In Zusammenarbeit mit Fertigungsunternehmen von Smartblick entwickelt, steht eine web-basierte Betriebsdatenerfassung für bis zu drei Maschinen kostenlos bereit.
(Quelle: Smartblick)
Stillstandsmarkierung, Auftragsverwaltung mit Produktionsplanung und Werkstückzähler: Mit auf die Produktion zugeschnittenen Software-Features macht Smartblick die fortlaufende Anpassung aktueller Produktionsprozesse an tatsächliche Gegebenheiten deutlich einfacher.
In enger Zusammenarbeit mit Fertigungsunternehmen entwickelt, steht die web-basierte Betriebsdatenerfassung für bis zu drei Maschinen kostenlos zur Verfügung.
Somit bietet sie vor allem kleinen CNC-Maschinenparks einen Mehrwert.
Mit dem jüngsten Update erhält die Software für die Betriebsdatenerfassung Smartblick verbesserte Möglichkeiten zur Statuserkennung einzelner Aufträge sowie einen integrierten Werkstückzähler. Bei laufender Produktion können Gutteile und Ausschussteile damit auf einfache Weise digital dokumentiert und Prozesszeiten besser festgelegt werden. Die Vorteile machen sich vor allem bei hohen Stückzahlen bemerkbar, erklärt Martin Müller-Turner: „Wenn für die Produktion von 1'000 Teilen einer Serie beispielsweise zehn Stunden veranschlagt wurden, kann der tatsächliche Aufwand jetzt bereits nach 50 oder 100 fertigen Werkstücken präzise ermittelt werden. Und je rechtzeitiger Planabweichungen in die eine oder andere Richtung erkennbar sind, desto effizienter kann der Workflow fortlaufend optimiert werden.“
Die Erweiterungen sind das Ergebnis kontinuierlicher Zusammenarbeit zwischen Anwendern und Entwicklern des Smartblick-Systems. Außergewöhnlich ist, dass die Software direkt aus der Fertigung heraus entstanden ist und mit praxisnahen Anwendungen ohne großen zeitlichen oder monetären Aufwand eine präzise, digitale Betriebsdatenerfassung und Prozessanalyse ermöglicht. Die Cloud-Anwendung stellt einen leichten Einstieg in die digitale Produktion dar. Die Betriebsdatenerfassung von Smartblick ist mit bis zu drei Maschinen vollständig kostenlos nutzbar. Dazu müssen Kunden lediglich ein Konto auf der Webseite der SaaS-Anwendung erstellen. Wer mehr Arbeitsplätze in der Betriebsdatenerfassung benötigt, kann diese für eine monatliche Gebühr dazubuchen.
Erweiterte Funktionalität: Präzisere Planung und verbesserte Analyse mit Echtzeitdaten
Den größten Mehrwert erfahren Fertigungen, die die Software nutzen und Live-Daten ihrer Maschinen einspeisen. Smartblick ermittelt dann automatisch den Auftragsfortschritt, Maschinenstillstände und demnächst auch Produktionsmengen. „Die Agilität der CNC-Fertigung wird dadurch deutlich gesteigert“, fasst Smartblick-Erfinder Martin Müller-Turner zusammen. „Sobald sich bei der Bearbeitung einzelner Aufträge unerwartete Verzögerungen ergeben, können die Ursachen schnell ermittelt und geplante Abläufe gegebenenfalls angepasst werden“, so Müller-Turner weiter. „Dadurch sind die Zerspaner in der Lage, das Ausmaß eventueller Planabweichungen schnell zu erkennen und voraussichtliche Lieferverzögerungen frühzeitig zu kommunizieren. Überraschungseffekte gibt es dann nicht mehr, was entspanntes Arbeiten im Maschinenpark ermöglicht und letztlich auch der Kundenzufriedenheit dient.“
Per Plug & Play: Betriebsdatenerfassung für alle Maschinen
Wer Live-Daten seiner Maschinen nutzen möchte, kann jede Maschine – gleich welchen Baujahres, Herstellers oder Typs – mittels einfacher Sensorik mit einer Smartbox verbinden. Denn die Smartblick-Sensoren erfassen den Stromfluss innerhalb der Maschine kontaktlos und nutzen dabei als Messprinzip den sogenannten Hall-Effekt. Um die nötigen Daten zu gewinnen, werden Stromversorgungskabel der Maschine mit einer Klemme verbunden. Die Isolation erfährt dadurch keinen Schaden. Bei Bedarf lassen sich die Sensorklemmen rückstandslos wieder entfernen. Die Smartbox wandelt die Stromdaten in digitale Daten um und stellt sie im smartblick-Dashboard dar.
