Miet-, Leasing oder Abo-Modelle für Softwarelizenzen sind immer verbreiteter. Auch im CAD-Bereich fordern mehr und mehr Hersteller diese Modelle, teils nun sogar benutzergebundene Mietlizenzen, ohne ihren langjährigen Kunden eine Alternative zu bieten. Das Mietmodell hat Vorteile, aber eben auch einige Nachteile. Die encee GmbH und ZWCAD stellen sich gegen diesen Trend und bleiben dauerhaft bei der Kauflizenz für Einzelplatz- und auch Netzwerklösungen.
(Quelle: ZWSOFT)
Subscription- oder Mietmodelle können Vorteile haben, vor allem, wenn man die üblichen hohen Kaufpreise für CAD-Systemlizenzen nicht bezahlen kann oder will. Beispielsweise für Startups, bei denen oft nicht klar ist, ob sie die ersten zwei Jahre überleben, ist die Idee verlockend, die Nutzung ihres CAD-Systems monatlich zu bezahlen statt eine Kauflizenz zu erwerben. Und auch wenn es darum geht, zusätzliche, temporäre Mitarbeiter, beispielsweise Werkstudenten, mit CAD-Lizenzen auszustatten, kann das Mieten Sinn machen.
Kauflizenz: Sinnvoll oder nicht?
Auf der anderen Seite stehen jedoch einige handfeste Nachteile, die für ein Unternehmen, gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten, existenzbedrohend sein können. Zum einen ist das Anfangsinvestment für eine CAD-Lizenz nicht zu unterschätzen. Die auf den ersten Blick preiswerten Mietzahlungen summieren sich jedoch über die Jahre immer weiter, so dass es meist nach sehr kurzer Zeit einen Break Even Point gibt, nach dem es preiswerter wäre, eine Kauflizenz zu besitzen, statt monatlich Miete zu bezahlen. Ebenso lassen sich die Mietzahlungen bei Änderungen der Firmenstruktur meist durch langfristige Verträge nicht flexibel einstellen.
Thema Altdaten
Ein anderer Sachverhalt ist jedoch weitaus wichtiger und in den Konsequenzen schwerwiegender: Das Stichwort heißt Altdaten. Praktisch jedes Unternehmen hat heutzutage eine „gebrochene“ CAD-Historie, da fast immer irgendwann einmal das CAD-System gewechselt wurde. Das kann unterschiedliche Gründe haben, beispielsweise die Umstellung vom 2D-Zeichnen auf 3D-Modellierung.
Viele 2D-Systemhersteller entwickelten keinen 3D-Nachfolger, so dass deren Kunden sich zwangsläufig nach einem neuen Anbieter umsehen mussten – viele Anbieter verschwanden auch einfach vom Markt. Manchmal passte die Entwicklungsrichtung nicht zur Strategie des Anwenderunternehmens oder ein anderes System einfach besser. Oft führt auch eine Akquise zu einem Systemwechsel, wenn das aufkaufende Unternehmen sein System der Wahl beim aufgekauften Unternehmen etabliert.
(Die Oberfläche von ZWCAD ist einfach zu bedienen und schnell erlernbar. Bild: ZWSOFT)
So vielfältig die Gründe für einen Systemwechsel auch sein mögen, das daraus folgende Problem ist immer wieder das gleiche: Ein erheblicher Anteil von Daten verbleibt aus dem alten CAD-System, der einerseits nicht ins neue System konvertiert oder nachmodelliert wird, andererseits aber noch so wichtig ist, dass eine Exportdatei im Neutralformat nicht ausreichen würde.
Üblicherweise bleibt deshalb das Altsystem auf einem oder mehreren Rechnern installiert, der Wartungsvertrag wird gekündigt und Updates nicht mehr installiert, um die Kompatibilität zu den alten Daten nicht zu verlieren. Das ist bei Mietsoftware schlicht nicht möglich, da sie in dem Augenblick aufhört zu funktionieren, in dem das Abo abläuft. Kauflizenzen dagegen funktionieren weiter, auch wenn die Beziehung zum Hersteller beendet ist oder der Hersteller gar nicht mehr existiert.
