Synopsys präsentiert auf der CES 2026 KI-gestützte und softwaredefinierte Engineering-Lösungen, die eine der größten Herausforderungen der Fahrzeugentwicklung adressieren: die Beschleunigung von Innovationen in der automobilen Entwicklung im Zeitalter der KI bei gleichzeitiger Reduzierung von Kosten und Komplexität.
Synopsys präsentiert Vision für KI-gestützte, softwaredefinierte Fahrzeugentwicklung auf der CES 2026.
(Bild: Synopsys)
Von intelligenter Simulation auf Systemebene bis hin zum Halbleiterdesign auf atomarer Ebene will Synopsys Automobilherstellern und Zulieferern, Silizium- und Softwareentwicklung ermöglichen, zu virtualisieren, die Systemleistung vorherzusagen und die Zuverlässigkeit zu optimieren. Dadurch werden Prototyping-Kosten in der Fahrzeugentwicklung gesenkt und Entwicklungs- und Markteinführungszyklen deutlich verkürzt.
„Der Aufstieg softwaredefinierter Mobilität und die Einführung von KI im Fahrzeug machen einen grundlegenden Wandel in der automobilen Entwicklung erforderlich“, sagte Ravi Subramanian, Chief Product Management Officer bei Synopsys. „Synopsys versetzt Automobilhersteller in die Lage, mit dem Innovationstempo Schritt zu halten, das softwaredefinierte, intelligente Plattformen erfordern. Durch die Virtualisierung von Design, Integration und Prototyping unterstützen wir unsere Automotive-Kunden dabei, die Entwicklung zu beschleunigen, Kosten zu senken, die Time-to-SOP (Start of Production) zu verkürzen und Leistung sowie Sicherheit der nächsten Fahrzeuggeneration bereitzustellen.“
Virtualisierung und intelligentes Engineering in der Fahrzeugentwicklung
Die Profitabilität in der Automobilindustrie wird zunehmend durch Software bestimmt – das macht die Effizienz von Forschung und Entwicklung zu einem entscheidenden Differenzierungsfaktor. Während OEMs die Herausforderungen Elektrifizierung, autonomes Fahren und Nachhaltigkeit adressieren, stoßen klassische Kennzahlen wie Design-to-Costan ihre Grenzen. Die Folge sind jährliche Testkosten in Höhe von mehreren hundert Millionen US-Dollar.
Die Virtualisierung der Fahrzeugelektronik für Design, Integration, Test und Validierung kann die Kosten um 20 bis 60 Prozent senken und gleichzeitig die Time-to-Market deutlich verkürzen. Dieser Software-first-Ansatz versetzt Automobilhersteller in die Lage, neue Umsatzquellen durch vernetzte Nutzererlebnisse, Over-the-Air-(OTA-)Updates und Lifecycle-Services zu erschließen und schafft damit die Grundlage für nachhaltiges Wachstum im Zeitalter softwaredefinierter Mobilität.
Unterstützung im gesamten Ökosystem
Synopsys unterstützt Automotive-Innovatoren im gesamten Ökosystem – darunter Arbe Robotics, Audi und Samsung – dabei, sich in diesem neuen Paradigma in der Fahrzeugentwicklung erfolgreich zu behaupten und durchzusetzen.
