Kompakter Induktivsensor: Ein Multitalent in der Fabrikautomation

Verantwortlicher Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Der kompakte Induktivsensor IF200 von Baumer misst Abstände und erkennt metallische Objekte auf eine Distanz von bis zu 10 Millimetern.

(Quelle:  Baumer)
(Quelle: Baumer)
  • Der Sensorspezialist Baumer legt die Messlatte für kompakte Induktivsensoren ein weiteres Stück nach oben.

  • Denn der neue Induktivsensor IF200 misst Abstände und erkennt metallische Objekte trotz seiner geringen Größe auf eine Distanz von bis zu 10 Millimetern.

  • Das ist bei dieser Bauform mit 20x42x15 Millimeter (BxLxH) unübertroffen.

Der induktive Abstandsensor von Baumer, ausgestattet mit robustem Kunststoffgehäuse, eignet sich auch für erhöhte Umgebungstemperaturen bis 75 Grad Celsius und zeigt durch die Baumer Sensor-Technologie eine ungewöhnlich niedrige Temperaturdrift von 2 Prozent über den gesamten Messbereich. Der Induktivsensor IF200 ist sehr kompakt.

Induktivsensor: Große Messdistanz eröffnet viele Anwendungsoptionen

Mit seiner großen Messdistanz empfiehlt er sich für zahlreiche  Anwendungen in der Fabrikautomation, unter anderem:

  • Tänzerregelung in Etikettier- oder Verpackungsmaschinen zur Überprüfung der Bandspannung (Bild);

  • Kontrolle von Endlagenpositionen;

  • Überwachung des Rundlaufs einer Rolle oder Walze;

  • präzise Abstandsmessungen im Mikrometer-Bereich.

Je nach Variante steht der hochpräzise, linearisierte Messwert mit einer Auflösung von nur 3 Mikrometer zur Verfügung, entweder über die digitale IO-Link Schnittstelle oder als analoges Spannungssignal. Die digitale Übertragung bietet dabei den Vorteil, dass man für eine präzise Abstandsmessung auf ein geschirmtes Kabel und eine hochauflösende A/D-Wandlerkarte verzichten kann. Die beiden Varianten mit IO-Link sind zudem Dual-Channel-fähig. Sie bieten wahlweise nebst dem IO-Link fähigen, digitalen Ausgang einen zusätzlichen Schalt- oder analogen Spannungsausgang. Die Version mit zusätzlichem Analog-Ausgang eignet sich entsprechend als Ersatztyp für das Vorgängermodell IWFK 20, wenn ein Anwender künftig die Vorteile der digitalen Schnittstelle nutzen möchte: einfache Parametriermöglichkeiten, umfassende Diagnosedaten wie Histogramme, Temperatur, Schaltzyklen, Boot-Zyklen und mehr.  

Flexibles Sensormodell vereinfacht die Lagerhaltung 

Verschiedene Filter-Settings, einfach einstellbarer Messbereich und viele weitere Zusatzfunktionen ­– die IF200 Familie ist individuell parametrierbar und flexibel einsetzbar. Das reduziert Variantenvielfalt und Lagerhaltungskosten. Denn ein einziges Sensormodell deckt mehrere Applikationen ab. Dabei lassen sich im Betrieb an der LED-Anzeige des IF200 nutzerfreundlich Spannungsversorgung, Schaltzustände und Teach-Feedback ablesen. Sämtliche Varianten lassen sich zudem über qTeach einlernen. Um Größen wie Messbereich oder Schaltabstände einzustellen, reicht die Berührung mit einem ferromagnetischen Werkzeug.

Mit dem IF200 erweitert Baumer seine Sensor-Toolbox um ein weiteres Produkt für hohe Prozesssicherheit und Anlagenverfügbarkeit.

Bild: Grosse Messdistanz bei kompakter Bauform: Der neue Baumer Induktivsensor IF200 Dual Channel erkennt Objekte und misst Abstände auf eine Entfernung von bis zu 10 mm. Bilder: Baumer

Weitere Informationen: https://www.baumer.com/de/de/produktubersicht/distanzmessung/induktive-abstandssensoren/c/288

Erfahren Sie hier mehr über die Anforderungen an die Antriebstechnik in Fabrikautomation und Robotik.

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