Die Veranstalter der Rapid.Tech 3D laden Anwender und Anbieter von Lösungen für die additive Fertigung in die Messe Erfurt ein.
(Quelle: Messe Erfurt GmbH)
Von A wie Auto bis Z wie Zahnbürste reichen mittlerweile 3D-Druck-Anwendungen in der industriellen Produktion.
Immer mehr Branchen erkennen und nutzen die Potenziale des Additive Manufacturing (AM). Die Pandemie mit ihren negativen Auswirkungen auf globale Lieferketten hat diesen Trend noch beschleunigt.
Die kommende Rapid.Tech 3D wird wieder als Live-Veranstaltung stattfinden.
Experten von Airbus bis Porsche präsentieren neueste AM-Anwendungen in Erfurt
Nach zwei Jahren „Live-Abstinenz“ zeigt die Rapid.Tech 3D in Erfurt wieder Präsenz. Die Veranstalter laden nach dem Ausfall 2020 und dem digitalen Event 2021 vom 17. bis 19. Mai Anwender und Anbieter von Lösungen für die additive Fertigung in die Messe Erfurt ein.
„In den vergangenen zwei Jahren waren nicht wenige Unternehmen gezwungen, sich neue Beschaffungswege zu erschließen. Dabei haben sie auch die Möglichkeiten der additiven Fertigung entdeckt. Außerdem ist in dieser Zeit die Entwicklung bei AM-Anwendern und -Ausrüstern nicht stehengeblieben und viel Neues entstanden. All das verlangt nach zwei Jahren Live-Abstinenz nach einem direkten und praxisbezogenen Austausch“, sagt Michael Eichmann. Für den Manager beim 3D-Druck-Unternehmen Stratasys ist dafür die Rapid.Tech 3D in Erfurt die passende Bühne. Sie lädt nach dem pandemiebedingten Ausfall 2020 und der digitalen Version 2021 in diesem Jahr vom 17. bis 19. Mai wieder live in die Messe der thüringischen Landeshauptstadt ein: „Hier kommen Anwender und Anbieter in einem gut strukturierten, kompakten Format zusammen, welches das persönliche Gespräch, den direkten Wissens- und Erfahrungsaustausch befördert“, so der 3D-Druck-Experte, der seit vielen Jahren die inhaltliche Ausrichtung der ältesten deutschen AM-Kongressmesse als Vorsitzender des Fachbeirates unterstützt.
Rapid.Tech 3D: Expertise aus Automotive, Aerospace und weiteren Hochtechnologie-Branchen
Reichlich Anknüpfungspunkte für einen kreativen Gedankenaustausch sowie neue Kontakte bieten die Keynotes des renommierten Rapid.Tech 3D-Fachkongresses. Mit AM-Experten von Airbus, Autodesk, German-Emirati Institute, nFrontier, Porsche, Procter & Gamble, Sauber und Toolcraft werden Vorreiter aus Hochtechnologie-Branchen wie Automotive, Aerospace, Software oder dem Konsumgüter-Bereich neue Produkt- und Prozessanwendungen vorstellen. Den Eröffnungsvortrag am 17. Mai bestreitet Falk Heilfort von Porsche. Der Projektleiter in der Antriebsvorentwicklung zeigt auf, wie der Sportwagenhersteller mittels additiver Verfahren bei der Entwicklung und Fertigung hochintegrierter E-Antriebe Tempo macht.
Auf 3D-Druck-Serienkompetenz für Flugzeug-Komponenten kann andererseits Airbus verweisen. Frank Rethmann, Head of Department Industrial Service Center 3D Printing bei Airbus Helicopters, wird in Erfurt die Chancen und Herausforderungen von AM in der gesamten Prozesskette beleuchten. Wie Sauber Technologies aus der Schweiz höchste 3D-Druck-Leistungen aus der Formel 1 in spezifische Lösungen für unterschiedlichste Branchen umsetzt, ist Thema des dritten Keynote-Vortrags am Eröffnungstag, den der Chief Operation Officer Christoph Hansen hält.
Zweiter Kongresstag: Digitale Fertigungsprozesse im Mittelpunkt
Am zweiten Kongresstag stehen Themen wie eine beschleunigte Entwicklung digitaler Fertigungsprozesse sowie deren sichere und wirtschaftliche Implementierung im Mittelpunkt der Keynote-Vorträge. Unter anderem dazu sprechen Christoph Hauck, Vorstand von Toolcraft, einem Vorreiter im metallischen 3D-Druck, sowie Daniel Büning, Geschäftsführer des nFrontier Innovation Studios. Klaus Eimann, Technischer Direktor Produkt- und Verpackungsinnovation beim Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble, stellt dar, wie sich durch die Kombination additiver und subtraktiver Verfahren beispielsweise Instandhaltungsprozesse in Werkzeug- und Maschinenbau beschleunigen.
Interieurkonzepte und Softwarelösungen am dritten Tag
Keynote-Vorträge zu AM und zukünftigen Interieurkonzepten in der Mobilität sowie zu innovativen Softwarelösungen für digitale Prozessketten bilden den Auftakt des letzten Rapid.Tech 3D-Tages am 19. Mai 2022. Die Referenten sind Bernhard Randerath, Geschäftsführer des an der RWTH Aachen angesiedelten German-Emirati Institute, und Alexander Oster, Direktor Additive Manufacturing bei Autodesk.
Branchen- und technologiespezifisch vertieft werden die Keynote-Themen in verschiedenen Fachforen. Wegweisende AM-Anwendungen stehen im Mittelpunkt der Foren Bauwesen, Design, Luftfahrt, Medizin, Mobilität, Software, Werkzeuge sowie Neues aus AM. Darüber hinaus informiert ein weiteres Forum über die Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten des AM-Verfahrens Direct Energy Deposition (DED). Stand und Perspektiven in AM-Forschung und AM-Bildung werden an allen drei Kongresstagen in den Wissenschafts-Foren präsentiert. In diesem Programmstrang stellt unter anderem die Fraunhofer-Gesellschaft aktuelle Ergebnisse sowie Vorhaben aus dem Kompetenzfeld Additive Fertigung vor.
Rapid.Tech 3D: Namhafte Aussteller haben bereits gebucht
Neben dem hochkarätig besetzten Fachkongress bietet ebenso die Rapid.Tech 3D-Ausstellung Einblick in neueste AM-Entwicklungen und -Anwendungen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen, wie alphacam, Farsoon Europe, FIT, Stratasys oder Trumpf, hatten Anfang Februar 2022 bereits ihren Stand in Erfurt gebucht. Aktuell können noch Flächen geordert werden. Detaillierte Informationen dazu gibt es unter diesem Link.
Bild: Michael Eichmann freut sich nach zwei Jahren Live-Abstinenz auf die kommende Rapid.Tech 3D als Live-Veranstaltung. Bildquelle: Messe Erfurt GmbH
Stand: 16.12.2025
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