Die Vectorcam GmbH ist Entwickler und Hersteller des gleichnamigen CAD/CAM-Systems. Die Software wird von Praktikern für Praktiker entwickelt und setzt auf moderne Bearbeitungsstrategien. Kontinuierliche Updates machen die Lösung noch effizienter.
(Quelle: Vectorcam)
In den Weiterentwicklungen der Software von Vectorcam (NC-Programmierung) steht immer die einfache Bedienung durch dynamisch bebilderte Dialoge im Fokus. Gepaart mit neuen Erkenntnissen für eine noch effizientere Fertigung sorgt die Software für schnellere Bearbeitungen. Werkzeugschonende Bearbeitungsstrategien verkürzen die Fertigungszeiten, erhöhen die Standzeiten der Werkzeuge und führen zu optimalen Werkzeugwegen.
NC-Programmierung: Von einfach bis komplex
Benutzerfreundlichkeit und eine hohe Qualität zeichnen die modular aufgebauten CAD/CAM-Software aus. Durch stetige Weiterentwicklung bleibt das NC-Programm immer auf der Höhe der Zeit und ermöglicht die Programmierung sowohl einfacher als auch komplexer Bauteile. Durch die Entwicklung im eigenen Haus wird Vectorcam stetig angepasst und weiterentwickelt. Dabei werden individuelle Anforderungen der Kunden als Herausforderung gesehen.
„Unser CAM-System wird in den unterschiedlichsten Branchen eingesetzt. Überall dort, wo eine CNC-Maschine eingesetzt wird, kann Vectorcam die Programmier- und Einrichtezeiten deutlich reduzieren. Eingesetzt wird vectorcam unter anderem in der Medizintechnik, Maschinenbau, Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrt, Werkzeug- und Formenbau oder in der Holzverarbeitung. Als Software-Hersteller muss man da flexibel bleiben,“ so Günter Böhning, Geschäftsführer bei Vectorcam.
„Unter dem Aspekt der Benutzerfreundlichkeit sowie dem Anspruch unseren Kunden eine schnelle und vor allem effiziente Fertigung – angefangen bei der Konstruktion bis hin zur Produktion – garantieren zu können, investieren wir viele Ressourcen in die Weiter- und Neuentwicklung unserer Module. So können wir jedem unserer Kunden eine passende Lösung anbieten, egal in welcher Branche dieser tätig ist.“
Effiziente NC-Programme
Bereits mit dem Vectorcam-Modul 2D/2,5D Fräsen können NC-Programme aus 2D-Geometrien erzeugt werden. Die 2D-Konturen werden entweder mit dem in der Software integrierten CAD-System erstellt oder mittels CAD-Schnittstellen importiert. Dem Anwender stehen zahlreiche Frässtrategien zur Verfügung. Zu den Standardfunktionen wie Planfräsen, Taschenfräsen inkl. Restmaterialbearbeitung, Konturen fräsen etc. können schon im 2D/2,5D Modul Fräsen Trochoidale/HSC-Wege erzeugt oder 3D-Profilkonturen bearbeitet werden. Eine integrierte Werkzeug- und Technologieverwaltung liefert optimale Vorschübe und Drehzahlen für perfekte Oberflächen und eine kurze Bearbeitungszeit.
(Trochoidalfräsen. Bild: Vectorcam)
Im letzten Update wurde das Taschenfräsen an 2D-Konturen überarbeitet. Zum einen wurden die berechneten Fräswege optimiert und zum anderen wurde das Taschenfräsen zu einer kompakten Funktion zusammengeführt. Auf diese Weise können offene/geschlossene Taschen mit verschiedenen Strategien (Trochoidal/HSC, Konturparallel, Zickzackförmig) mit nur einem Befehl bearbeitet werden. Mit nur wenigen Klicks kann der Anwender dadurch zwischen den Strategien wechseln.
Zusätzliche Zeitersparnis bei der NC-Programmierung
Neben den vielfältigen Bearbeitungsstrategien stehen dem Anwender auch eine Reihe nützlicher Zusatzfunktionen zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem das Einrichteblatt, dass die Bearbeitungsschritte dokumentiert und alle im NC-Programm verwendeten Werkzeuge in einer Werkzeugliste auflistet. Diese Listen können für jeden Kunden angepasst werden.
Des Weiteren können nun mehrere Bearbeitungsoperationen zu einem einzigen Befehl zusammengefasst werden. Das ermöglicht zum Beispiel das Schruppen und Schlichten eines 3D-Bauteils in einem Bearbeitungsblock zusammenzufassen oder das Bohren, das aus mehreren Einzelzyklen besteht, zu einer Komplettbearbeitung zusammenzuführen.
Spannmittel- und Rohteilmanager
Mit dem ebenfalls neuen Vectorcam-Spannmittelmanager können verschiedene 3D- oder Volumenmodelle problemlos als Spannmittel festgelegt und in einer Spannmitteldatenbank hinterlegt und verwaltet werden. Dabei ist es möglich sowohl selbstkonstruierte Spannmittel als auch die vom Spannmittelhersteller zur Verfügung gestellten Daten als Spannmittel zu definieren. Ist die Datei einmal als Spannmittel definiert, kann sie immer wieder an den unterschiedlichsten Bauteilen eingefügt werden. Die Pflege einer Spannmitteldatenbank sorgt für Zeitersparnisse in der CAM-Programmierung, da das Spannmittel nicht jedes Mal aufs Neue konstruiert werden muss.
Stand: 16.12.2025
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(5-Achsen Maschinensimulation. Bild: Vectorcam)
Ähnlich wie der Spannmittelmanager funktioniert auch der Vectorcam-Rohteilmanager. Der Bediener kann jedes beliebige 3D-Modell als Rohteilmodel definieren. Die Berechnung der Werkzeugwege erfolgt dann rohteilabhängig. Luftschnitte und unnötige Werkzeugbahnen werden damit vermieden und reduzieren so die Laufzeit der Bearbeitung auf der CNC-Maschine.
Fräsen mit NC-Features
Die NC-Programmierung, besonders von einfachen Maschinenbauteilen, ist in CAM-Systemen oft sehr aufwändig. Die Idee der NC-Features ist es, diese Bauteile möglichst einfach und schnell programmieren zu können. In diesem Modul werden komplizierte und aufwendige Dialoge in einer universellen Funktion vermieden. Dafür gibt es gezielte Funktionen für Bauteilformen wie beispielsweise Nut, Langloch, Bohrung, Kreistasche, Zapfen, Fase, Rundung, Stufe und vieles mehr.
Damit wird nicht nur die NC-Programmierung einfacher, es entstehen auch noch kurze und werkzeugschonende NC-Bahnen. Eine schnittstellenunabhängige Feature-Erkennung hilft dem Anwender bei der Auswahl der Form-Features. Geometrische Informationen wie Langlochbreite/-tiefe, Fasengröße/-winkel, Rundungsradius, Nutbreite usw. werden in den Dialogen angezeigt und automatisch in den entsprechenden Feldern übernommen.
Passungen und Toleranzen
Ohne das 3D-CAD-Modell ändern zu müssen, können in einigen Funktionen wie Langloch, Bohrfräsen usw. direkt auf eine integrierten Passungstabellen zugegriffen werden. Nach der Auswahl der gewünschten Passung, wird die Fräsfunktion bzw. werden die Fräswege automatisch auf „Mitte Toleranz“ berechnet. Alle Neuerungen werden zeitnah auf dem firmeneigenen YouTube Channel vectorcamTV in Form von Tutorials veröffentlicht.
Die Autoren sind Lisa Nonnenmacher und Günter Böhning.