KI-Fabriken Mit Digital-Twin-Architektur schneller zur Inbetriebnahme

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 3 min Lesedauer

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Aveva, Anbieter von Industriesoftware, arbeitet mit Nvidia zusammen. Die Engineering- und Betriebssoftware von Aveva wird in den Nvidia Omniverse DSX Blueprint eingebunden. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen physische und digitale Module für den Einsatz in großen Rechenzentren, sogenannte KI-Fabriken. Grundlage ist die aus klassischen Industrieprojekten bekannte Methodik aus Engineering, Beschaffung und Anlagenbau.

Symbolbild.(Bild:  © Grispb/stock.adobe.com)
Symbolbild.
(Bild: © Grispb/stock.adobe.com)

Die Zusammenarbeit stützt sich auf Avevas umfassendes Portfolio, darunter die Connect Industrial Intelligence Platform und industrielle Digital-Twin-Funktionen. Ziel ist es, die Inbetriebnahme von KI-Fabriken zu beschleunigen – durch domänenspezifische Simulationen, digitale Visualisierung und kollaborative Design-Tools zur Maximierung der GPU-Effizienz.

Zusammenarbeit von aveva und nvidia

  • Ziel ist eine effizientere GPU-Nutzung und schnellere Inbetriebnahme von KI-Fabriken

  • Engineering- und Operations-Software von Aveva wird in den Nvidia Omniverse DSX Blueprint integriert

Digital-Twin-Funktionen für KI-Fabriken

Neben Nvidia zählen Schneider Electric und ETAP zu den strategischen Partnern in diesem Vorhaben. Gemeinsam decken sie den gesamten Projektzyklus ab, von Design und Simulation über den Aufbau bis zu Betrieb und Optimierung. Die Kooperation überträgt die Methoden und das Fachwissen, für das Aveva in zahlreichen Industriesektoren bekannt ist. Aveva bringt seine Lösungen in den Omniverse DSX Blueprint ein und unterstützt Kunden damit in jeder Phase des Lebenszyklus einer KI-Fabrik:

  1. Über einen neuen Konverter lassen sich OpenUSD-SimReady-Assets in Aveva Unified Engineering einbinden: So können Kunden bestehende Assets wiederverwenden, neue entwerfen und präzise SimReady-Daten und -Umgebungen nutzen, die auf NVIDIA-Omniverse-Bibliotheken basieren.
  2. Aveva Asset Information Management stellt eine Single Source of Truth bereit, über die sich Anlagen und Systeme von der Planungsphase bis zum laufenden Betrieb durchgängig verwalten lassen.
  3. Aveva Process Simulation ermöglicht die Modellierung und Simulation von Flüssigkühlsystemen für KI-Fabriken, um Anlagendesign und Kühlleistung zu optimieren.
  4. Das PI System von Aveva bündelt IT- und OT-Daten über den Nvidia Omniverse DSX Exchange. Geplant ist die Integration des Nvidia NV-Tesseract-Modells für Anomalie-Erkennung und Prognosen. So können Kunden Telemetriedaten von BMS, EPMS, Kühlsystemen, Server-Racks und Workloads in Echtzeit im Gigamaßstab auswerten.
  5. Mit Aveva Operations Control und dem Unified Operations Center können Kunden die Infrastruktur für KI-Fabriken – bestehend aus elektrischen (USV, Schaltanlagen, PDU, Generator etc.), mechanischen (Chiller, CDU etc.) und Sicherheitssystemen – in einer skalierbaren, einheitlichen Plattform verwalten. Dazu dient ein standardisierter Situational-Awareness-Ansatz. Betreiber erhalten damit ein zentrales Werkzeug zur Alarmüberwachung, Ursachenanalyse und Früherkennung von Leistungsverlusten – auch bei wachsender Infrastrukturdichte in KI-Fabriken. 

Antriebskräfte der digitalen Wirtschaft

Rob McGreevy, Chief Product Officer bei Aveva, sagt: „KI-Fabriken entwickeln sich rasant zu den industriellen Antriebskräften der globalen digitalen Wirtschaft. Um diese Transformation voranzutreiben, haben wir gemeinsam mit Nvidia einen neuen Ansatz für den Einsatz digitaler Zwillinge entwickelt – gegründet auf domänenspezifischem Fachwissen, wegweisender Software und operativer Exzellenz. Unsere Unternehmen schaffen damit einen neuen digitalen Zwilling im Großmaßstab: Wir kombinieren SimReady-Assets, Nvidia-Hardware sowie IT- und OT-datengestützte Erkenntnisse, um die intelligenten Industrien der Zukunft zu gestalten, aufzubauen und KI-gestützt zu optimieren.“

Vom initialen Design zum Echtzeit-Betrieb

„Der rasante Aufstieg von KI-Fabriken im Gigawatt-Maßstab erfordert eine neue Klasse industrieller Intelligenz, um den gesamten Lebenszyklus dieser massiven Rechenzentren zu optimieren – vom initialen Design bis zum Echtzeit-Betrieb“, sagt Vladimir Troy, Vice President AI Infrastructure bei Nvidia. „Durch die Integration der Engineering- und Simulationssoftware von Aveva in den Nvidia Omniverse DSX Blueprint stellen wir Entwicklern eine einheitliche Digital-Twin-Architektur zur Verfügung, um den Einsatz und die Effizienz der weltweit fortschrittlichsten KI-Infrastruktur zu beschleunigen.“

Weitere Informationen: https://www.aveva.com/

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