Der Fachkräftemangel stellt eine erhebliche Herausforderung für die Industrie dar – insbesondere für Unternehmen, die auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sind, um ihre Produktionsziele zu erreichen. Laut dem DIHK-Fachkräfte-Report bleiben 54 Prozent der Stellen in Industrieunternehmen unbesetzt [1].
(Bild: RobCo)
Robotik-Automatisierung kann hier jedoch Abhilfe schaffen, da sie Unternehmen die Möglichkeit bietet, den Mangel an Fachkräften zu kompensieren, indem repetitive und arbeitsintensive Aufgaben automatisiert werden. Statt auf eine ausreichende Anzahl von qualifizierten Mitarbeitern angewiesen zu sein, können Unternehmen mit Robotern die gleiche Menge an Arbeit mit weniger Personal bewältigen. Modulare Roboter, wie sie zum Beispiel von RobCo angeboten werden, sind aufgrund ihrer Flexibilität, leichten Handhabung und vergleichsweise günstigen Kosten vor allem für mittelständische Industriebetriebe geeignet. Sie finden in unterschiedlichen Bereichen Anwendung wie in etwa in der Montage von Bauteilen, dem Verpacken von Waren, dem Kommissionieren und Sortieren von Produkten sowie dem Handling von Lebensmitteln und dem Bestücken von Produktionslinien. Im Folgenden werden fünf Vorteile modularer Roboter näher beleuchtet:
1. Zeitersparnis
Die Integration von Hard- und Software bei traditionellen Robotersystemen erfordert erheblichen Zeitaufwand. Durch modulare Roboter wird dieser Integrationsschritt verkürzt oder sogar eliminiert, da einzelne Module bereits vorher konfiguriert und getestet werden können. Dadurch entfällt ein Großteil der manuellen Anpassungen und Fehlerbehebungen, die bei der herkömmlichen Installation erforderlich sind. Folglich ist eine schnellere Bereitstellung und Inbetriebnahme der Roboter möglich. Entwickler und Anwender können ihre dadurch eingesparte Zeit und Ressourcen für andere wichtige Aufgaben verwenden, anstatt sich mit komplexen Hardware- und Softwareschnittstellen zu befassen.
Darüber hinaus reduziert die Vereinfachung der Integration das Risiko von Fehlern und Komplikationen während des Installationsprozesses, was wiederum die Gesamteffizienz und Zuverlässigkeit der Roboter verbessert. Somit tragen modulare Roboter nicht nur zur Zeitersparnis bei, sondern auch zur Steigerung der Produktivität und Qualität in verschiedenen Anwendungsbereichen.
2. Intelligente Bestandteile
Durch die Integration von Sensoren in die einzelnen Modulteile wird eine intelligente Kommunikation und Interaktion ermöglicht. Ein neu eingesetzter Roboterarm kann demnach problemlos die bisherigen Arbeitsabläufe des vorherigen Arms übernehmen, da die Sensoren eine präzise Anpassung ermöglichen. Neue Komponenten in bestehende Robotersysteme können so einfach implementiert werden, ohne dass umfangreiche manuelle Änderungen oder Programmierarbeiten erforderlich sind. Die kontinuierliche Datensammlung über Leistung und Bewegungen der Roboterarme durch die Sensoren erlaubt dem System, sich automatisch an neue Gegebenheiten anzupassen. Das steigert nicht nur die Effizienz, sondern minimiert auch die Ausfallzeiten, da die Roboter schnell und präzise auf Veränderungen reagieren können. Die Sensoren ermöglichen zudem die Erstellung eines digitalen Zwillings des Roboters, der virtuell abgebildet wird.
Dadurch lassen sich Arbeitsabläufe analysieren und optimieren. Zudem ist es möglich, verschiedene Daten wie zum Beispiel den Stromverbrauch jedes einzelnen Moduls zu prüfen, um eine effiziente Nutzung sicherzustellen und potenzielle Einsparungen zu identifizieren.
3. Plug-and-Play-System
Modulare Roboter funktionieren nach dem Prinzip von Plug-and-Play – das bedeutet, dass sie schnell und einfach aus verschiedenen Modulen zusammengesetzt werden und sofort einsatzbereit sind. So bietet das Baukastensystem eine Vielzahl von Modulen, die auf verschiedene Arten kombiniert und ganz nach den individuellen Anforderungen der Unternehmen konfiguriert werden können. Bei späteren Änderungen der Anforderungen lassen sich zudem jederzeit zusätzliche Module hinzufügen. Die Module können über ihre Verbindungsklemmen einfach zerlegt und Teile ausgetauscht werden, um neuen Anforderungen gerecht zu werden. Darüber hinaus ermöglicht das Betriebssystem von RobCo den Nutzern, Werkzeugteile verschiedener Hersteller zu verwenden, was zu hochgradig anpassungsfähigen Robotern führt, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind. Die Roboter erkennen zudem automatisch das angeschlossene Werkzeug und passen sich entsprechend an. Die gewünschten Arbeitsabläufe können einfach erlernt werden, indem der Benutzer den Roboter manuell an die gewünschten Positionen bringt und diese Positionen dann auf dem mitgelieferten Bedienfeld abspeichert.
4. Verlängerte Nutzungsdauer
Die Wiederverwendbarkeit der Module in verschiedenen Kombinationen für unterschiedliche Anwendungen verlängert die Lebensdauer eines modularen Roboters erheblich. Der bei nicht-modularen Robotern gängige lineare Lebenszyklus wird durch einen eher zirkulären Lebenszyklus ersetzt, bei dem verschiedene Module miteinander kombiniert und ausgetauscht werden können. Im Falle eines defekten Moduls kann ein Ersatzmodul per Post zugesandt werden, das dann von Mitarbeitern in der Produktion schnell und einfach eingebaut wird. Durch diese Flexibilität und den modularen Aufbau können Unternehmen Kosten sparen, da sie nicht stets den gesamten Roboter ersetzen müssen. Sie profitieren von einer schnelleren Wiederinbetriebnahme und minimierten Ausfallzeiten in der Produktion.
Stand: 16.12.2025
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5. Kosteneffizienz
Durch die Flexibilität modularer Roboter, dass Module einfach ausgetauscht werden können und ein Ersetzen ganzer Roboter der Vergangenheit angehört, werden unnötige Investitionen vermieden, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führt. Unternehmen können ihre Investitionen so optimal nutzen und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, indem sie auf Veränderungen in ihrem Marktumfeld reagieren können, ohne dabei hohe finanzielle Risiken einzugehen. RobCo bietet außerdem ein Mietmodell an, was Unternehmen einen zusätzlichen Kostenvorteil verschafft.