Simulation elektrischer Systeme disziplinübergreifend im Engineering nutzen

Verantwortlicher Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Mit einer Schnittstelle zu ETAP schafft Aucotec eine leistungsfähige Verbindung von Engineering und Simulation elektrischer Systeme.

(Quelle:  Aucotec AG)
(Quelle: Aucotec AG)
  • Die Aucotec AG, Entwickler von Software für das Engineering seit 1985, erweitert ihre Bandbreite an Simulationsintegrationen.

  • Die Kooperationsplattform Engineering Base (EB) erhält eine Standardanbindung an ETAP.

  • Die Analyselösung simuliert und kalkuliert alle elektrischen Komponenten in den Bereichen Energie, Transportation, Niedervolt- und Industrieanlagen.

Mit der Schnittstelle zu ETAP schafft Aucotec eine ungewöhnlich umfangreiche Verbindung von Engineering und Simulation. Denn sie umfasst gleichzeitig mit den elektrotechnischen Daten auch alle Aspekte der Instrumentierung und Automation im Maschinen- und Anlagenbau. Grund ist EBs datenbasiertes Prinzip einer Single Source of Truth, die disziplinübergreifend für alle Kernaufgaben des Anlagen-Engineerings nutzbar ist. Diese Universalität kommt ETAP, als „Kalkulationsmaschine“ für diverse Industriesektoren konzipiert, sehr entgegen.

Verbindung von Engineering und Simulation

So transformiert das Interface beispielsweise ein Single-Line-Diagramm (SLD) aus EB auf Knopfdruck zu ETAP in eine toolgerechte Darstellung. Diese lässt sich dort direkt bearbeiten und, wenn nötig, ergänzen. Nach Analyse und Berechnung der elektrischen Spezifikationen des im SLD festgelegten Equipments, wie Leitungen, Busse, Leistungsschalter und Ähnliches, werden die Ergebnisse über einen EB-Assistenten in die Engineering-Plattform zurück übertragen. Mit diesen Daten reichert EB durch Mappen und Ergänzen der Attribute die entsprechenden Objekte im SLD an. So wächst das zentrale Datenmodell der (Teil-)Anlage. Alle Beteiligten – eben auch die Instrumentierungs- und Automationsfachleute – können somit alle dazugewonnenen Details direkt für ihre Weiterbearbeitung verwenden.

Nicht nur verlässlicher, sondern auch schneller

Dabei spart die Integration nicht nur das händische Übertragen von Daten und Plänen zu ETAP und von dessen Ergebnissen zu EB. Auch das damit verbundene hohe Fehlerpotenzial lässt sich minimieren. Die Qualität gewinnt erheblich. Denn die Simulationen sind trotz deutlicher Beschleunigung verlässlich konsistent und lassen sich über die gesamte Lebensdauer des Projekts in EB nachvollziehen. Gute Gründe auch für Kunden aus dem Öl&Gas-Sektor wie Equinor, Kongsberg oder Haldor-Topsoe, die EB als Datenbackbone für ihr gesamtes Engineering sowie den Betrieb ihrer Anlagen einsetzen.

Zukunftsgerechte Bandbreite

„Ihr Interesse an der Integration war auch ein Grund, an ETAPs Simulations-Profis heranzutreten, denn in der Branche ist das Tool weit verbreitet“, erklärt der Leiter von Aucotecs Produktmanagement, Dr. Pouria Bigvand. Doch auch die vielen Anwender und Interessenten im Bereich der Energieversorgung sowie die Transportation-OEMs, die mit EB ihre elektrischen Systeme entwickeln, sollen von der Integration profitieren. „So schlagen wir quasi mehrere Fliegen mit einer Klappe“, sagt Bigvand, und: „Wir arbeiten bereits an einem Ausbau der Lösung, die den Austausch komplett automatisiert. Diese Integration ist für uns zukunftsweisend und eine wichtige Komplettierung der Bandbreite an Simulationen, die durch EB erleichtert und beschleunigt werden. Aspen, Unisim und Pro II für die Prozesssimulation sind weitere Beispiele“, so der Produktmanager.

Bild oben: Simulation und Engineering eng verbunden: ETAPs Berechnungen sind in EB im Nu disziplinübergreifend nutzbar. Bildquelle: Aucotec AG

Weitere Informationen: https://www.aucotec.com/

Erfahren Sie hier mehr über die Optimierung fluidtechnisch-mechatronischer Systeme.

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