Fluidtechnik, IoT und digitaler Zwilling Warum SPX Flow und Siemens zusammenarbeiten

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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SPX Flow, weltweit tätiger Anbieter von Lösungen für die Fluidtechnik, gibt eine Zusammenarbeit mit Siemens bekannt. Im MxD-Zentrum (Manufacturing x Digital) in Chicago demonstrieren die Unternehmen aktuelle Digital Twin-Technologie.

(Bild:  Siemens/SPX Flow)
(Bild: Siemens/SPX Flow)

MxD ist ein Knotenpunkt für Innovationen in der Fertigung und treibt Fortschritte in Branchen wie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, der chemischen Industrie und der Batterieindustrie voran. Im MxD demonstrieren SPX Flow und Siemens das transformative Potenzial der Digital-Twin-Technologie. Diese wird durch die industrielle 5G-Konnektivität und die modulare Produktion unter Verwendung softwaredefinierter Module Type Package (MTP)-Konzepte weiter verbessert, wie es ein automatisierter Mischtanks mit einem dazugehörigen digitalen Zwilling veranschaulicht.

Fluidtechnik, IoT-Connectivity und CFD-Simulationen

Diese Zusammenarbeit kombiniert die Lösungen für die Fluidverarbeitung (einschließlich Mischer, Pumpen und Ventile) und das Fachwissen von SPX Flow mit den IoT-Connectivity-Systemen und den CFD-Funktionen (Computational Fluid Dynamics) von Siemens. Somit entsteht der digitale Zwilling eines autonomen Mischtankkonzepts, also eine präzise virtuelle Nachbildung der entsprechenden physischen Systeme. Dies ermöglicht es den Anwendern, Fluidsysteme virtuell zu entwerfen, zu testen und zu optimieren, Risiken zu minimieren, die Effizienz zu verbessern und Innovationen zu beschleunigen.

Digitaler Zwilling bildet flexiblen autonomen Produktionsprozess ab

Mit SPX Flow kann Siemens das Potenzial seiner virtuellen Simulationstechnologien demonstrieren. Durch die Erstellung eines digitalen Zwillings eines flexiblen, autonomen Produktionsprozesses können Hersteller die Produktion optimieren, den Durchsatz validieren und die Effizienz und Flexibilität im Vergleich zu herkömmlichen, fest installierten Produktionslinien steigern. Dieser neuartige Ansatz ermöglicht auch das kontinuierliche Mischen von Materialien oder Zutaten. Gleichzeitig navigiert der Autonome Mobile Roboter (AMR) durch die Anlage und sorgt so für eine optimale Produktionsauslastung und Qualität gewährleistet.

„Unsere innovativen Fluidtechnologien in Kombination mit simulationsbasierten digitalen Zwillingen und KI-gestützter Modellierung ermöglichen es uns, schnellere, kundenorientierte Lösungen zu liefern“, sagte Tyrone Jeffers, SPX Flow Vice President of Global Manufacturing and Supply Chain. „Gemeinsam mit Siemens setzen wir auf Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit und ebnen damit den Weg für eine neue Ära der Fertigungsexzellenz.“

CFD-Modellierung und IoT-Condition-Monitoring

Die Produktentwicklung von SPX Flow wird unterstützt durch:

  • Beschleunigung der Innovation: Verkürzung der Modellierungszeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Präzision.

  • Verbesserung der Effizienz: Verfeinerung von Designs mit verbesserter Strömungsanalyse.

  • Nahtlose Integration: Abgleich von digitalen Zwillingen mit realen Anwendungen.

  • Intelligente Produkte: Nutzung der IoT-Zustandsüberwachung zur Optimierung der Anlagenleistung und für eine vorausschauende Wartung.

„Diese Zusammenarbeit ist ein Gewinn für uns und ein großer Gewinn für unsere Industriekunden“, sagte Del Costy, Managing Director, Americas, Siemens Digital Industries Software. „Durch die Zusammenarbeit mit SPX Flow und die Nutzung von Live-Verbindungen zwischen der physischen und der digitalen Welt in digitalen Zwillingsmodellen helfen wir unseren Kunden, ihre Produkte schneller auf den Markt zu bringen, die Systemleistung zu optimieren, die Kosten und den Ressourcenverbrauch zu senken und maßgeschneiderte, anwendungsspezifische Lösungen für ihre individuellen Anforderungen zu liefern.“

Weitere Informationen: https://www.spxflow.com/

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