Um Fälschungen zu verhindern und die Rückverfolgbarkeit zu verbessern, setzen Lagerhersteller Markiersysteme wie die von SIC Marking ein.
(Quelle: SIC Marking)
Seit einigen Jahren tauchen auf dem Wälzlagermarkt immer wieder Fälschungen auf, und das kann üble Folgen haben.
Laut Angaben der World Bearing Association stehen nicht weniger als 5,4 Millionen Arbeitsplätze auf dem Spiel; darüber hinaus könnte der Weltwirtschaft ein Schaden von bis zu 36 Milliarden Euro entstehen.
Um Fälschungen zu verhindern, können Lagerhersteller Markiersysteme wie die von SIC Marking einsetzen.
Fälschungen in großem Umfang veranlassen die großen Wälzlagerhersteller weltweit dazu, ihre Bauteile entsprechend zu kennzeichnen. Einerseits wollen sie damit die interne Rückverfolgbarkeit verbessern und die spätere Wartung erleichtern. Andererseits geht es den Unternehmen auch und vor allem darum, ihre Corporate Identity über unverwechselbare und ästhetisch ansprechende Markierungen zu stärken. Dafür kommen Markiersysteme wie die von SIC Marking zum Einsatz.
Vielfältige Anforderungen an die Kennzeichnung
Jedes Jahr entstehen für unterschiedliche Branchen Millionen von Lagern. Als Beispiele seien hier nur die Automobil- und Luftfahrtindustrie oder auch die Energie- und Medizinbranche genannt. Aufgrund ihres großen Einsatzspektrums sind die Lager dabei kein Einheitsprodukt, sondern bestehen aus diversen Werkstoffen (Stahl, Keramik oder anderen behandelten Metallen). Außerdem weisen sie verschiedene Abmessungen (mit größeren oder kleineren Durchmessern und in unterschiedlichen Breiten) auf. Dabei sollten sich möglichst viele Lagertypen idealerweise mit einem Markiersystem kennzeichnen lassen.
Auch die Kennzeichnungen selbst sind nicht immer gleich. Auf die Lager muss eine Vielzahl von Informationen aufgebracht werden. Diese reichen von alphanumerischen Zeichenfolgen zur Produktion oder zum Produkt (Herstellungsort oder -datum) bis hin zu Datamatrix-Codes oder Logos. Alle Kennzeichnungen müssen dabei kontrastreich, gut leserlich und beständig sein. Letzteres gilt insbesondere dann, wenn die Lager starken mechanischen oder thermischen Belastungen ausgesetzt sind.
Doch das ist noch nicht alles. Markiersysteme eignen sich auch für die Kennzeichnung unterschiedlich geformter Teile. Da Lager unter anderem aus einem Außen- und einem Innenring bestehen, werden üblicherweise beide markiert. Und diese Ringe weisen sowohl flache als auch kreisförmige, konkave und konvexe Bereiche auf. Darüber hinaus müssen in der Produktion der Lager manchmal Taktzeiten von nur einer Sekunde eingehalten werden.
Markiersysteme mit Laser, eine hochmoderne Technologie
SIC Marking, Anbieter von Lösungen zur industriellen Markierung und Rückverfolgung, entwickelt seit über 30 Jahren Markierlösungen, die den in der Industrie geltenden hohen Anforderungen gewachsen sind. Die französische Unternehmensgruppe kann heute eine große Auswahl an hochmodernen Lasermarkiersystemen sowie zahlreiche automatische Erkennungssysteme zum Auslesen von Datamatrix-Codes anbieten.
Besonders geeignet für die Kennzeichnung von Kugellagern sind die integrierbaren Laserköpfe von SIC Marking. Der Untergrund spielt für diese Systeme keine Rolle. Sie eignen sich gleichermaßen für die Beschriftung von Kunststoff wie für die Kennzeichnung von Keramik oder Hartmetallen und liefern stets klare und dauerhafte Ergebnisse. Verschiedene optional erhältliche Funktionen wie die 3D-Markierung und der Autofokus tragen zusätzlich dazu bei, dass auf allen Lageroberflächen (Außen- oder Innenring) ein perfektes Schriftbild möglich ist.
Die drei Beschriftungslaser L-Box, XL-Box und XXL-Box runden das Angebot von SIC Marking ab. Diese können in jede Produktionslinie integriert, aber ebenso gut auch als eigenständige Markierstation verwendet werden. Dabei spielt die Größe der Produktionsserie keine Rolle. Bei Bedarf können die Abmessungen der Markiersysteme an die bestehenden Anlagen angepasst werden. Außerdem lassen sich die Stationen auf Wunsch um Zusatzgeräte oder zusätzliche Achsen (Z-Achse, Drehachse) erweitern.
Einsatz bei einem schwedischen Kugellagerhersteller
Bei einem großen schwedischen Kugellagerhersteller mit Niederlassung in Deutschland konnte SIC Marking die Qualität seiner Produkte unter Beweis stellen. Das schwedische Unternehmen wollte Stahllager mit einem Durchmesser von 150 bis 600 mm mit einer alphanumerischen Zahlenfolge und einem Datamatrix-Code kennzeichnen. Dabei sollten sich die Markiersysteme nicht nur für Teile unterschiedlicher Größe eignen, sondern sich auch direkt in die Produktionslinie integrieren lassen. Zudem sollte das Gerät die Lager an zwei Stellen gleichzeitig markieren und Datamatrix-Codes auslesen können.
Stand: 16.12.2025
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SIC Marking konnte dem Kunden eine maßgeschneiderte Lasermarkierlösung anbieten. Ausgestattet ist diese mit einem IPG 50W-Laser für die Beschriftung der Lagerstirnflächen und einem automatisch über zwei Achsen gesteuerten IPG 3D-Laser zur Kennzeichnung des Außenumfangs zylindrischer Werkstücke. Außerdem verfügt das Lasermarkiersystem über ein Lesegerät, mit dem sich die aufgebrachten Kennzeichnungen sofort überprüfen lassen. Aufgrund des integrierten Förderbands lässt sich die Markierstation schließlich leicht in jede Produktionslinie einbauen.