3D-Druck und Auftragsmanagement So lässt sich die additive Fertigung automatisieren

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Die Integration der 3D-Drucksoftware 4D_Additive in die Auftragsmanagement-Plattform Phasio ermöglicht nun eine durchgängige und automatisierte additive Fertigung.

Phasio und CoreTechnologie sorgen für lückenlose Automatisierung in der additiven Fertigung.  (Bild:  CoreTechnologie GmbH)
Phasio und CoreTechnologie sorgen für lückenlose Automatisierung in der additiven Fertigung.
(Bild: CoreTechnologie GmbH)

In der Praxis erlaubt die direkte Übergabe aller Fertigungsinformationen an die 3D-Drucksoftware eine Reduktion der Vorbereitungszeit von 40 bis 60 Prozent pro Bauraum. Ermöglicht wird dies durch das 4dam-Datenformat sowie neue Automatikfunktionen zur Baujobvorbereitung in der aktuellen 4D_Additive 1.7 Version.

Der deutsch-französische Softwarehersteller CoreTechnologie (CT), Hersteller der universellen 3D-Druck- und Nesting-Software 4D_Additive, sowie Phasio, Hersteller der gleichnamigen Fertigungsplattform, kündigen eine verstärkte Zusammenarbeit an, um eine nahtlose Prozesskette in der additiven Fertigung zu ermöglichen. Die Kooperation der beiden Software-Hersteller generiert eine deutliche Steigerung der Effizienz und reduziert die Fehlerquote auf ein Minimum.

Lückenlose Prozesskette für die additive Fertigung

Die Phasio-Software bietet eine transparente und einfache Angebotserstellung, Auftragsverwaltung und Workflow-Planung. Alle Fertigungsinformationen der Bauteile werden von der Phasio-Software durch das neue 4dam-Dateiformat direkt an die 3D-Druck-Software 4D_Additive übergeben. So erfolgt das automatische Laden der für die Aufträge definierten CAD-Modelle sowie deren Ausrichtung und die Duplikation der Bauteile.

Nach der Definition der gewünschten Nesting-Parameter übernimmt das Tool 4D_Additive das 3D-Nesting mit hoher Packdichte sowie thermischer Optimierung. Die Rückgabe zur Anzahl und Bauraumposition der gefertigten Bauteile eines Jobs an das Auftragsmanagementsystem geschieht über das 3mf-Format.

Weniger manuelle Arbeiten

Durch Eliminierung des menschlichen Fehlerpotenzials werden Inkorrektheiten in der täglichen Arbeit vermieden und automatische Fertigungsprozesse mit hohen Qualitätsstandards durchgeführt. So wird in der täglichen Praxis eines Dienstleistungsunternehmens für 3D-Druck eine Reduzierung der manuellen Arbeit um 40 bis 60 Prozent erreicht. Die integrierte Lösung ermöglicht einen automatisierten Workflow mit optimaler First-Time-Right-Rate, reduziert den Ausschuss auf ein absolutes Minimum und sorgt für einen hohen Durchsatz für alle additiven Fertigungsverfahren ohne Beeinträchtigung der Teilequalität.

Universelle Software für additive Fertigung

Die modulare Software Suite 4D_Additive wurde als Tool für alle Druckverfahren konzipiert und ermöglicht die durchgängige Baujobvorbereitung für SLS-, MJF-, SLM-, SLA- und FDM-Verfahren innerhalb einer einheitlichen, modernen und einfach zu bedienenden Grafikoberfläche.

Die durch Multiprozessorberechnung sehr schnellen Nesting-Funktionen ermöglichen zudem hohe Packdichten sowie eine wärmeoptimierte Verteilung der Modelle im Bauraum des 3D-Druckers.

Die Software liest alle gängigen CAD-Formate sowie STL- und 3mf-Daten. Zusätzlich erlauben clevere Reparaturfunktionen fehlerhafte CAD-, STL- und Scan-Daten innerhalb kürzester Zeit zu wasserdichten, druckbaren Modellen zu schließen. Mit CAD-Modellierungsfunktionen können in 4D_Additive spezifische Änderungen durchgeführt und Bauteile durch verschiedene Schnittarten getrennt werden. Stützstrukturen für SLM-, FDM- und SLA-Drucker werden automatisch erzeugt und lokal editiert.

Funktionen zur Erzeugung von Beschriftungen und Texturen sowie von internen und externen Gitterstrukturen runden den Funktionsumfang der 3D-Druck-Software ab.

Weitere Informationen: https://coretechnologie.com/de/produkte/4d-additive/

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