Für leichte rennstreckenaffine elektrische Motorräder wie die des Lightfighter-Projekts kommen geflochtene Carbonfelgen zum Einsatz.
(Quelle: Troy Siahaan / Lightfighter Racing)
Lightfighter und Thyssenkrupp Carbon Components bringen frischen Wind in den elektrischen Motorrad-Rennsport.
Die Vorteile der Carbonfelgen sind besonders für elektrische Motorräder relevant.
Nach Pikes Peak International Hill Climb das zweite Motorsport-Engagement von Thyssenkrupp Carbon Components in den USA
Ein Team aus (Elektro-) Motorradenthusiasten und ein spezialangefertigtes, elektrisches Rennmotorrad, entwickelt mit dem Leistungsgewicht der Supersport- bzw. 600cc-Kategorie, bilden die Basis des Lightfighter-Projekts. Obwohl diese elektrische Rennmaschine ein Prototyp ist, ist sie darauf ausgelegt den Weg für hochleistungsstarke und rennstreckenaffine elektrische Motorräder zu ebnen: Eine Ziel, für das sich die einzigartigen, geflochtenen Carbonfelgen des deutschen Felgenherstellers thyssenkrupp Carbon Components eignen. Das Projekt wurde nach dem Lightfighter Drive auf dem Highway 1 benannt, welcher sich auf dem Weg des Projektdesigners Brian Wismann zur Rennstrecke Laguna Seca in Kalifornien befand. Die Lightfighter wurde für den Amateurrennsport entwickelt und hat die Ambition dort mit kraftstoffbetriebenen Motorrädern zu konkurrieren.
Geometrie und Handling stehen im Vordergrund
Alles begann als das Team um Ely Schless, Brian Wismann und Troy Siahaan den Status quo für elektrische Motorräder in Frage stellte und es sich zur Aufgabe machte, die Standards, die zumeist von den Motorrädern der TT Zero auf der Isle of Man gesetzt werden, neu zu definieren. Die dort verwendeten Motorräder sind mit Fokus auf die Batterie und dem Ziel, den Mountain Course der Insel zu bezwingen, konzipiert. Im Gegensatz dazu stellt das Lightfighter-Projekt die Geometrie und das Handling des Motorrads in den Vordergrund. Das Zusammenspiel aus Innovation, Ingenieurskunst und Leichtbau sowie ein kleiner Funke der Isle of Man-Philosophie stellen mehr gemeinsame Faktoren zwischen dem Lightfighter Projekt und Thyssenkrupp Carbon Components dar als der erste Blick vermuten ließe.
Nachdem der Lightfighter-Prototyp in 2019 debütierte, ermöglichte die durch den Lockdown verlängerte Winterpause eine Weiterentwicklung und ließ die Lightfighter v2.0 Gestalt annehmen. Dabei unterstützen die geflochtenen Carbonfelgen das wichtigste Merkmale des Motorrads: das ultraleichte Gewicht. Mit 181 Kilogramm ist die mit Thyssenkrupp-Carbonfelgen ausgestattete Lightfighter v2.0 leichter als vergleichbare elektrische Rennmotorräder. Diese außergewöhnlich starke Gewichtsreduktion führt zu einer sofortigen Verbesserung des Fahrverhaltens; stärkere Beschleunigung, deutlich verbessertes Handling und Agilität gehören zu den zahlreichen Vorteilen durch die einzigartigen Felgen aus geflochtener Kohlefaser.
Der Lightfighter v2.0 wird durch einen Gitterrohrrahmen aus verchromtem Stahl, einer Lithium-Ionen-Batterie und einer Getriebeeinheit komplettiert, wobei alle Teile speziell für dieses Motorrad entwickelt wurden. Eine zusätzliche und essenzielle Weiterentwicklung ist die neue Batterie, da diese ebenfalls den Hauptschütz, DC/DC-Wandler und weitere kleinere Relais an der Oberseite enthält und das System somit sicherer und einfacher machen. Weiterhin wird die vorherige Ladezeit von eine bis anderthalb Stunden mittels der Möglichkeit eines Batteriewechsels auf fünf bis zehn Minute verkürzt.
Die Möglichkeit, die technischen Weiterentwicklungen auf dem Asphalt unter Beweis zu stellen, ließ aufgrund der schwierigen Situation in 2020 auf sich warten und es konnte erst Anfang Juli in Buttonwillow Raceway Park getestet werden. Das erste Rennen der Lightfighter v2.0 fand im Rahmen der WERA Motorcycle Roadracing Inc. Veranstaltung statt und stellte eine herausfordernde, jedoch gleichzeitig erfolgreiche Aufgabe dar. In der Formula 2 und B-Superbike Kategorie sicherte sich motorcycle.com Straßentest Redakteur und Lightfighter Testfahrer Troy Siahaan einen hervorragenden dritten und ersten Platz mit seiner elektrischen Rennmaschine auf geflochtenen Carbonfelgen. Auch in 2021 wird die Lightfighter v2.0 ausgestattet mit Thyssenkrupp-Carbonfelgen sowie das dahinterstehende Team die Potentiale von elektrischen Rennmotorrädern auf der Rennstrecke weiter unter Beweis stellen.
Bild: Lightfighter v2.0 – ein spezialangefertigten elektrisches Rennmotorrad ausgestattet mit thyssenkrupp Carbonfelgen (Quelle: Troy Siahaan / Lightfighter Racing)
Stand: 16.12.2025
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