Während der Maschinenbau mit seinen Produkten glänzt, ist er bei der optimalen Produktionsplanung oftmals weniger innovativ.
(Quelle: Asada/stock.adobe.com)
Hoher Kostendruck, globale Krisen und der Fachkräftemangel werden den Maschinenbau auch im Jahr 2024 herausfordern.
Der Aachener Optimierungsspezialist Inform stellt fünf Vorteile digitaler Lösungen vor.
Sie sollen der Branche im Jahr 2024 und darüber hinaus zu einer effizienten und zukunftsorientierten Produktionsplanung verhelfen.
Während Maschinen- und Anlagenbauer mit ihren Produkten weltweit führend sind, sind sie bei der optimalen Produktionsplanung oftmals weit weniger innovativ. Digitale und intelligente Lösungen können dabei helfen, nicht nur die aktuellen Herausforderungen besser zu meistern, sondern auch langfristig einen stabilen Kurs in Richtung Zukunft zu halten. Inform zeigt die wichtigsten Aspekte auf, mit denen sich die Branche in diesem Jahr auseinandersetzen sollte:
1. Implementierung einer branchenspezifischen Lösung für die Produktionsplanung
In der Praxis arbeiten viele Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus noch mit veralteten Planungsmethoden. Diese können die hohe Komplexität jedoch meist nicht beherrschen und sind zudem sehr zeitaufwändig und fehleranfällig. Die Implementierung einer umfassenden Branchenlösung bietet enorme Vorteile, da sie speziell auf die komplexen Planungsherausforderungen des Maschinenbaus zugeschnitten ist, branchenspezifische Prozesse und Problemstellungen versteht und sich nahtlos in bestehende Systeme und Abläufe integrieren lässt.
2. Eine ganzheitliche Planung ermöglichen
Um termingerecht liefern zu können, ist ein rein abteilungsorientiertes Denken kontraproduktiv. Gerade bei kurzfristigen Umplanungen, beispielsweise aufgrund von Lieferverzögerungen oder Maschinenausfällen, ist es nicht zielführend, wenn einzelne Bereiche wie Montage oder Fertigung isoliert agieren. Moderne Planungssysteme ermöglichen dagegen eine ganzheitliche Planung und beherrschen mit Hilfe mathematischer Algorithmen und künstlicher Intelligenz (KI) selbst hochkomplexe Produktionsumgebungen. Statt nur Teilbereiche des Produktionsprozesses zu optimieren, ermöglichen sie einen ganzheitlichen Blick auf den gesamten Wertschöpfungsprozess und erlauben es, Aufgaben auch abteilungs- oder werksübergreifend zu koordinieren. Engpässe und Verzögerungen können so frühzeitig erkannt und vermieden werden.
3. Das Potenzial der Datenqualität und -verfügbarkeit erkennen
Der Treibstoff moderner Planungstools sind Daten. Die Basis für eine intelligente und automatisierte Produktionsplanung ist jedoch schneller gelegt, als die meisten Unternehmen glauben. Denn im Gegensatz zur gängigen Annahme ist für den Einsatz intelligenter Systeme nicht zwangsläufig eine perfekt aufbereitete Datengrundlage erforderlich. Oftmals genügen Schätzungen, da im Zuge der Einführung solcher Systeme üblicherweise eine schrittweise Datenbereinigung stattfindet. Intelligente Systeme können selbst mit unvollständigen oder fehlerhaften Daten Prozesse optimieren und die Datenqualität durch transparente Darstellung verbessern.
Machine-Learning-Algorithmen können darüber hinaus Datenbestände auf Muster und Zusammenhänge untersuchen und so zu einer präziseren Terminermittlung und zuverlässigeren Planung beitragen.
4. Kombination von Mensch und System berücksichtigen
Die anhaltende Diskussion über die zukünftige Rolle des Menschen in der Produktionsplanung beschäftigt die Branche, wobei häufig die Frage im Mittelpunkt steht, ob intelligente Lösungen den Menschen ersetzen werden. Solche Systeme sollen jedoch den Planer in seiner täglichen Arbeit unterstützen und ihm neue Möglichkeiten eröffnen. Sie sollen die menschliche Arbeit keinesfalls ersetzen, sondern vereinfachen und verbessern. So kann eine KI-gestützte Planung komplexe Berechnungsprozesse vollständiger und schneller durchführen als der Mensch. Ziel ist es, die Kombination von menschlichen Fähigkeiten und maschineller Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen, da diese in der Regel zu qualitativ hochwertigeren und nachhaltigeren Lösungen führt. Menschliche Expertise bleibt jedoch unverzichtbar, um Ausnahmesituationen zu bewältigen und das System zu steuern.
5. Nachhaltige Produktion in den Fokus stellen
Ressourcen effizient zu nutzen, CO2-Emissionen zu reduzieren und die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten sind im Maschinenbau längst zu unabdingbaren Prinzipien geworden. Mit einer digitalen und vorausschauenden Planung vermeiden Maschinenbauer automatisch teure und umweltschädliche Eillieferungen, optimieren ihre Lagerbestände und reduzieren so Energieverbrauch und Rohstoffverschwendung. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, die Maschinen optimal auszulasten. So steigert eine optimale Produktionsplanung nicht nur die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, sondern leistet gleichzeitig auch einen maßgeblichen Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Stand: 16.12.2025
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„Die Herausforderungen, vor denen der Maschinen- und Anlagenbau steht, erfordern eine digitale Produktionsplanung, die auf die spezifischen Anforderungen der Branche zugeschnitten ist und zugleich intelligent, flexibel und nachhaltig agiert“, betont Stipo Nad, Leiter Business Development Produktion bei Inform. „Diese Anpassungsfähigkeit ermöglicht es den Kunden, besser auf Veränderungen zu reagieren, was die Unternehmen insgesamt widerstandsfähiger und sicherer für die Zukunft macht.“
Ausführlichere Informationen zu diesen Themen bietet Inform in seinem aktuellen Whitepaper, das hier kostenlos heruntergeladen werden kann.