Integrierte Fertigungslösungen bieten viele Vorteile. Mit kombinierten PLM- und CPQ-Lösungen können Unternehmen zum Beispiel langfristig profitabel produzieren.
(Quelle: Revalize)
Produktion unter erschwerten Bedingungen: Angesichts steigender Energie- und Materialpreise tragen sich immer mehr Industrieunternehmen mit der Sorge, ob sie ihre Produktionsfähigkeit aufrechterhalten können.
Das global agierende Softwareunternehmen Revalize erklärt, welches Potenzial kombinierte PLM- und CPQ-Lösungen für integrierte Fertigungen und den Fortbestand herstellender Unternehmen haben.
Integrierte Fertigungslösungen bieten viele Vorteile. Mit kombinierten PLM- und CPQ-Lösungen können Unternehmen zum Beispiel langfristig profitabel produzieren.
Noch auf dem Maschinenbau-Gipfel im Oktober hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz an Vertreter der Branche gewandt. Viele Auftragsbücher der Unternehmen seien bis zum Anschlag gefüllt, aber die steigenden Preise würden profitables Arbeiten erschweren. Um die Belastungen abzuschwächen und das eigene Unternehmen auf die Zukunft vorzubereiten, setzten viele Entscheider bereits auf Software-Lösungen zur Rationalisierung des Produktionsprozesses. „Die Investments zahlen sich aus“, erklärt Marc Maurer, General Manager EMEA bei Revalize. „Allerdings nutzen die meisten Unternehmen gar nicht das volle Potenzial ihrer Investition.“
Digitalisierung mit CPQ-Lösungen optimiert die Prozesseffizienz
Wenngleich viele Entscheider schon auf moderne digitale Lösungen setzen, operieren viele Betriebe noch immer auf Basis von Word- und Excel-Dokumenten. Um jedoch in herausfordernden Zeiten Aufträge und Umsätze zu generieren, sind moderne, digitale Arbeitsprozesse unabdingbar. Jene Unternehmen, die bereits investiert haben, spüren den Schub in puncto Produktivität bereits. Ein Beispiel: Mit digitalen Configure Price Quote (CPQ)-Modulen können Angebote schneller und mit mehr Informationssicherheit erstellt werden. Verkaufszyklen werden so kürzer und Mitarbeiter im Sales können mehr und profitabler verkaufen.
Allerdings reicht es nicht aus, die Einnahmeseite zu optimieren, wenn sich der Kostendruck massiv erhöht. Neben schwer verfügbaren Materialien bilden hohe Arbeitskosten und eine hohe Varianz bei der Produktion die größten Herausforderungen. Innovative Computer-Aided Design (3D-CAD)-Software unterstützt Experten – in Verbindung mit einem Product Lifecycle Management (PLM) – bei der Konfiguration von Werkstücken und erhöht so die Qualität und Effizienz der Produktion. Ausschussquoten lassen sich dadurch wirksam minimieren und durch die einfache Auswahl von Alternativteilen können Lieferengpässe schnell abgefangen werden.
Einsparpotenzial ganzheitlich ausschöpfen
Erhebliche Einsparungen lassen sich nicht ausschließlich im Kerngeschäft realisieren. Auch der administrative Aufwand ist für die meisten Mitarbeiter ein Faktor, der viel Zeit und Ressourcen verlangt. Document Management Systeme (DMS) wie Pro.File erlauben es Entscheidern, benötigte Daten, Zeichnungen, Angebote und Dokumente aller Art schneller aufzufinden, da diese mit Produkten und Aufgaben verbunden sind und daher in einer Übersicht viel schneller zu finden sind. Somit vermeiden Fachkräfte langes Durchsuchen unübersichtlicher Ordnerstrukturen. Bis zu 15 Minuten können Angestellte damit durchschnittlich einsparen. Das mag wenig klingen, aber bei 30 Mitarbeitern in einem mittelständischen Betrieb mit Personalkosten von 90 Euro pro Stunde und Mitarbeiter beträgt die jährliche Ersparnis 52,5 Stunden oder 141'750 Euro.
Unternehmen investieren zumeist nur in Einzellösungen, die zwar die Teilbereiche wie das Angebotsmanagement effizienter gestalten, ohne das Unternehmen auf die nächste Stufe der Digitalisierung zu heben. Insofern entfalten die Investments noch nicht ihre größtmögliche Wirkung.
Eine Suite für das gesamte Produkt-Management
Suite-Lösungen sind ein wirksames Mittel, um auf lange Sicht Wirtschaftlichkeit zu sichern. Dass es eine Alternative zu spezialisierten Software-Lösungen gibt, ist den wenigsten Entscheidern bewusst. Was im Corporate-Umfeld schon Standard ist, zählt für produzierende Betriebe noch zu den relativ neuen Entwicklungen. Auf eine Kombinations-Lösung zu setzen, die verschiedene Teilbereiche des Produkt-Managements vereint, trägt enorm dazu bei, die Prozesse im Unternehmen zu standardisieren und zu vereinfachen. Zudem wird dadurch eine günstige Basis für ein digitales Geschäftsmodell gelegt, das widerstandsfähiger gegenüber externen Schocks wie Lieferproblemen oder Umweltkatastrophen ist.
Der zentrale Vorteil von Kombinationslösungen: Sie vereinen alle Schritte des Produktionszyklus in einer Lösung. Im Idealfall werden somit alle Teilprozesse von der Angebotserstellung bis hin zur Rechnungsstellung in einer Lösung abgedeckt. Moderne Anwendungen kombinieren PLM, CPQ, CAD und DMS miteinander und standardisieren sämtliche Prozesse. Das versetzt Verantwortliche in die Lage, bei der Angebotserstellung bereits die Verfügbarkeit und Lieferzeit der Teile zu prüfen, während das Programm bereits im Hintergrund die Skizzen im CAD erstellt. Falls Bauteile nicht verfügbar sind, wird das dem Konfigurierenden angezeigt. Dadurch werden Engpässe sofort sichtbar und können bei der Planung berücksichtigt werden.
Stand: 16.12.2025
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Ein weiterer Vorteil besteht in der Reduktion laufender Kosten. Kombinationsanwendungen sind im Vergleich zu Einzellösungen wesentlich günstiger im Unterhalt und auch Wartungen fallen insgesamt seltener an, da nicht jede App einzeln instandgehalten werden muss. Insgesamt erreichen Unternehmen, die auf eine solche Lösung setzten, somit schneller ihren Return on Invest.
PLM- und CPQ-Lösungen für beschleunigte Produktionsprozesse
Durch den Einsatz einer kombinierten Lösung laufen Produktionsprozesse merklich schneller ab. Brancheninsider gehen von einer Beschleunigung um den Faktor 5 aus. Zudem erreichen Unternehmen, die auf solche Lösungen setzen, einen schnellen Return on Investment. Besonders überzeugend bei der Planung und Freigabe von Digitalisierungsprojekten: In aller Regel zahlen sich Investitionen bereits innerhalb von zwölf Monaten aus.