Produktionsmengen aller Maschinen automatisiert ermittelt und in einem Dashboard
Gerade Betreiber heterogener Maschinenparks können von der smartblick-MDE enorm profitieren. Da sich alle Maschinentypen verbinden und in einem System planen und auswerten lassen, sind auch die produzierten Stückzahlen aller Maschinen in einem Dashboard einsehbar. Und diese können Anwender in Kürze sogar automatisch ermitteln lassen.
Die geplante Neuerung überzeugt auch die AS Strömungstechnik GmbH aus Ostfildern bei Stuttgart. Sie konnte den automatischen Teilezähler von Smartblick im Vorfeld testen. Das Familienunternehmen zählt zu den wichtigen Herstellern von Entnahmevorrichtungen für Chemikalienbehälter.
Um die Kapazitäten in der Zerspanung möglichst optimal auszulasten, setzt das Unternehmen seit gut eineinhalb Jahren auf Smartblick. „Seit wir Smartblick nutzen, können wir Auslastung und Produktionsplanung viel besser und vor allem schneller aufeinander abstimmen, als es vorher möglich gewesen wäre“, sagt Petr Zikmund, Zerspanungsmechaniker im CNC-Maschinenpark von AS Strömungstechnik.
Stand: 16.12.2025
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Arazu Jabar-Rashed, Produktionsplanerin bei AS Strömungstechnik lobt die neue Funktion: „Mit dem automatischen Teilezähler kann ich mir viele Wege in die Produktion sparen, um die Produktionsmengen von Maschinen-Interfaces und Strichlisten abzulesen.”
Auch Petr Zikmund von AS Strömungstechnik sieht darin einen Vorteil: „Die Durchlaufzeiten pro Werkstück betragen bei uns typischerweise ein bis drei Minuten. Wenn wir frühzeitig wissen, ob es in Wirklichkeit nun 20 Sekunden mehr oder weniger werden, dann macht das über alles gesehen schon einen gewaltigen Unterschied aus.“
Kapazitäten in der Zerspanung optimal ausgelastet
Konkret erfasst der neue Smartblick-Werkstückzähler die genaue Zyklusdauer vom Einlegen bis zur Fertigstellung und berechnet dann fortlaufend den Mittelwert für die Bearbeitungszeit pro Einzelteil. Den Produktionsfortschritt einzelner Werkstücke kann man über das Web-Interface für jede CNC-Maschine in Echtzeit verfolgen. Parallel dazu erlaubt der Online-Zugriff auf den smartblick-Spindelmonitor bei eventuellen Abweichungen direkte Rückschlüsse auf mögliche Ursachen.
Unerwartete Lieferverzögerungen können dem Kunden dann schon kurz nach Beginn der Auftragsbearbeitung mitgeteilt werden. Momentan erfordert die Funktionalität des Smartblick-Werkstückzählers noch die manuelle Eingabe der teilebezogenen Daten. In naher Zukunft jedoch sollen alle nötigen Schritte aber in vollem Umfang automatisiert stattfinden.
Bild oben: Der neue Smartblick-Werkstückzähler kalkuliert fortlaufend den Mittelwert für die Bearbeitungszeit pro Einzelteil. Der Produktionsfortschritt einzelner Werkstücke lässt sichüber das Webinterface für jede CNC-Maschine in Echtzeit verfolgen. Bildquelle: Smartblick