BASF fährt additive Fertigung hoch Erste industrielle Anlage für 3d-gedruckte Katalysatoren startet

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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BASF hat die weltweit erste Produktionsanlage für Katalysatoren auf Basis der X3D-Technologie am Standort Ludwigshafen am Rhein in Betrieb genommen. Mit der Inbetriebnahme dieser Anlage skaliert BASF die additive Fertigung von Katalysatoren auf ein industrielles Niveau und stärkt damit seine Rolle bei neuartigen Lösungen für die chemische Industrie.

Die X3D-Katalysatoren von BASF verbinden hohe mechanische Stabilität mit einer offenen Struktur. (Bild:  BASF)
Die X3D-Katalysatoren von BASF verbinden hohe mechanische Stabilität mit einer offenen Struktur.
(Bild: BASF)

Unter Nutzung der X3D-Technologie sind Katalysatoren mit optimal gestalteten Geometrien herstellbar, die eine hohe mechanische Stabilität mit einer offenen Struktur kombinieren. Dies reduziert den Druckverlust in Reaktoren erheblich und erhöht gleichzeitig die katalytisch aktive Oberfläche. Dadurch erreichen Kunden einen höheren Reaktordurchsatz und eine verbesserte Produktqualität bei deutlich geringerem Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Systemen.

X3D-Technologie in Kundenanwendungen

BASF liefert X3D-Technologie bereits seit vielen Jahren an Produktionsanlagen verschiedener interner und externer Kunden. Sie ist sehr vielseitig und kann auf eine breite Palette von Katalysatormaterialien angewendet werden, darunter Edelmetall- und Basismetallkatalysatoren sowie verschiedene Trägermaterialien. Die neue Produktionsanlage in Ludwigshafen bildet die Grundlage dafür, diese Technologie breiter verfügbar zu machen und Entwicklungs- sowie Markteinführungszeiten weiter zu verkürzen.

Im Jahr 2025 hat das chinesische Feinchemieunternehmen An Hui Jintung seine Produktionsanlage mit BASF-Schwefelsäurekatalysatoren O4-115 X3D ausgerüstet.

„Die Anlage ist reibungslos angelaufen, und die Anlagenleistung hat sich im Vergleich zu vorher deutlich verbessert. Die Produktion erreichte ein Rekordniveau und generierte erhebliche wirtschaftliche Vorteile für unser Unternehmen. Wir werden unsere Zusammenarbeit mit BASF fortsetzen, um Katalysator-Upgrades und -Austausche in weiteren Einheiten voranzutreiben“, sagte Eter Zhu, General Manager bei An Hui Jintung.

3D-gedruckte Katalysatoren Ein Wettbewerbsvorteil für die Kunden“

„Wir freuen uns, dass die X3D-Technologie unseren Kunden bereits heute einen echten Wettbewerbsvorteil verschafft: Wir können Katalysatoren liefern, die exakt auf ihre spezifischen chemischen Prozesse zugeschnitten sind – schnell und in großen Mengen. Gleichzeitig helfen wir unseren Kunden, ihre Ziele zu erreichen, da unsere Katalysatoren es ihnen ermöglichen, die Produktionsleistung zu steigern und gleichzeitig die Effizienz der eingesetzten Rohstoffe zu verbessern“, sagte Detlef Ruff, Senior Vice President Chemical Catalysts and Adsorbents bei BASF.

„Ich bin sehr gespannt auf diese bahnbrechenden Innovationen und fühle mich geehrt, die Verantwortung für einen Geschäftsbereich zu übernehmen, der als zentraler Enabler chemischer Reaktionen fungiert“, sagte Yaqian Liu, die ab dem 1. April die Nachfolge von Detlef Ruff antreten wird.

Weitere Informationen: https://www.basf.com/

Erfahren Sie hier, wie die Additive Manufacturing Alliance führende Brancheninitiativen zusammenbringt.

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