Digitalisierung in der Kunststoffindustrie Wie KI die Produktivität steigert

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Konjunktur- und Auftragsflaute drücken die Stimmung der Kunststoffindustrie. Der Ruf nach mehr Effizienz, Nachhaltigkeit sowie Kosten- und Energieeinsparungen waren die dominierenden Themen der Fakuma 2024.

Osphim-Box.(Bild:  Osphim)
Osphim-Box.
(Bild: Osphim)

„Der gezielte Einsatz von KI-Anwendungen und der Schritt hin zur Digitalisierung können Lösungen für die aktuellen Herausforderungen sein. Jedoch fehlt häufig das tiefere Verständnis, wie KI eingesetzt werden kann und welche Effizienzsteigerungen möglich sind“, erklärt Louisa Desel, CEO von Osphim. Das Unternehmen hat eine KI-basierte Technologie für die kunststoffverarbeitende Industrie entwickelt und begleitet seine Kunden auf dem Weg der Digitalisierung.

Die Branche ist sich einig: Um die Wirtschaftlichkeit zu erhalten, braucht es neue Möglichkeiten der Effizienzsteigungen auf allen Ebenen. „Wir haben auf der Messe viele Gespräche geführt und das Interesse an Digitalisierung und KI ist definitiv vorhanden. Von dem Schritt sind viele Unternehmen jedoch weit entfernt“, so Louisa Desel. Grund dafür ist vor allem das fehlende Wissen über die Vorteile und der konkreten Einbindung von KI-Anwendungen in Spritzgussprozessen.

Hinzu kommt die Vorstellung, die Technologie sei zu komplex und nur für Großunternehmen geeignet.

Anlagen in Echtzeit überwachen, Abweichungen aufspüren

Wie funktioniert der Einsatz von KI in der Kunststoffindustrie, die vor allem auf das Know-how der Experten bei Prozesseinstellungen angewiesen ist? Osphim hat eine Plug&Play Lösung entwickelt, die ganz einfach in bestehende Spritzgussanlagen integriert werden kann. Die Osphim-Box kann an die Maschinen angeschlossen werden um die Daten direkt in Echtzeit zu sammeln. Diese Daten werden auf der Plattform Osphim-Web zusammengeführt und auf KI-Basis optimiert. Einstellparameter können so präzise vorhergesagt werden. „Die Plattform bietet die Möglichkeit, die gesamte Anlage in Echtzeit zu überwachen und kleinste Abweichungen in der Produktion direkt durch eine Anomalieerkennung festzustellen“, erläutert Louisa Desel.

Nachhaltigere und intelligentere Fertigung in der Kunststoffindustrie

Der Einsatz von KI erhöht die Prozessstabilität sowie -robustheit. In Zeiten des Fachkräftemangels kann dadurch eine konstant hohe Produktionsqualität gewährleistet werden. Gleichzeitig verringert sich durch die optimierten Prozesseinstellungen die Ausschussrate und Material wird eingespart. Die Folgen: Kosten sinken, Effizienzen werden gesteigert. „Unser Ziel ist es, über den Einsatz von KI aufzuklären und Hemmschwellen abzubauen. Wir ermöglichen einen leichten Zugang zur Digitalen Produktion, zum Einsatz von KI-Anwendungen und begleiten unsere Kunden auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen und intelligenten Fertigung“, erklärt Louisa Desel.

Osphim bietet seinen Kunden Schulungen zum Thema Potenziale der Digitalisierung und zum Umgang mit KI an.

Weitere Informationen: https://osphim.com/

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