Eine Lösung für das Asset Management in Simulationsprojekten soll die Leistungsfähigkeit der Multiphysiksimulation weiter steigern.
(Quelle: Comsol)
Simulationsspezialist Comsol vervollständigt seine Modellierungs- und Simulationsumgebung durch den Model Manager Server.
Mit der Einführung dieser Lösung für das Asset Management von Simulationsprojekten soll die Leistungsfähigkeit der Multiphysiksimulation sämtliche Ebenen von Produkt- und Prozessdesignprojekten durchdringen.
Denn sie erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Stakeholdern und Kollegen, die an einem Modellierungs- und Simulationsprojekt arbeiten.
Comsol kündigt ein großes Update der Comsol Multiphysics Software Version 6.0 an. Das Update erweitert den Model Manager Server um ein Web Interface -- ein Asset Management System. Es erleichtert es Comsol-Nutzern und Nicht-Nutzern gleichermaßen, Modelle, Simulations-Apps sowie zusätzliche und ergänzende Dateien zu verwalten.
Von der Modell- und App-Entwicklung zur Verwaltung von Simulationsprojekten
In den zwei Jahrzehnten seiner Entwicklung hat sich Comsol Multiphysics von einer Software zur Lösung partieller Differentialgleichungen zu einer Software entwickelt, die das Wesen der Multiphysik-Modellierung definiert: mit dem Model Builder Modelle mit jeder beliebigen Kombination physikalischer Phänomene erstellen zu können. Damit begannen Ingenieure, die sich mit der zugrundeliegenden Physik und der Software zur Erstellung von Modellen auskennen, Comsol Multiphysics in technologieorientierten Industrien, Hochschulen und Forschungseinrichtungen für die Modellierung und Simulation einzusetzen. Im nächsten Schritt führte Comsol dann den Application Builder und das Konzept der Simulations-Apps ein. Somit erhalten Anwender den Zugang zur Simulation, die bislang nicht mit Modellen und Simulationen arbeiten konnten.
Heute vervollständigt Comsol die Umgebung für die Verwaltung von Modellierungs- und Simulationsprojekten für das Produkt- und Prozessdesign durch den kürzlich eingeführten Model Manager und den Model Manager Server mit dem dazugehörigen Asset Management System.
Model Manager Server und sein Asset Management System
Der Model Manager wurde im Dezember 2021 veröffentlicht und ermöglicht:
Durchsuchen von Modellen nach bestimmten Parameternamen und Merkmalen;
Nachvollziehen der Modellentwicklung durch Versionskontrolle mit Funktionen zum Vergleichen und Zusammenführen von Modellen;
Hochladen, Verknüpfen und Verwalten von zusätzlichen und ergänzenden Dateien zu einem Modellierungs- und Simulations- oder Entwicklungsprojekt.
Den Model Manager ergänzt jetzt das Asset Management System des Model Manager Servers, das über ein Web Interface zugänglich ist. Darin lässt sich ein Asset betrachten als Ablage für Links zu den Modellversionen, angehängten ergänzenden und zusätzlichen Dateien sowie verschiedenen benutzerdefinierten Metadatenfeldern. Mit dem Asset-Management-System können Anwender Assets über Modell- und App-Dateien aufgliedern, Abstracts hinzufügen, Berechtigungen festlegen und sogar Miniaturbilder des jeweiligen Modells einfügen.
Kollaborative Umgebung umfasst alle Bereiche einer Organisation
Der Model Manager Server ist ein Datenbanksystem, das sich entweder über den Comsol Desktop oder eine webbasierte Benutzeroberfläche verwalten lässt. Eine lokale Installation eines beliebigen Lizenztyps von Comsol Multiphysics mit dem Model Manager und einer lokalen Datenbank ist in der Regel der erste Schritt für einen Modellierungsingenieur, um sich damit vertraut zu machen, wie man dieses System am besten nutzen kann. Von dort aus kann die vollständige Bereitstellung erfolgen, indem der Model Manager Server auf einem zentralen Server installiert wird. Lokale Installationen von Comsol Multiphysics können sich zudem über den Model Manager Server mit dem zentralen Server verbinden.
Die volle Leistung des Model Manager Servers
Interne oder externe Kunden können das Datenbanksystem nutzen, um die Ergebnisse eines Projekts zu verfolgen und zu verwenden. Sie können auch Simulations-Apps verwenden und Feedback zu ihren Mess- und Testdaten geben, indem sie diese und Berichte in das entsprechende Asset hochladen. Und natürlich können Mitwirkende an der Modellentwicklung.
Stand: 16.12.2025
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Bild oben: Durch Klicken auf ein Asset lassen sich Dateien und Metadaten (zum Beispiel Zusammenfassung, Miniaturbild, Produktanforderungen) hinzufügen. Bild: Comsol