Neue GPUs von Nvidia Echtzeit-Raytracing und Unterstützung für generative KI-Tools 

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 4 min Lesedauer

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Die auf der Nvidia Ampere-Architektur basierenden Grafikprozessoren bieten Echtzeit-Raytracing und Unterstützung für generative KI-Tools für jede Workstation.

RTX A1000 GPU von Nvidia.(Bild:  Nvidia)
RTX A1000 GPU von Nvidia.
(Bild: Nvidia)

Die Integration von KI in Design- und Produktivitätsanwendungen steigert die Nachfrage nach fortschrittlicher Rechenleistung. Dies bedeutet, dass Fachleute und Kreative unabhängig von der Größe, der Komplexität oder dem Umfang ihrer Projekte auf eine höhere Rechenleistung zurückgreifen müssen. Um diesem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, erweitert Nvidia sein professionelles RTX-Grafikangebot um zwei neue, auf der Nvidia Ampere-Architektur basierende Grafikprozessoren für Desktops: die Nvidia RTX A400 und die Nvidia RTX A1000.

Sie erweitern den Zugang zu KI- und Raytracing-Technologien und statten Profis mit den Tools aus, die sie für die Umgestaltung ihrer täglichen Arbeitsabläufe benötigen.

Kreativität, Leistung und Effizienz

Der RTX A400-Grafikprozessor führt beschleunigtes Raytracing und KI in die Grafikprozessoren der RTX 400-Serie ein. Mit 24 Tensor Cores für die KI-Verarbeitung übertrifft sie herkömmliche CPU-basierte Lösungen und ermöglicht es professionellen Anwendern, aktuelle KI-Anwendungen wie intelligente Chatbots und Copiloten direkt auf ihren Desktops auszuführen. Die GPU bietet Raytracing in Echtzeit, so dass Kreative lebendige, physikalisch genaue 3D-Renderings erstellen können.

Die GPU A400 verfügt außerdem über vier Display-Ausgänge - ein Novum in dieser Serie. Dies macht sie ideal für Display-Umgebungen mit hoher Dichte, die für Branchen wie Finanzdienstleistungen, Einzelhandel und Transport entscheidend sind.

Der Nvidia RTX A1000-Grafikprozessor bringt zum ersten Mal Tensor Cores und RT Cores in die RTX 1000-Grafikprozessoren und ermöglicht so eine beschleunigte KI- und Raytracing-Leistung für Kreative und Profis.

Beschleunigte KI-Verarbeitung

Mit 72 Tensor Cores bietet der A1000 ein Upgrade gegenüber der Vorgängergeneration und liefert nach Angaben des Herstellers eine über 3x schnellere generative KI-Verarbeitung für Tools wie Stable Diffusion. Darüber hinaus beschleunigen seine 18 RT Cores Grafik- und Rendering-Aufgaben um das Dreifache, wodurch professionelle Workflows wie 2D- und 3D-CAD, Produkt- und Architekturdesign sowie 4K-Videobearbeitung beschleunigt werden.

Auch bei der Videoverarbeitung soll sich der A1000 auszeichnen: Er kann bis zu 38 Prozent mehr Codierungsströme verarbeiten und bietet eine bis zu 2-mal schnellere Decodierungsleistung als die Vorgängergeneration.

Mit ihrem Single-Slot-Design und einem Stromverbrauch von nur 50 W bieten die A400 und A1000 GPUs sinnvolle Funktionalität für kompakte, energieeffiziente Workstations.

Erweiterung der Reichweite von RTX

Die neuen Grafikkarten bieten Anwendern aktuelle KI-, Grafik- und Rechenfunktionen, um die Produktivität zu steigern und kreative Möglichkeiten freizusetzen. Fortgeschrittene Workflows mit Raytraced Rendering und KI sind jetzt in Reichweite und ermöglichen es Profis, die Grenzen ihrer Arbeit zu verschieben und ein verblüffendes Maß an Realismus zu erreichen.

Industrieplaner können diese neuen leistungsstarken und energieeffizienten Computing-Lösungen für Edge-Implementierungen nutzen. Kreative können die Bearbeitungs- und Rendering-Geschwindigkeit erhöhen, um reichhaltigere visuelle Inhalte zu produzieren. Architekten und Ingenieure können ihre Ideen nahtlos von 3D-CAD-Konzepten in greifbare Entwürfe umsetzen. Teams, die in intelligenten Räumen arbeiten, können die GPUs für Echtzeit-Datenverarbeitung, KI-gestützte Sicherheit und Digital Signage Management in räumlich begrenzten Umgebungen nutzen. Und Fachleute im Gesundheitswesen können schnellere und präzisere medizinische Bildgebungsanalysen durchführen.

Nvidia RTX A400 und A1000 im Überblick

RT-Kerne der zweiten Generation: Echtzeit-Raytracing, fotorealistisches, physikalisch basiertes Rendering und Visualisierung für alle professionellen Workflows, einschließlich architektonischer Entwürfe, 3D-Design und Inhaltserstellung, wo genaue Beleuchtungs- und Schattensimulationen die Qualität der Arbeit erheblich verbessern können.
Tensor-Cores der dritten Generation: Beschleunigt KI-gestützte Tools und Anwendungen wie generative KI, Bildrendering-Entrauschung und Deep Learning Super Sampling, um die Geschwindigkeit und Qualität der Bilderzeugung zu verbessern.
Auf der Ampere-Architektur basierende CUDA-Kerne: Bis zu zweimal mehr Single-Precision-Gleitkomma-Durchsatz als bei der Vorgängergeneration für deutliche Geschwindigkeitssteigerungen bei Grafik- und Rechenaufgaben.
4 GByte- oder 8 GByte-GPU-Speicher: 4 GB GPU-Speicher beim A400-Grafikprozessor und 8 GB beim A1000-Grafikprozessor decken eine Reihe professioneller Anforderungen ab, von grundlegendem Grafikdesign und Fotobearbeitung bis hin zu anspruchsvoller 3D-Modellierung mit Texturen oder hochauflösender Bearbeitung und Datenanalyse. 

Die Grafikprozessoren verfügen außerdem über eine höhere Speicherbandbreite als die Vorgängergeneration, was eine schnellere Datenverarbeitung und eine reibungslosere Handhabung größerer Datensätze und Szenen ermöglicht.
Kodierung und Dekodierung: Mit Kodierungs- (NVENC) und Dekodierungs-Engines der siebten und fünften Generation (NVDEC) bieten die Grafikprozessoren eine effiziente Videoverarbeitung zur Unterstützung von hochauflösender Videobearbeitung, Streaming und Wiedergabe mit extrem niedriger Latenz. Die integrierte AV1-Decodierung ermöglicht eine höhere Effizienz und eine flüssigere Wiedergabe von mehr Videoformaten.

Verfügbarkeit

Die Nvidia RTX A1000 GPU ist ab sofort über globale Vertriebspartner wie PNY und Ryoyo Electric erhältlich. Der RTX A400-Grafikprozessor wird voraussichtlich ab Mai bei Vertriebspartnern erhältlich sein, die Verfügbarkeit bei den Herstellern wird für den Sommer erwartet.

Weitere Informationen: https://www.nvidia.com/de-de/

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