„Die Bereitstellung von Radartechnologie, die die Fahrzeugsicherheit grundlegend verändert, erfordert Innovationen von der Antennenauslegung bis hin zur KI-gestützten Wahrnehmung“, sagte Dr. Noam Arkind, CTO bei Arbe. „Mit dem Engineering-IP und den führenden Simulationslösungen von Synopsys können wir komplexe Architekturen validieren, die Sicherheitsanforderungen nach ISO 26262 erfüllen und die Entwicklung ohne kostspielige Hardware-Iterationen beschleunigen. Die Systems-to-Silicon-Expertise von Synopsys ermöglicht es uns, Hardware und Software nahtlos zu verbinden und OEMs sowie Tier-1-Zulieferern dabei zu helfen, ADAS- und autonome Funktionen der nächsten Generation schneller und mit größerer Sicherheit auf den Markt zu bringen.“
„Audi treibt das In-Car-Erlebnis voran, indem der Kunde konsequent in den Mittelpunkt der Entwicklung gestellt wird“, sagte Geoffrey Bouquot, CTO bei Audi. „Virtuelle Methoden ermöglichen es uns, diesen Fokus bereits in den frühesten Phasen des Entwicklungsprozesses umzusetzen. Mit den Simulationslösungen von Synopsys nutzen unsere Teams KI-gestützte Modelle, um die Designexploration zu beschleunigen und die virtuelle Validierung über verschiedene Programme hinweg zu skalieren. Dieser Ansatz reduziert den Bedarf an physischen Prototypen und verkürzt Entwicklungszyklen, während gleichzeitig höhere Zuverlässigkeit und ein größerer Kundennutzen sichergestellt werden – und ebnet damit den Weg für sicherere, intelligentere und intuitivere Mobilitätserlebnisse.“
„Bei Samsung entwerfen wir eine Zukunft, in der Fahrzeugsysteme durch fortschrittliche Bildgebung ein höheres Maß an Sicherheit und Intelligenz bieten“, sagte Haechang Lee, EVP und Leiter des System-LSI-Sensor-Geschäftsbereichs bei Samsung Electronics. „Durch die Integration des Samsung Isocell Auto 1H1 in Ansys AVxcelerate Sensors ermöglichen wir OEMs und Zulieferern, reale Fahrsituationen virtuell und mit hoher Prognosegenauigkeit zu erleben – lange vor der Hardware-Integration. Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt, um die Entwicklung autonomer Fahrzeuge zu beschleunigen, Risiken zu reduzieren und aktiv zur Gestaltung eines intelligenteren und sichereren Mobilitätsökosystems beizutragen.“
Stand: 16.12.2025
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Engineering-Leistung durch integrierte Simulation
Synopsys hat folgende Neuigkeiten bekannt gegeben:
• Ansys AVxcelerate Sensors umfasst nun den Samsung Isocell Auto 1H1 Automotive-Bildsensor und ermöglicht dadurch hochpräzise Simulationen unter realitätsnahen Bedingungen. Dies versetzt OEMs und Zulieferer in die Lage, Simulationsergebnisse frühzeitig im Entwicklungszyklus direkt umzusetzen – ohne den Einsatz von Hardware.
•Synopsys wird die Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) dabei unterstützen, die Sicherheitsstandards für Einsitzer-Fahrzeuge weiter zu verbessern.
•Die heutigen Einsitzer-Cockpits sind bereits auf einem sehr hohen Sicherheitsniveau. Synopsys wird die FIA dabei unterstützen, die nächste Stufe der Sicherheitsentwicklung zu erschließen – mithilfe modernster Designoptimierung und prädiktiv hochgenauer digitaler menschlicher Körpermodelle, die Tausende von Parametern verarbeiten können.
