Das PDM-System Helios von der ISD Group ist in gängige CAD-Systeme integriert und mit ERP gekoppelt. Bei der Schirmer Maschinen GmbH zahlt sich das aus.
(Quelle: Schirmer Maschinenbau GmbH)
Das multicad-fähige PDM-System Helios der Dortmunder ISD Group ist fest in die im Maschinenbau gängigen CAD-Systeme integriert. Die Schirmer Maschinen GmbH aus Verl nutzt diesen Vorteil effizient für ihre Konstruktionen.
Die Lösungen der Schirmer Maschinen GmbH sind zu 80 Prozent im Sondermaschinenbau verankert: Hochleistungsanlagen für die Bearbeitung von Profilen aus verschiedenen Werkstoffen im Bereich Fenster, Türen, Fassaden, Automotive und Solartechnik. Anfangs nutzte das Unternehmen noch Autocad 2D. Seit 2001 wird Hicad 3D und seit 2017 auch der Inventor zur Entwicklung komplexer Bearbeitungszentren unterschiedlicher Automatisierungsgrade eingesetzt.
„Der Umstieg von 2D auf 3D ist komplex, aber absolut lohnenswert“, so Konstruktionsleiter Vladimir Rekowski. „Meine Teamkollegen haben die neue Konstruktionspraxis nach zwei Jahren vollständig adaptiert.“ Noch kürzer sei die Eingewöhnungsphase des PDM-Systems Helios gewesen: Gerade mal zwölf Monate inklusive Kopplung an das ERP-System Beosys und interner Prozessoptimierungen.
PDM-System: mit Plotstempel schneller fündig
Seit 2007 ist das multicad-fähige PDM-System in dem nordrhein-westfälischen Unternehmen implementiert und seit 2018 auf höchstem Level inklusive Kopplung zu ERP etabliert. „Jährlich wird upgedatet und teilweise benötigte Erweiterungen eingebracht, was so viel heißt, dass schon mal in eine individualisierte Konfiguration investiert wird - eine der Stärken der ISD“, so Vladimir Rekowski. Er und seine Kollegen schätzen insbesondere die Möglichkeit, Suchmasken und darin enthaltene Attribute individuell anzupassen, um Baugruppen sowie Einzelteile schneller zu finden und ihre genaue Anzahl im Projekt zu ermitteln. „Ein großer Gewinn ist der Plotstempel im Plotmanager von Helios, den wir kürzlich bei der ISD bestellt haben“, so der studierte Maschinenbauingenieur. „Unser Ziel ist es, Einzelteilzeichnungen nach dem Drucken von Baugruppen nicht mehr manuell und somit zeitaufwendig beschriften zu müssen.“ Er beschreibt die Funktionsweise folgendermaßen: „Über das Kontextmenü der Produktstruktur wird eine neu implementierte Funktion – zum Beispiel ‚Zeichnungen mit Stempel drucken‘ – aufgerufen. Hier wird die Anzahl der verbauten Teile in der Baugruppe von Helios ermittelt, mit der Anzahl der Baugruppen in den jeweiligen Projekten multipliziert und anschließend mit weiteren Projektdaten an den Plotserver übergeben. Auf dem Plotserver werden Daten zusammengefasst und in einem temporären ‚Stempel‘ auf einer Zeichnung oder in einer Neutralformat-Datei ausgegeben. Standard wird so mit individueller Anforderung optimal kombiniert“, meint Vladimir Rekowski. „Die automatische Zeichnungsübergabe an unser ERP-System als Neutralformat-Datei ist übrigens auch eine Schnittstellenerweiterung, die extra für die Schirmer Maschinen GmbH programmiert wurde.“
PDM-System: Mit Beosys noch besser integriert
Seit 2015 bietet die ISD Group ihren Anwendern eine Standardintegration der PDM/PLM-Lösung Helios mit dem ERP-System Beosys. „Artikelstammdaten und Stücklisten über diverse Abteilungen wie zum Beispiel Konstruktion, Fertigung und Vertrieb halten wir damit synchron – derzeit noch von einem Standort aus“, so Vladimir Rekowski, der eine zukünftige Erweiterung auf mehrere Standorte und damit das volle Ausschöpfen des Helios-Beosys-Potenzials nicht für ausgeschlossen hält. „Wir wachsen ständig weiter, konstruieren viele hochautomatisierte Produktionsanlagen pro Jahr und steigern unseren Umsatz“, ergänzt er und zieht folgende Bilanz: „Die Suche nach Ersatzteilen und verschiedenen Baugruppen ist dank Helios viel übersichtlicher und hat sich ebenso wie die Konstruktionszeit verkürzt. Jede Neukonstruktion ist schließlich eine Ableitung von der ursprünglichen. Dass on demand oder bei Freigabe Artikel und Stücklisten automatisch inklusive der verknüpften Zeichnungen als PDF an Beosys übergeben werden, ist enorm zeitsparend, senkt Fehlerquote und Kosten“.
Servicebereitschaft und Flexibilität des Softwareentwicklers
Neuimplementierungen erfordern nicht nur die Akzeptanz der Mitarbeiter, auch die Servicebereitschaft und Flexibilität der Softwareentwickler. „Die Bereitschaft, zu helfen, ist sehr gut bei der ISD“, lobt Vladimir Rekowski. „Auch die Hotline ist kompetent und sehr engagiert. Ich arbeite immer gern mit den Entwicklern der ISD zusammen, weil sie immer alles praxisgerecht und gut programmieren.“
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