Kreislaufwirtschaft  Gebrauchte Kunststoffe – nicht für die Tonne

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Alfa Laval setzt die Kreislaufwirtschaft in die Tat um und startet ThinkCircularity, ein Rücknahmeprogramm für Materialien aus seinen ThinkTop-Ventilsteuereinheiten. Das Pilotprojekt kommt nach Angabe des Anbieters bei Kunden und Partnern gut an. Erste Geräte sind bereits zur Wiederverwertung eingetroffen.

Alfa Laval startet ThinkCircularity, ein Rücknahmeprogramm für Materialien aus seinen ThinkTop-Ventilsteuereinheiten.(Bild:  Alfa Laval)
Alfa Laval startet ThinkCircularity, ein Rücknahmeprogramm für Materialien aus seinen ThinkTop-Ventilsteuereinheiten.
(Bild: Alfa Laval)

„Kreislaufdenken ist für uns nicht nur ein Schlagwort – es ist eine Verantwortung“, sagt Inger Bygum, Leiterin Nachhaltigkeit bei Alfa Laval Hygienic Fluid Handling and Heat Transfer Technologies. „Mit ThinkCircularity stellen wir sicher, dass die Materialien aus alten ThinkTops wiederverwendet, recycelt oder so entsorgt werden, dass sie möglichst viel Wert schaffen.“ ThinkCircularity, ein Konzept für die Kreislaufwirtschaft, konzentriert sich zunächst auf das Kunststoffrecycling. Jedes ThinkTop enthält 500 Gramm Kunststoff. Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass sich dieses Material ohne Qualitätsverlust für neue Geräte einsetzen lässt. Durch Tests ließ sich nachweisen, dass die Mischung aus recyceltem und neuem Kunststoff in künftigen Einheiten alle Leistungsstandards erfüllt – von der Zugfestigkeit bis zur Materialbeständigkeit. Auch weitere Materialien und Komponenten der ThinkTops - wie wertvolle Metalle und Elektronik – werden fachgerecht recycelt.

Erste ThinkTops zurückgegeben

In der Lebensmittel-, Molkerei- und Pharmaindustrie liegt der Schwerpunkt darauf, Prozesse zu optimieren und Ressourcen einzusparen. Viele Betriebe tauschen ihre ThinkTops durch neu entwickelte ThinkTops (V50/V70) aus und können damit im Vergleich zu vorher bis zu 90 Prozent Wasser und Energie beim Cleaning in Place (CIP) einsparen.

So auch in Norwegen: Skala, Master Distributor von Alfa Laval, spezialisiert auf Services für die hygienische Industrie, hat unlängst bei seinen Kunden das Rücknahmeprogramm eingeführt und bereits mehrere hundert Einheiten zurückgeschickt.

„Unsere Kunden achten auf Wasser- und Energieeffizienz – und auf Nachhaltigkeit“, sagt Owe Barsten, verantwortlicher Manager bei Skala Components. „Upgrades bringen mit sich, dass ältere Einheiten verschrottet werden, aber jetzt können wir eine wirklich zirkuläre Lösung anbieten, bei der alte ThinkTops in die Produktion der nächsten Generation einfließen.“

Schritt einer umfassenden Kreislaufwirtschaft

Kernelemente der Kreislaufstrategie von Alfa Laval sind die Entwicklung von Produkten, die sich durch Verschleißfestigkeit, hohe Effizienz und lange Lebensdauer auszeichnen. Mit ThinkCircularity will das Unternehmen nun den Materialkreislauf schließen, indem es eine End-of-Life-Lösung anbietet: Ältere Geräte werden verantwortungsvoll verwertet, neue Produkte können in Zukunft aus recyceltem Kunststoff hergestellt werden. Für Inger Bygum ist dieses Pilotprojekt erst der Anfang:

„Kunststoff aus alten ThinkTops zu recyceln ist nur ein kleiner Tropfen in einem riesigen Ozean von zirkulären Möglichkeiten. Dennoch ist dieses Pilotprojekt wichtig und hat uns wertvolle Erkenntnisse gebracht. Sie werden uns helfen, neue Geschäftsmodelle, Partnerschaften und Methoden zu entwickeln, um die Wiederverwendung und das Recycling zu skalieren.“

Die Initiative ThinkCircularity ist bisher in ausgewählten europäischen Ländern gestartet.

Weitere Informationen: https://www.alfalaval.de/

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