Dem Unternehmen bleibt kaum etwas anderes übrig, als eine Mietlizenz in vollem Umfang weiterzubezahlen, um den gelegentlichen Zugriff auf die Altdaten zu behalten. Oft lassen sich bei Mietlizenzen dann Updates nicht abschalten, obwohl man aber gerne den Softwarestand konservieren möchte, mit dem die Daten erzeugt wurden. Ganz schwierig wird es, wenn ein Hersteller vom Markt verschwindet oder die Mietsoftware einstellt – dann ist der Zugriff auf die Daten endgültig nicht mehr möglich. Das kann wiederum zum großen Problem werden, wenn etwa nach vielen Jahren Regressansprüche gestellt werden oder bei langlebigen Anlagen nach Jahrzehnten Reparaturen notwendig werden.
Kauflizenz statt mieten
Kaufen ist also günstiger als Mieten für die Lizenzen, die ständig im Einsatz sind und umso mehr für Lizenzen, die nur gelegentlich genutzt werden. Aus diesem Grund bietet die encee GmbH ihr 2D-System ZWCAD als Kauflizenz an. So können Unternehmen die Anzahl ihrer Lizenzen an den Spitzenbedarf anpassen, ohne allzu große Investitionen tätigen zu müssen. Dabei deckt der Funktionsumfang von ZWCAD praktisch alle Anforderung der Industrie ab.
Ein großer Pluspunkt – beispielsweise auch, wenn es um die Bearbeitung von Altdaten geht – sind die robusten Schnittstellen, die ZWCAD mitbringt, darunter DWG und DXF von R12 bis DWG/DXF 2018 sowie DWF und DWFX. Die 3D-CAD-Schwestersoftware ZW3D bietet übrigens neben DWG, DXF, STEP oder JT auch diverse Nativformate von CAD-Systemen wie Catia, Inventor, Creo oder SolidWorks. Vor allem die Unterstützung der Kernelformate von Parasolid und ACIS ermöglicht es, nicht nur „dumme Geometrie“, sondern wiederverwendbare Features aus anderen Systemen zu importieren.
Stand: 16.12.2025
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(ZWCAD wird in den unterschiedlichsten Branchen eingesetzt. Bild: ZWSOFT)
Flexible Schnittstellen
Ein Highlight sind die flexiblen APIs, die ein Programmieren eigener Befehle oder Befehlsserien ermöglichen. Dazu stehen die Programmiersprachen LISP, VBA, ZRX, SDS und .NET zur Verfügung. Die Kompatibilität der APIs mit denen von Autodesk erleichtert das Portieren von AutoCAD-Applikationen und -Makros auf ZWCAD. Sogar die Benutzeroberfläche lässt sich flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Ein echter Effizienzbooster ist die „SmartMouse“-Funktionalität, mit deren Hilfe der Anwender Befehle per Mausgeste auslösen kann. Damit ist beispielsweise die Kurvenfunktion nur eine bogenförmige Mausbewegung entfernt. „SmartSelect“ ermöglicht die Auswahl durch verschiedene Objekteigenschaften einzeln oder in Kombination zu filtern. Immer wichtiger wird die Möglichkeit, CAD-Daten auch unterwegs abrufen, betrachten und bearbeiten zu können. Die Mobillösung ZWCAD Mobile ermöglicht es, ZWCAD-Daten auf Smartphones und Tablets zu betrachten. Da hinter ZWCAD Mobile eine Cloudlösung steht, müssen die Daten nicht vorher auf das Mobilgerät geladen werden, sondern lassen sich direkt abrufen.
Kauflizenz: Fazit
ZWCAD und ZW3D decken eine breite Palette von Einsatzgebieten ab. In jedem Bereich bietet ZWSOFT innovative Anwendungen und Funktionen, die die tägliche Arbeit vereinfachen. Für Branchenanforderungen bietet ZWSOFT eine Reihe spezialisierter Lösungen. So zielt ZWCAD Mechanical auf die mechanische Konstruktion, ZWCAD Traffic auf die Modellierung von Infrastruktur wie Straßen oder Parkplätze.
Im 3D-Bereich bietet der Hersteller unter anderem mit ZW3D Machinist und VoluMill zwei CAM-Module unterschiedlicher Komplexität an. Die Möglichkeiten im „ZW-Universum“ sind also vielfältig. Der deutsche Distributor encee hilft dabei, die optimale Zusammenstellung von Modulen für das jeweilige Anforderungsprofil zu finden.