Creo 11 von PTC Modellbasierte Definition: Bessere Entwürfe in kürzerer Zeit

Ein Gastbeitrag von Roland Bauer 2 min Lesedauer

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PTC hat die elfte Version seiner CAD-Software Creo und die neuste Version der SaaS-CAD-Lösung Creo+ veröffentlicht. Mit Creo 11 stehen nun ­Verbesserungen in Sachen Verbundwerkstoffe, Elektrifizierung und für die modellbasierte Definition (MBD) sowie simulationsgestützte Konstruktion und Fertigung zur Verfügung.

(Bild:  PTC)
(Bild: PTC)

Creo 11 enthält alle Funktionen der früheren Creo-Versionen und bietet außerdem viele Verbesserungen. So unterstützt die Kernmodellierungsumgebung nun auch Multibodykonzepte. Zudem wurden die ­Arbeitsabläufe bei der Teilekonstruktion effizienter gestaltet. Hinzu kommt eine verfeinerte „Shrinkwrap“-Funktion, um Baugruppen und Gehäusevolumen für optimale Verpackungslösungen nahtloser zu handhaben.

Zur wachsenden Bedeutung der Elektrifizierung in allen Branchen sollen die verbesserten Funktionen für die Verkabelung und die ECAD-MCAD-Zusammenarbeit beitragen. Die Kunden können Verkabelungswerkzeuge nutzen, um ­Positionen präzise zu manipulieren, benutzerdefinierte Komponenten effizienter zu platzieren und einen besseren Einblick in Kabelbaumstrukturen zu erhalten. Zusätzliche ECAD-Funktionen wie „Transparency Control“ sollen zudem die Sichtbarkeit von Leiterplattenstapeln verbessern.

Des Weiteren macht PTC Fortschritte bei der Konstruktion, Simulation und Fertigung von Verbundwerkstoffen, die jetzt die hohen Anforderungen noch besser erfüllen sollen.

Die modellbasierte Definition (MBD)

Mit leistungsfähigeren Tools für die modellbasierte Definition lassen sich Designdaten in einfachen Tabellen mit benutzerdefiniertem Text, Parameteraufrufen und semantischen Referenzen organisieren, die von Menschen und Maschinen gelesen werden können. Neue Funktionen für die simulationsgesteuerte Konstruktion ermöglichen ab sofort eine bessere Ideenfindung, Führung und Validierung. So wurde das generative Design von Creo um Mindestgrenzen für die Featuregröße, die Unterstützung von Lagerlasten sowie für Einschränkungen der Ebenensymmetrie ergänzt.

Erweiterte Werkzeuge für die modellbasierte Definition (MBD). (Bild:  PTC)
Erweiterte Werkzeuge für die modellbasierte Definition (MBD).
(Bild: PTC)

Nicht zuletzt sorgen optimierte additive und subtraktive Fertigungswerkzeuge für mehr Effizienz und Vielseitigkeit im Fertigungsprozess. Zu den Verbesserungen gehören hier die optimierte Erstellung von Gitterstrukturen und reibungslosere Vorgänge, etwa beim Vier-Achsen-Rotationsfräsen und Flächendrehen.

Mit der Version 11 von Creo+ lässt sich das Programm auch als SaaS-Lösung mit Cloud-fähigen Kollaboration- und Berechtigungstools nutzen. So ist Creo+ vollständig aufwärtskompatibel mit den On-Premises-Versionen von Creo und basiert auf der gleichen Kerntechnologie, so dass keine Datenübersetzung erforderlich ist.

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