„Shift-Left“-Verifikation und -Validierung elektronischer Systeme
Synopsys beschleunigt die Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge mit branchenführenden Virtualisierungslösungen, die digitale Zwillinge der Fahrzeugelektronik ermöglichen. In Kombination mit Lösungen und Expertise von Partnern unterstützen diese Fähigkeiten die Systementwicklung, das Testen sowie die Validierung von Fahrzeugen bereits vor der Siliziumproduktion. Dadurch werden Integrationsrisiken reduziert, Release-Zyklen verkürzt und eine frühere sowie zuverlässigere SOP (Start of Production) ermöglicht. Zu den Ankündigungen von Synopsys auf der CES 2026 gemeinsam mit Partnern aus dem Automotive-Ökosystem gehören:
•Arm: Synopsys hat ein neues Virtualizer Development Kit (VDK) für Arm Zena Compute Subsystems (CSS) vorgestellt. Dieses ermöglicht es Automotive-Teams, Systeme auf einer standardisierten, sicherheitsfähigen Rechenplattform – on-premises oder in der Cloud – schnell zu entwickeln, zu integrieren und zu validieren. Das VDK enthält eine SOAFEE-Blueprint-Implementierung, die den OpenAD-Stack für autonomes Fahren demonstriert und als Referenzarchitektur für einen beschleunigten Entwicklungsstart dient. Die Lösung unterstützt eine skalierbare virtuelle Entwicklung mit Multi-ECU- und Multi-Vendor-Integration sowie CI/CD-Pipelines vom Konzept bis zum Silizium und ermöglicht kontinuierliche Updates über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg. Hier mehr erfahren
•IPG Automotive: Synopsys und IPG Automotive demonstrieren einen erweiterten Multi-ECU-Prototyp mit mehrstufiger (Multi-Fidelity) Elektronik-Simulation, der IPG CarMaker und die Virtualisierungstechnologien von Synopsys über das SIL Kit integriert. Ziel des Prototyps ist es, die Entwicklung SoC-basierter Elektronik und Systemsoftware zu beschleunigen, eine schnelle und zuverlässige Validierung softwaredefinierter Fahrzeuge (SDV) zu ermöglichen und eine kontinuierliche Teststrategie zu etablieren. Dies trägt dazu bei, die Softwarequalität zu verbessern, Entwicklungs- und Gewährleistungskosten nach dem Fahrzeugverkauf zu senken und eine schnellere Markteinführung zu realisieren. Hier mehr erfahren.
•SiMa.ai: SiMa.ai hat die erste integrierte Lösung mit Synopsys vorgestellt, die aus der strategischen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen hervorgegangen ist. Die gemeinsame Lösung bietet eine Blueprint-Architektur, die die Architekturexploration sowie die frühe virtuelle Softwareentwicklung für KI-fähige Automotive-SoCs der nächsten Generation beschleunigt. Diese unterstützen Anwendungen wie Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) und In-Vehicle-Infotainment (IVI). Hier mehr erfahren.
Darüber hinaus nutzen Automotive-Entwickler die VDKs von Synopsys, um die Softwareentwicklung bereits Monate vor der Verfügbarkeit des Siliziums mithilfe virtueller SoC-Prototypen zu starten. Dies ermöglicht ein vollständiges System-Bring-up innerhalb weniger Tage nach Siliziumverfügbarkeit und beschleunigt die Markteinführung von Fahrzeugen um bis zu zwölf Monate. Im Rahmen der CES 2026 hat Synopsys die folgenden neuen VDKs angekündigt:
•Synopsys und NXP Semiconductors erweitern ihre Zusammenarbeit: Die Synopsys VDKs unterstützen künftig die neue S32N7-Familie von Hochleistungsrechnern für KI-gestützte Fahrzeugkerne der nächsten Generation. Hier mehr erfahren.
•Texas Instruments: Um das Management komplexer Fahrzeugsoftware zu vereinfachen, arbeitet TI mit Synopsys an der Bereitstellung eines VDK für die TDA5-SoC-Familie. Das Synopsys VDK ermöglicht digitale Zwillinge der Fahrzeugelektronik und hilft Entwicklern, die Time-to-Market für softwaredefinierte Fahrzeuge (SDVs) deutlich zu beschleunigen. Hier mehr erfahren.
CEO-Diskussion von Synopsys mit Six Five Media teil
Der CEO von Synopsys, Sassine Ghazi, nimmt an einer Diskussionsrunde des Six Five Podcast teil. Gemeinsam mit den Moderatoren Patrick Moorhead, Chief Analyst und CEO von Moor Insights & Strategy, sowie Daniel Newman, Chief Analyst und CEO der The Futurum Group, spricht er über die Zukunft der automobilen Entwicklung. Thematisiert wird unter anderem, wie technologische Fortschritte – von Künstlicher Intelligenz bis hin zu digitalem Prototyping – die Art und Weise, wie Fahrzeuge entwickelt werden, grundlegend verändern werden.