigen Motek/Bondexpo auch Neuigkeiten aus dem neu eingeführten Schraubtechnik-Portfolio mit. Auch Motek-Aussteller Asyril bietet flexible Zuführlösungen für die moderne Schüttgutteil-Vereinzelung. Sie zielen auf einfache Integrierbarkeit und Senkung der Durchlaufzeiten bei der Schüttgutvereinzelung ab, um die Gesamtkosten in der Produktion zu senken. Beispielsweise ermöglicht die Drei-Achsen-Vibrationstechnologie in Kombination mit einem intelligenten Bildverarbeitungssystem die Vereinzelung von Bauteilen verschiedener Größen – auch von Kleinstteilen. Das Zuführsystem Asycube und der Teilebunker Asyfill bieten zusammen mit dem intuitiven EYE+ Smart-Control-System eine bemerkenswerte Vielseitigkeit vor allem in High-Mix-Low-Volume-Produktionsumgebungen.
Integration von Software-Lösungen in die manuelle Montage
Auch Arbeitsplatzsysteme und Einrichtungen für die manuelle Montage sind zentrale Motek-Themen. Bei Bott beispielsweise liegt der Fokus auf der Software-Integration in die manuelle Montage. Zusammen mit Assemblio stellt das Unternehmen Software für die effiziente Montageplanung und die automatisierte Erstellung von Montageanleitungen vor. Fachbesucher erleben in einem eigenen Rahmenprogramm auf dem Messestand praxisnahe Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen. Als Referenten sind Experten führender Unternehmen und Institutionen geladen, die sich mit der Prozessoptimierung in der Produktion und Montage befassen; zu den behandelten Themen gehören unter anderem die praktische Implementierung von KI und die systemübergreifende Vernetzung.
Die manuelle Montage verknüpft mit moderner Bildverarbeitung wird bereits mit einem Impulsvortrag auf der Eröffnungskonferenz durch Björn Riechers, Geschäftsführer von RK Rose+Krieger, behandelt.
Automatische Teileerkennung und Inspektionsaufgaben durch KI
Produktion und Qualitätssicherung wachsen zusammen, weil Prüfprozesse zunehmend inline während der Fertigung stattfinden. Das verbessert die Produktionsergebnisse wesentlich, zugleich stellt dies Herausforderungen an die Inspektions- und Prüftechnologien. Bei Cambrian Robotics etwa erleben Fachbesucher ein 3D-Vision-System für Roboter, mit dem dank KI die Objekte per Kamera erkannt und komplexe Aufgaben im Produktionsumfeld ausgeführt werden können. AIT Goehner zeigt mit trevista Line Scan eine Lösung für anspruchsvolle Oberflächeninspektionen. Das Prüfsystem nutzt die Line-Scan-Technologie in Kombination mit dem Shape-from-Shading-Verfahren von Cognex, um optimales Bildmaterial in hoher Geschwindigkeit zu generieren. Diese Technologie unterstützt die Minimierung von Ausschuss und somit die Ressourcenschonung.
Stand: 16.12.2025
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Rahmenprogramm mit viel Künstlicher Intelligenz
Das Messegeschehen der Motek/Bondexpo 2024 wird wieder durch ein hochkarätiges Rahmenprogramm ergänzt. Es liefert weitergehende Informationen und bietet eine zusätzliche Möglichkeit des persönlichen Austauschs zwischen Praxisexperten. Wie jedes Jahr findet das Fachforum Safety + Security in Automation von Pilz statt. Es ist am ersten Messetag, am 8. Oktober 2024, ein beliebter Treffpunkt für Experten aus Verbänden, Wissenschaft und Industrie, die mehr über die Trendthemen der sicheren Automation und Maschinensicherheit erfahren wollen. Im Mittelpunkt stehen praxisorientierte Vorträge zu den Bereichen Safety und Security im Maschinenbau, sichere Produktion, neue Maschinenverordnung sowie Nachhaltigkeit in Unternehmen.
Im Rahmen des Vortragsforums heißt es am zweiten Messetag, 09.10.2024 ab 09.30 Uhr, „Keine Angst vor KI – Potenziale nutzen, wettbewerbsfähig bleiben“. Die Referate richten sich an Unternehmen und Fachkräfte, die sich mit Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen der KI in der Industrie auseinandersetzen wollen. Besucher profitieren von einem tieferen Verständnis für die Potenziale von KI und erfahren praxisnahe Lösungsansätze.
So gelingt der Einstieg in die KI-basierte Robotik
Ebenfalls um KI drehen sich die Fraunhofer-Beiträge am 10. Oktober 2024. Ab 09.40 Uhr referiert das Fraunhofer IPA über „KI-basierte Robotik – Wie gelingt der Einstieg für Produktionsunternehmen?“. Im Anschluss daran ab 10.30 Uhr geht es beim Fraunhofer Institut für Kognitive Systeme IKS um „Flexible Qualitätskontrolle: Lösungen für Herausforderungen KI-basierter Automatisierung“.
Die Agenda des Ausstellerforums in Halle 5 umfasst unter anderem Beiträge über die Revolutionierung der Robotik, über KI in der Produktion, über Nachhaltigkeit als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor für die Automatisierungsbranche, über Digitalisierung der Produktion sowie über die flexible Qualitätskontrolle. Das Programm ist klar themenfokussiert auf die Zielgruppe der Produktionsautomatisierer zugeschnitten