Fahrzeugsoftware bei Stellantis Cloud-basierte Entwicklung, Integration und Validierung

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Die Partnerschaft mit dSpace soll dem Automobilhersteller Stellantis eine leistungsfähige Simulationsplattform bereitstellen, um die Entwicklung von Fahrzeugsoftware voranzutreiben.

(Bild:  alphaspirit/stock.adobe.com)
(Bild: alphaspirit/stock.adobe.com)

Die cloud-basierte Entwicklung, Integration und Validierung soll es Stellantis-Ingenieuren ermöglichen, bis zu einem Jahr vor der Verfügbarkeit von Produktionshardware mit dem Testen und Entwickeln von Fahrzeugsoftware zu beginnen. DSpace-Lösungen sind integraler Bestandteil der Stellantis Virtual Engineering Workbench (VEW) und rationalisieren Zyklen der Softwareentwicklung.

Stellantis und dSpace, Anbieter von Simulations- und Validierungslösungen, haben eine unverbindliche Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichnet, um die cloud-basierte Entwicklung von Stellantis-Fahrzeugen voranzutreiben. Die Zusammenarbeit wird die VEOS-Plattform von dSpace für Software-in-the-Loop (SIL)-Tests in die Stellantis Virtual Engineering Workbench (VEW) integrieren und schnellere, skalierbare Entwicklungen kundenorientierter Funktionen ermöglichen.

Fahrzeugsoftware in weniger als zwei Jahren entwickeln

Die VEW versetzt Stellantis-Ingenieure weltweit in die Lage, Software in einem frühen Entwicklungsstadium zu verfeinern und virtuelle Umgebungen zu nutzen, um bis zu einem Jahr vor der Verfügbarkeit von Hardware zu entwickeln, zu integrieren, zu testen und zu optimieren. Auf den neuen Technologieplattformen werden 80 bis 85 Prozent der Tests auf SIL-Plattformen unter Verwendung kontinuierlicher Integrations- und Testmethoden durchgeführt, was die Bereitstellung neuer Fahrzeugsoftware in weniger als zwei Jahren ermöglicht, die Markteinführungszeit erheblich verkürzt und die Produktqualität verbessert.

Drei KI-gestützte Technologieplattformen

Die Stellantis-Softwarestrategie basiert auf drei KI-gestützten Technologieplattformen – STLA Brain, STLA SmartCockpit und STLA AutoDrive, die ab diesem Jahr bei ausgewählten Fahrzeugen Premiere feiern werden. Diese Plattformen, die auf der VEW entwickelt wurden, gewährleisten eine agile Bereitstellung von Funktionen für die 14 Marken von Stellantis.

„Die Integration von dSpace-Tools in unsere Virtual Engineering Workbench ermöglicht es uns, innovative Funktionen schneller bereitzustellen, die Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu erfüllen und das Fahrerlebnis zu verbessern", sagte Yves Bonnefont, Stellantis Chief Software Officer. „Diese Zusammenarbeit ist entscheidend für die Verwirklichung unserer Vision von intelligenten, vernetzten Fahrzeugen und die der kontinuierlichen Verbesserung für unsere Kundinnen und Kunden durch Over-the-Air-Updates."

„Der Einsatz unserer Produkte auf den neuen Stellantis-Technologieplattformen ermöglicht es uns, direkte Kunden-Rückmeldungen und Feedback zu sammeln. Diese enge Zusammenarbeit wird uns helfen, unsere Softwareprodukte weiterzuentwickeln und eine ausgereifte und effiziente Toolkette für die Validierung von softwaredefinierten Fahrzeugen (SDVs) bereitzustellen, die eine frühzeitige Integration und nahtlose Kombination von SIL- und HIL-Testmethoden ermöglicht “, sagte Carsten Hoff, CEO von dSpace. Die Stellantis VEW verfügt über ein einzigartiges Virtual Cockpit, das dazu beiträgt, Entwicklungszyklen im Vergleich zu herkömmlichen Methoden um das bis zu 100-fache zu beschleunigen. Mit mehr als 3‘800 aktiven Unique Daily-Usern ist die Stellantis VEW ein Beispiel für das Engagement von Stellantis für Innovation, Nachhaltigkeit und die Bereitstellung hochwertiger Kundenerlebnisse.

Weitere Informationen: https://www.dspace.com/de/

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