Sandvik arbeitet mit Microsoft zusammen Künstliche Intelligenz in der CAM-Software

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Fertigungsspezialist Sandvik führt KI in der Fertigungssoftware in Zusammenarbeit mit Microsoft ein. Ein Manufacturing Copilot soll verfügbar sein, wenn die nächsten Versionen der CAD/CAM-Software Cimatron, GibbsCAM und SigmaNEST im September veröffentlicht werden.

(Bild:  putilov_denis/stock.adobe.com)
(Bild: putilov_denis/stock.adobe.com)

Der Manufacturing Copilot soll die Benutzererfahrung verändern. Denn diese Lösung sorgt für einen nahtlosen Zugang zu Wissen, das heute nicht allgemein zugänglich ist. Sie vereinfacht zudem die Benutzererfahrung. Jeder Copilot wurde auf proprietärem Wissen geschult, das für jede Marke einzigartig ist, wie zum Beispiel die Produktwissensdatenbank. Sie wurde in 12 Monaten optimiert. Die Copiloten werden fortlaufend für den technischen Support geschult und können sich schließlich miteinander verbinden, um noch mehr Intelligenz in die Werkstatt zu bringen.

Der Manufacturing Copilot wird in Zusammenarbeit mit der Microsoft Azure Cloud und KI-Diensten entwickelt. Dies soll den Kunden eine einfache und leichter zugängliche Erfahrung mit intelligenter 24/7-Unterstützung eröffnen. Der Copilot bietet Echtzeit-Updates und ermöglicht fundierte Entscheidungen. Dies ist der erste Schritt in der KI-Roadmap zur Verbesserung des Kundenerlebnisses.

Ab September in der CAM-Software verfügbar

Die Funktionalität wird im September in Verbindung mit den nächsten Versionen der marktführenden CAD/CAM-Lösungen verfügbar sein: Cimatron für den Werkzeug- und Formenbau, GibbsCAM für die fortgeschrittene Bearbeitung und SigmaNEST für die Blechbearbeitung. Sandvik plant, den Manufacturing Copilot schrittweise in weitere Fertigungssoftware des Portfolios zu integrieren, um seinen 400‘000 Anwendern weltweit den Zugang zu KI zu ermöglichen, auch im Bereich der Messtechnik.

"Wir führen neue Funktionen ein, um die Fertigung zu vereinfachen, indem wir die Lernkurve, sich wiederholende Aufgaben und den Zeitaufwand für die Programmierung eines Auftrags verringern. Auch die Einarbeitung fortgeschrittener Benutzer wird dadurch vereinfacht. Wir wissen, dass es für Kunden schwierig ist, neue Technologien einzuführen, was oft an nicht miteinander verbundenen Plattformen, Produktionszielen und höheren Anforderungen an eine sich verändernde Belegschaft liegt. Wir werden die Kurve der Innovation biegen und die Kundenerfahrung bereichern", sagt Magnus Malmström, Chief Technology Officer bei Sandvik Manufacturing Solutions.

Dreiteilige Vision

Indem Sandvik Fertigungswissen durch natürliche Sprache und generative KI zugänglicher macht, will das Unternehmen die Kreativität in jeder Phase des Prozesses entfesseln, vom Entwurf bis zum fertigen Produkt, unterstützen und die Barrieren zwischen den einzelnen Prozessen abbauen.

"Unsere technologische Vision ist dreiteilig", erklärt Malmström. "Zunächst wird die generative KI bei der Konstruktion von Bauteilen helfen, indem sie Eingabeaufforderungen interpretiert, um kontextbezogene Abfragen zu ermöglichen und Vorschläge auf der Grundlage interner Produktwissensdatenbanken zu machen. Als nächstes wird sich der Manufacturing Copilot zu einer intelligenten Benutzererfahrung entwickeln, die Prozesse durch intelligente Integration mit unseren Produkten kooperativ optimiert und verifiziert. Danach sehen wir die Nutzung von alternativen Möglichkeiten zur sprach- und kommandozeilengesteuerten Fertigung vor."

Neue Funktionen werden sukzessive in weitere Fertigungslösungen integriert

Im September wird die erste Version auf den Markt kommen, und die neuen Funktionen werden nach und nach in weiteren Fertigungssoftwarelösungen bereitgestellt.

Weitere Informationen: https://www.manufacturingsolutions.sandvik/en/ai-for-manufacturing/

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