Siemens will studentische Halbleiter-Innovationen an Europas führenden technischen Universitäten vorantreiben. Dazu hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Arm und der University of Southampton das Cre8Ventures Open Higher Education Program entwickelt.
(Bild: Siemens)
Siemens Digital Industries Software hat das Cre8Ventures Open Higher Education Program vorgestellt. Diese ambitionierte Initiative entstand in Zusammenarbeit mit Arm und der School of Electronics and Computer Science (ECS) der University of Southampton. Sie soll unternehmerische Neugier fördern und studentische Innovationen im Bereich Halbleiter an Europas führenden technischen Universitäten zu beschleunigen.
Die Integration der Cre8Ventures-Initiative in den Multiphysics-Digital Twin Marketplace, der Arm-Technologie und Entwicklerressourcen sowie der Lab-to-Fab-Fähigkeiten der ECS schafft schafft eine Brücke zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik. Die Studierenden erhalten Zugang zu industrietauglichen Tools, Partner-Designplattformen und Lehrmaterialien, um ihre Ideen aus dem Hörsaal in die kommerzielle Welt zu übertragen.
Halbleiter-Innovationen: Vom Hörsaal in die kommerzielle Welt
„Diese Initiative bietet einen klaren Mehrwert für das gesamte Ökosystem. Studierende können mit industrietauglichen Tools schneller lernen und Start-ups gründen. Für Universitäten bedeutet dies breitere Lehrpläne, ein höheres Engagement der Studierenden und direkte Wege zur Kommerzialisierung“, so Geoff Lee, VicePresident, Siemens EDA EMEA, Siemens Digital Industries Software.
„Wir glauben, dass unsere Zusammenarbeit mit Arm und der University of Southampton dazu beitragen kann, eine skalierbare, souveräne Lösung für den Fachkräftemangel im europäischen Halbleitersektor zu finden und der Halbleiterindustrie einen frühen Zugang zu validierten Innovationen und Nachwuchstalenten zu ermöglichen.“
Eine Startrampe für unternehmerisches Talent
Das Siemens Cre8Ventures Open Higher Education Program bietet Studierenden:
Zugang zum Digital Twin Marketplace von Siemens und zu erstklassigen EDA-Tools;
Arm Academic Access und Arm Flexible Access für Startups sowie Entwicklerschulungen;
praktische Erfahrungen durch Partner-Workshops, Design-Kits und unternehmerische Bootcamps;
Wege zur kommerziellen Lizenzierung und frühzeitige Validierung durch prototypenreife Spin-offs;
unternehmerische Unterstützung, um Ideen in investorenreife Start-ups umzusetzen.
Durch strukturierte Innovationsphasen – vom Proof-of-Technology über den Proof-of-Concept bis zum Proof-of-Value – können Studierende von akademischen Projekten zu finanzierten Start-ups übergehen, wobei das Programm die Marktvalidierung, das Prototyping und die Zusammenarbeit mit den globalen Unternehmenskundennetzwerken von Siemens und Arm unterstützt.
Unterstützt von der Semiconductor Education Alliance
Die Initiative wird von der Semiconductor Education Alliance (SEA) unterstützt, einem von Arm ins Leben gerufenen gemeinnützigen Konsortium, das Industrie, Wissenschaft und Regierung miteinander verbindet, um die Ausbildung und Innovation im Bereich Halbleiter weltweit zu fördern. Siemens und die Universität Southampton sind aktive Mitglieder der Allianz, und ihr Engagement trägt dazu bei, die Reichweite und Wirkung des Programms auf ein breiteres Netzwerk von Institutionen in Europa und darüber hinaus auszuweiten.
„Arm ist stolz darauf, diese Initiative zu unterstützen, indem es Zugang zu Technologien, Inhalten und Communities bietet, die Studenten dabei helfen, ihre Ideen in tragfähige Start-ups umzusetzen“, sagte Khaled Benkrid, Senior Director, Education and Research, Arm. „Durch die Zusammenarbeit mit Siemens und der University of Southampton tragen wir dazu bei, die Halbleiterausbildung und -innovation zu fördern, unternehmerische Talente zu fördern und einen Beitrag zur technologischen Souveränität und zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit Europas zu leisten.“
Akademischer Partner: University of Southampton ECS
Als gründungsakademischer Partner bringt die School of Electronics and Computer Science (ECS) der University of Southampton fundiertes technisches Fachwissen in den Bereichen KI, Cybersicherheit, eingebettete Systeme und Halbleiter mit. Die ECS wird als Drehscheibe für praxisorientierte Ausbildung, digitale Zwilling-Simulation und Start-up-Inkubation fungieren.
„Dies ist eine großartige Gelegenheit für unsere Studierenden, durch diese Halbleiterinitiative mit unseren Partnern Siemens und Arm wertvolle Erfahrungen in der Industrie zu sammeln. Ich freue mich darauf, dass unsere Studierenden über den Unterricht hinaus tätig werden und aus erster Hand Einblicke in die industrielle Praxis und die Kommerzialisierung erhalten“, merkt Harold Chong an, Professor für Elektrotechnik an der ECS der Universität Southampton.
Ausweitung auf ganz Europa
Siemens Cre8Ventures, Arm und ECS arbeiten derzeit aktiv mit anderen führenden technischen Universitäten und Chips Act Competence Centers in ganz Europa zusammen, um das Programm auszuweiten. Diese Bemühungen unterstützen die Souveränitätsziele des EU-Chips Act durch den Aufbau einer skalierbaren Pipeline von kommerziell orientierten Halbleiterfachkräften.
Stand: 16.12.2025
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