Fahrzeugentwicklung Warum General Motors auf maßgeschneiderte KI-Systeme setzt

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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General Motors und Nvidia arbeiten zusammen, um Fahrzeugentwicklung und Fabrikplanung durch KI-Systeme, Simulation und beschleunigtes Computing zu verbessern.

General Motors und Nvidia: KI-Systeme für Fahrzeuge der nächsten Generation.(Bild:  General Motors)
General Motors und Nvidia: KI-Systeme für Fahrzeuge der nächsten Generation.
(Bild: General Motors)

Die Unternehmen werden zusammenarbeiten, um maßgeschneiderte KI-Systeme zu entwickeln. Diese nutzen Nvidia Accelerated Computing-Plattformen, darunter Nvidia Omniverse mit Nvidia Cosmos, um KI-Fertigungsmodelle für die Optimierung der GM-Fabrikplanung und -Robotik zu trainieren. GM wird Nvidia Drive AGX auch bei der Fahrzeug-Hardware für künftige fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme und verbesserte Sicherheit einsetzen.

„GM pflegt eine langjährige Partnerschaft mit Nvidia und nutzt die GPUs des Unternehmens in allen Bereichen“, sagt Mary Barra, Vorsitzende und CEO von General Motors. „KI optimiert nicht nur Fertigungsprozesse und beschleunigt virtuelle Tests, sondern hilft uns auch dabei, intelligentere Fahrzeuge zu bauen, während sich unsere Mitarbeiter auf ihr Handwerk konzentrieren können. Indem wir Technologie mit menschlichem Einfallsreichtum verbinden, erschließen wir neue Ebenen der Innovation in der Fahrzeugherstellung und darüber hinaus.“

KI-Systeme für die Fahrzeugentwicklung

„Das Zeitalter der physischen KI ist angebrochen, und gemeinsam mit GM transformieren wir den Transportsektor, von Fahrzeugen bis hin zu den Fabriken, in denen sie hergestellt werden“, sagte Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia. „Wir sind begeistert, mit GM zusammenzuarbeiten, um KI-Systeme zu entwickeln, die auf ihre Vision, ihr Handwerk und ihr Know-how zugeschnitten sind.“

GM hat in Nvidia GPU-Plattformen für das Training von KI-Modellen in verschiedenen Bereichen, einschließlich Simulation und Validierung, investiert. Die Zusammenarbeit der Unternehmen weitet sich nun auf die Umgestaltung der Konstruktion und des Betriebs von Automobilwerken aus.

Digitale Zwillinge von Montagelinien

GM wird die Nvidia Omniverse Plattform nutzen, um digitale Zwillinge von Montagelinien zu erstellen, die virtuelle Tests und Produktionssimulationen ermöglichen, um Ausfallzeiten zu reduzieren. Im Rahmen der Bemühungen werden Roboterplattformen, die bereits für Vorgänge wie Materialhandhabung und -transport sowie Präzisionsschweißen eingesetzt werden, geschult, um die Sicherheit und Effizienz der Fertigung zu erhöhen.

GM wird außerdem Fahrzeuge der nächsten Generation mit Nvidia Drive AGX bauen, das auf der Nvidia-Blackwell Architektur basiert und auf dem das sicherheitszertifizierte Betriebssystem Nvidia DriveOS läuft. Mit einer Rechenleistung von bis zu 1‘000 Billionen Operationen pro Sekunde kann dieser Fahrzeugcomputer die Entwicklung und den Einsatz von sicheren AVs in großem Maßstab beschleunigen.

Weitere Informationen:
https://www.gm.com/
https://www.nvidia.com/

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