Produktentwicklung Wie Sony und Siemens immersives Engineering ermöglichen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Sony und Siemens ermöglichen immersives Engineering mit einem neuen System zur Erstellung räumlicher Inhalte, das mit und für Siemens Xcelerator entwickelt wurde.

(Bild:  Sony)
(Bild: Sony)

Siemens und die Sony Corporation arbeiten zusammen, um eine neue Lösung einzuführen, die das Xcelerator-Portfolio von Siemens mit dem neuen XR-Head-Mounted-Display (HMD) von Sony, SRH-S1, kombiniert - entwickelt mit der NX-Software von Siemens, einer Kernlösung, die Sony für die Entwicklung seiner Produkte einsetzt.

Auf der Realize Live in Las Vegas erläuterte Seiya Amatatsu, Leiter der XR Technology Development Division von Sony, wie sein Team bei der Entwicklung eines neuen HMD auf die NX-Software aus dem Xcelerator-Portfolio von Siemens zurückgreift. Das SRH-S1 umfasst ein XR-Head-Mounted-Display mit hochwertigen 4K-OLED-Mikrodisplays und Controllern für die intuitive Interaktion mit 3D-Objekten. Sony nutzt seit 2015 das Xcelerator-Portfolio von Siemens als primäre Produktentwicklungssoftware, und zwar in beschleunigtem Tempo.

Sony sei es gelungen, NX innerhalb des weltweit schnellsten Zeitplans zu implementieren. Die Produktivität des Designprozesses sei um 25 Prozent gestiegen. Das neue Produkt ermöglicht nun eine direkte Bearbeitung in einer immersiven Umgebung. So entstand das XR-Head-Mounted-Display, mit dem innovative Produkte schneller auf den Markt kommen können, wie Amatatsu ausführt.

XR-Display und Software für die Produktentwicklung

Das XR-Display von Sony ist ein wesentlicher Bestandteil des in Kürze erscheinenden NX Immersive Designers, einer integrierten Lösung, die die Produktentwicklungssoftware NX von Siemens mit der XR-Technologie von Sony kombiniert, um immersive Design- und kollaborative Produktentwicklungsfunktionen bereitzustellen.

Mit dem Head-Mounted-Display und den dazugehörigen Controllern können Entwickler intuitiver in einer vollständig immersiven Umgebung arbeiten und sich frei zwischen der virtuellen und der realen Welt bewegen - und mit Kollegen auf der ganzen Welt in Echtzeit zusammenarbeiten, erklärt Hirohito Kondo, Deputy General Manager, XR Business Development Division, Product Management Department von Sony.

Entwicklungsarbeit ohne physischen Prototyp

Designer und Ingenieure könnten laut Hirohito Kondo auf eine natürliche Weise mit dem digitalen Zwilling interagieren. Dafür sei die Bildqualität so wichtig -- ebenso wie die Präzision der Bedienelemente und sogar der Komfort des Headsets. Denn alles zusammen ermöglicht eine bessere Zusammenarbeit, eine bessere Entwicklung und schnellere Innovationen. Damit können sie Entwicklungsarbeit leisten -- ohne jemals einen physischen Prototyp bauen zu müssen.

Der NX Immersive Designer von Siemens wird voraussichtlich Ende 2024 auf den Markt kommen. 

Weitere Informationen: https://plm.sw.siemens.com/en-US/nx/products/nx-immersive-designer/

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