CADFEM auf dem NAFEMS World Congress 2025 KI in den Simulationsprozess einfacher integrieren

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Beim Einsatz von KI in Entwicklung und Produktion stecken viele Unternehmen noch in der Orientierungsphase fest. Marc Vidal von CADFEM zeigt auf dem NAFEMS World Congress 2025, wie sich das ändern lässt.

Crash-Analyse in 10 Sekunden statt in 10 Stunden: Das trainierte KI-Modell (unten) liefert praktisch identische Ergebnisse zur klassischen Simulation - in einem Bruchteil der Zeit. (Bild:  Bild: CADFEM; Modell: National Crash Analysis Center, George Washington University)
Crash-Analyse in 10 Sekunden statt in 10 Stunden: Das trainierte KI-Modell (unten) liefert praktisch identische Ergebnisse zur klassischen Simulation - in einem Bruchteil der Zeit.
(Bild: Bild: CADFEM; Modell: National Crash Analysis Center, George Washington University)

„Obwohl sie gerne auf den KI-Zug aufspringen würden, fällt es ihnen oft schwer, wertvolle Anwendungsfälle zu identifizieren und greifbare Ergebnisse zu erzielen“, sagt Marc Vidal von der CADFEM Germany GmbH im Vorfeld des diesjährigen NAFEMS World Congress, der vom 19. bis 22. Mai in Salzburg stattfindet. In einem Vortrag dort wird Vidal anhand von Beispielen aus der Fluiddynamik und der Prozessautomatisierung erläutern, wie sich die Implementierung von KI in de optimieren lässt.

KI: Vom Business Case zur Auswahl der geeigneten Technologie

„Entscheidend ist es in der richtigen Reihenfolge vorzugehen, also beginnend mit einem soliden Business Case und der Auswahl der geeigneten Technologie“, sagt Vidal im Vorfeld. Ebenso wichtig sei eine „effiziente und nachvollziehbare Integration“ von KI-basierten Tools und Methoden in den bestehenden Entwicklungsprozess. Der Umgang mit einer nur begrenzten Anzahl von Trainingsdaten und verschiedenen Datenquellen seien weitere typische Herausforderungen.

„Von der Methode bis zur skalierenden Integration in den Entwicklungsprozess ist alles verfügbar und bereits im Einsatz etabliert“, so Vidal, der bei CADFEM als Architect Digital Engineering Solutions tätig ist. „Die Kombination von KI mit technischem Fachwissen führt zu erheblichen Fortschritten. Sie ermöglicht eine sicherere und schnellere Angebotsphase und erlaubt es, zeitaufwändige Entwicklungsschritte zu beschleunigen.“

Shift Left: Frühere Tests, schnellere Entwicklung

Letztlich sei KI in der Simulation ein Schlüssel zu einem „Shift Left“-Ansatz, bei dem Tests früher im Entwicklungsprozess stattfinden und damit auch verschiedene Produkt- oder Prozess-Varianten früher untersucht werden. „Die Einbindung von KI bringt damit eine enorme Beschleunigung bei der Entscheidungsfindung mit sich und ist der Schritt, den wir benötigen, um den aktuellen Herausforderungen an unsere Innovationskraft begegnen zu können.“

Der NAFEMS World Congress findet seit 1987 alles zwei Jahre international statt, zuletzt in Florida (USA). Mit über 300 technischen Präsentationen, Schulungen und Workshops sowie einer umfangreichen Ausstellung zum Thema Simulation gilt er als größte internationale Konferenz, die sich ausschließlich mit Engineering Simulation befasst. Er bietet eine Plattform für den internationalen Austausch von Software-Anbietern, Beratern, Akademikern, Industriebetrieben und Anwendern. CADFEM und Ansys sind mit einem großen Informationsstand vor Ort. NAFEMS wurde 1983 in Großbritannien gegründet und gilt als die führende internationale Gesellschaft zur Förderung der rechnerischen Simulation.

Weitere Informationen und Anmeldung zum NAFEMS World Congress 2025 unter https://www.nafems.org/congress/.

Weitere Informationen: https://www.cadfem.net/

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