Fertigungsindustrie 2.0 – Protolabs gibt in einer aktuellen Studie zur Robotik in Fertigungsindustrie einen umfassenden Ausblick.
(Quelle: ipopba/stock.adobe.com)
Protolabs, Spezialist für digitale Fertigung, gibt die Ergebnisse seiner aktuellen Studie zum Einsatz von Robotik in der Fertigungsindustrie bekannt.
Derzeit unterzieht sich die Welt der Konstruktion und Fertigung einem grundlegenden Wandel.
Denn die Branche wird zunehmend von Automatisierungs- sowie Digitalisierungsprozessen geprägt.
Die Rahmenbedingungen in der Fertigung haben sich verändert. Durch den Fachkräftemangel oder die Auswirkungen der Corona-Pandemie ließ sich ein starker Anstieg der Nutzung neuer Technologien beobachten. Das gilt auch für künstliche Intelligenz oder Robotik in der Fertigung von Prototypen, Bauteilen sowie auch in die Serienproduktion. Welche Mehrwerte KI und Robotik in der Fertigungsindustrie bieten, zeigt die aktuelle Befragung „Robotics Manufacturing Survey“ von Protolabs.
Aufgrund der zahlreichen Mehrwerte, welche die Implementierung von Robotik vor allem für die Konstruktion und Fertigung erwarten lassen, ist diese bereits für viele Fertigungsdienstleister zu einem integralen Bestandteil einer Vielzahl zentraler Arbeitsprozesse geworden. Im Rahmen der Studie hat der Fertigungsspezialist Ingenieure (50 Prozent), Studierende und Doktoranten (25 Prozent), Führungskräfte der Fertigungs- und Konstruktionsbranche (17 Prozent), Hersteller (5 Prozent) sowie Designer zu ihren Meinungen und Erwartungen an die KI und Robotik in der Fertigung und Konstruktion befragt.
Robotik und KI – eine Revolution für die Fertigungsindustrie?
Aus der von Protolabs durchgeführten Befragung geht hervor, dass ein Großteil der Teilnehmenden hinsichtlich des Schwerpunktthemas Robotik vor allem das Potenzial sehen, bereits bestehende Prozesse durch den Einsatz von Technologien wie Robotern und KI noch effizienter und produktiver zu gestalten. Darüber hinaus wollen sie neue Produktionswege erschließen. Beinahe die Hälfte der Befragten, haben bereits konkrete Vorstellungen davon, wie sie Robotik gezielt in bestimmten Projekten einsetzen können. Oder sie gaben an, in naher Zukunft auf verwandte Technologien zurückgreifen zu wollen. Dazu gehören Sensoren (25 Prozent), Antriebe und Greifarme (8 Prozent) und weitere Applikationen und neue Produktionsmöglichkeiten im Bereich der Robotik und KI (22 Prozent).
Insbesondere im Bereich der Medizintechnik werden häufig maßgeschneidertes Design und Präzision gefordert – und das auf den Millimeter genau. Exakt für derartig komplexe Projekte ist der Einsatz von hochmodernen Technologien wie Robotik und KI bestens geeignet. Das liegt daran, dass sich durch diese Innovationen die einzelnen Bauteile mit einer fast unschlagbaren Präzision hergestellen lassen. Andererseits besitzen KI und Robotik das Potenzial, die Qualitätsbewertung zu optimieren. Denn Fehler im Anlagenbetrieb sowie bei den Produkten selbst sind zeitnah identifizierbar. Dies wiederum führt dazu, dass Konstrukteure und Ingenieure Fehlerquellen frühzeitig beheben können, bevor daraus noch größere Probleme werden.
Menschliche Expertise und moderne Technologie im Einklang
„Die Zukunft der Robotik und der KI in der Fertigung hält Vielversprechendes bereit“, berichtet Daniel Cohn, Managing Director bei Protolabs Germany. „Im Bereich der Medizintechnik wird in aktuellen Untersuchungen erforscht, wie mittels additiver Verfahren funktionelles Gewebe hergestellt werden kann. Das bedeutet, es ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass Chirurgen künftig in der Lage sein werden, Organe wie Herzen additiv herzustellen und in den menschlichen Körper zu transplantieren.“
Doch die Ergebnisse der Studie zeigen auch: nicht nur in der Medizinbranche kommt es zur Entwicklung umfassender Innovationen. Der Einsatzbereich von Robotik und anderen neuen Technologien im Bereich des 3D-Drucks und weiteren Fertigungsverfahren nimmt in rasantem Tempo zu. So ist es in der Luft- und Raumfahrtindustrie möglich, kleinere sowie leichtere Bauteile herzustellen, ohne dabei Abfall zu produzieren.
Fertigungsindustrie 2.0: Mehr als neue Technologien
„Neue Technologien allein bilden allerdings nur das Fundament der Fertigungsindustrie 2.0“, fährt Daniel Cohn fort. „Zudem sind das menschliche Knowhow und Feingefühl sowie die langjährige Erfahrung der Expertinnen und Experten essenziell, um den Auftraggebenden eine umfassende Beratung sowie fachgerechte Betreuung bieten zu können. Durch den Einsatz von KI und Robotik in enger Zusammenarbeit und stetiger Abstimmung mit den Fachkräften können dementsprechend einzelnen Verfahren und Prozesse weiter optimiert werden.“
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