PLM-Software Variantenmanagement für Spezifikationen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 1 min Lesedauer

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Contact Software erweitert sein Portfolio um Variantenmanagement für Spezifikationen und integriert dessen Funktionsumfang in CIM Database PLM. Die neue Funktion ermöglicht die systematische Verwaltung von Anforderungen über Produktvarianten hinweg.

Der MaxSpec Editor übernimmt das bewährte Prinzip vom MaxBOM Editor: Statt der 150%-Stückliste werden 150%-Spezifikationen definiert.(Bild:  Contact Software)
Der MaxSpec Editor übernimmt das bewährte Prinzip vom MaxBOM Editor: Statt der 150%-Stückliste werden 150%-Spezifikationen definiert.
(Bild: Contact Software)

Die Aufwände, um Anforderungen für Produktvarianten zu erstellen und zu pflegen sind oft enorm. Zudem besteht die Gefahr von Inkonsistenzen: Dieselbe Anforderung kann über verschiedene Produktvarianten hinweg unterschiedlich formuliert oder interpretiert werden, was zu Fehlern, Qualitätseinbußen und Mehraufwand führt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, integriert Contact Software das Variantenmanagement für Spezifikationen in CIM Database PLM.

„Mit dieser Erweiterung können unsere Kunden die zunehmende Komplexität beherrschen und ihre Produktdokumentation auf ein neues Niveau heben. Das ist ein entscheidender Schritt, um die Markteinführung zu beschleunigen", sagt Anica Kleinjan, Product Manager PLM bei Contact Software.

Variantenmanagement: Wie es funktioniert

So funktioniert das Variantenmanagement für Spezifikationen im Detail: Es wird festgelegt, welche Merkmale und Kombinationen gültig sind. Das dient als Grundlage für eine effiziente Definition und Verwaltung von Anforderungen. Im MaxSpec Editor wird eine umfassende 150%-Spezifikation modelliert. Diese enthält alle potenziellen Anforderungen der möglichen Produktvarianten sowie Auswahlregeln, die festlegen, welche Anforderungen für welche Produkt-Merkmale gelten.

Aus dieser zentralen Quelle können Nutzer dann die individuelle 100-Prozent-Spezifikation für eine konkrete Variante ausprägen. Dieser Vorgang stellt die einheitliche Formulierung von Anforderungen über verschiedene Varianten hinweg sicher, was die Qualität maßgeblich erhöht und Fehler minimiert. Die gültigen Variantenkonfigurationen werden im Variant Manager gespeichert, aus welchen sich dann konkrete 100%-Spezifikationen ableiten lassen. Im Ergebnis sind variantenspezifische Spezifikationen deutlich schneller erstellt.

Lückenlose Rückverfolgbarkeit

Jede generierte Anforderung führt dabei einen expliziten Verweis auf die ursprüngliche Anforderung aus der 150%-Spezifikation sowie eine Varianten-Klassifikation. Das garantiert eine lückenlose Rückverfolgbarkeit, da sich Anforderungen und zugehörige Artikel gemeinsam einer spezifischen Produktvariante eindeutig zuordnen lassen.

Contact hat das Variantenmanagement für Spezifikationen gleichzeitig mit dem neuen Release für 2026 eingeführt.

Weitere Informationen: https://www.contact-software.com/de/

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