Einheitliche Datenbasis und neue Möglichkeiten für die Wartung Maschinenbauer setzt auf flexible PLM-Lösung

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Die deutsch-österreichische IMA Schelling Group nutzt die PLM-Lösung Aras Innovator, um ihr Datenmanagement zu standardisieren und eine digitale Infrastruktur für weiteres Wachstum zu schaffen. 

(Bild:  putilov_denis/stock.adobe.com)
(Bild: putilov_denis/stock.adobe.com)

Der Maschinen- und Anlagenbauer IMA Schelling bildet mit dem Product Lifecycle Management (PLM) nicht nur den kompletten Lebenszyklus seiner Produkte ab, sondern erschließt sich zusätzlich neue Möglichkeiten im Bereich Wartung und Service. Davon sollen  künftig auch die IMA-Schelling-Kunden aus der Holz-, Metall- und Kunststoffindustrie profitieren.

„IMA Schelling hat seit dem Zusammenschluss der beiden Ursprungsunternehmen eine beeindruckende Wachstumsgeschichte geschrieben. Wir freuen uns sehr, mit unserer flexiblen und anpassungsfähigen PLM-Lösung nun ein Teil davon zu sein“, sagt Jens Rollenmüller, Regional Vice President bei Aras. „Denn um das volle Potenzial einer solchen Fusion heben und die Zusammenarbeit auf ein neues Level heben zu können, müssen die unterschiedlichen IT-Ökosysteme konsequent zusammengeführt und Datensilos komplett aufgebrochen werden“, so Rollenmüller weiter.

Integration und Implementierung der PLM-Lösung

Thomas Hampel, Leiter Mechanical Development Processing and Technical Support bei IMA Schelling, schätzt nicht nur die wichtige Integrationsleistung des Aras Innovators, sondern auch die schnelle Implementierung: „Wir haben das System zunächst an unseren Standorten in Deutschland und Österreich sowie in Polen und der Slowakei installiert, da dort sowohl Teile der Konstruktion als auch der Produktion angesiedelt sind. Mit der Einrichtung der zentralen Datenhaltung und dem Aufbau der notwendigen Infrastruktur können nun weitere Werke und Standorte innerhalb kürzester Zeit angebunden werden. Die Anwendung ist browserbasiert und wird über ein Rechte- und Lizenzkonzept freigeschaltet.“
 
Insgesamt sind 18 Vertriebs-, Service- und Produktionsgesellschaften sowie 70 Vertriebspartner weltweit unter dem Dach der IMA Schelling Group vereint. Historisch bedingt sind unter anderem noch zwei unterschiedliche ERP-Systeme im Einsatz, die nun über das PLM-System miteinander kommunizieren. „Wir können von jedem Standort aus auf die jeweiligen Inhalte der ERP-Systeme zugreifen und diese zentral koordinieren. Und da wir immer auf die Originaldatei zugreifen, besteht nicht die Gefahr, fehlerhafte oder veraltete Kopien zu erstellen. Das garantiert Prozesssicherheit“, so Entwicklungsleiter Thomas Hampel.

PLM-Einsatz im ersten Schritt für Konstruktion und Fertigung

Mit dem Aufbau einer einheitlichen Datenbasis und der Abbildung des Lifecycle-Workflows konzentrierte sich der PLM-Einsatz im ersten Schritt auf die Bereiche Konstruktion und Fertigung, wurde dann aber sukzessive ausgeweitet. Laut Oliver Pallerberg, Leiter Technical Systems bei IMA Schelling, waren die Vorteile des Systems in jeder Abteilung schnell sichtbar und umsetzbar, beispielsweise auch in der Montage durch die Möglichkeiten der 3D-Visualisierung einzelner Bauteile oder sogar ganzer Maschinen. 

„Aber auch der Einkauf profitiert bereits von der einheitlichen Darstellung und Teilenummerierung, da mögliche Fehlerquellen eliminiert werden“, erläutert Pallerberg. Künftig sollen die Möglichkeiten der 3D-Visualisierung zudem verstärkt im Bereich Wartung und Service genutzt werden und bei der Lokalisierung potenzieller Störungsursachen eine zentrale Rolle spielen. Damit profitieren dann auch IMA-Schelling-Kunden von den Möglichkeiten des Aras Innovators.

Weitere Informationen: https://www.imaschelling.com/ und https://www.aras.com/

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