Das Unternehmen PAUL Wärmerückgewinnung nutzt für Planung und Konstruktion von Systemen für die Wohnraumlüftung Autodesk Inventor und Autodesk Vault.
(Quelle: N+P Informationssysteme GmbH)
Das Unternehmen PAUL Wärmerückgewinnung nutzt für die Planung und Konstruktion von Systemen für die Wohnraumlüftung sowie Wärmetauschern Autodesk Inventor und Autodesk Vault.
Das Unternehmen PAUL Wärmerückgewinnung GmbH (PAUL) aus der Nähe von Zwickau entwickelt und produziert mit seinen aktuell 130 Mitarbeitern Systeme für die Wohnraumlüftung sowie Wärmetauscher. In der Konstruktion kommt dabei neben der 3D-Konstruktionssoftware Autodesk Inventor auch die Datenmanagement-Lösung Autodesk Vault zum Einsatz. Bereits seit 2006 wird das Unternehmen sowohl mit passgenauen IT-Systemen als auch mit umfassenden Beratungs- und Supportleistungen sowie verschiedenen Schulungen durch die N+P Informationssysteme GmbH (N+P) betreut.
Einfache Anwendbarkeit erhöht die Produktivität in der Konstruktion
Autodesk Inventor ist seit 2006 in der Konstruktionsabteilung von PAUL als 3D-CAD-Software etabliert. Da innerhalb kurzer Zeit die Verwaltung aller entstehenden Daten zum Problem wurde, wurde auch die Einführung einer Dateiverwaltung notwendig. Zum damaligen Zeitpunkt entschied sich das Team für die favorisierte Datenmanagement-Software Productstream.
Das System selbst wurde von den Konstrukteuren heiß geliebt; allerdings kam man im Bereich der Revisionierung und durch eine teilweise umständliche Arbeitsweise irgendwann an seine Grenzen. So entschied sich das Unternehmen 2018 – nach akribischem Systemvergleich – für die Einführung von Autodesk Vault. Ausschlaggebend war dabei nicht nur der Ansatz, Software eines Herstellers im Haus zu haben, sondern auch zahlreiche Funktionalitäten, die das Arbeiten einfacher, übersichtlicher und logischer gestalten – und das abteilungsübergreifend. Heute werden bei PAUL daher nicht nur Konstruktionsdokumente in Vault verwaltet, auch Office-Dateien, wie zum Beispiel Arbeitsanweisungen oder Betriebsanleitungen, werden darüber organisiert. Zudem haben Marketing und Produktmanagement eigenständig die Möglichkeit, sich Produktvisualisierungen für Präsentationen zu generieren. Die Konstrukteure werden somit nicht mehr von ihren eigentlichen Aufgaben abgehalten.
Saubere Datenbasis für Autodesk Vault im Altsystem
Nach der Entscheidung zur Einführung von Autodesk Vault im Spätsommer 2018 installierten die Kollegen der N+P eine Testumgebung und führten für ein schnelles Kennenlernen der Software die ersten Schulungen durch. Beide Seiten waren sich bewusst, dass ein erfolgreiches Projekt auf einem durchdachten Projektplan basiert und alle Beteiligten ihre jeweiligen Aufgabenpakete verbindlich abarbeiten mussten. Daher etablierte sich bei PAUL ein dreiköpfiges Projektteam, welches sich für die Migration der Systeme engagierte.
Als A und O für einen erfolgreichen Systemwechsel definierte das Team eine saubere Datenbasis im Altsystem. So wurden innerhalb kürzester Zeit doppelte Datensätze bereinigt, sogenannte Karteileichen gelöscht und fehlende Verknüpfungen wiederhergestellt. "Insgesamt mussten 10.000 Konstruktionsdokumente gehandelt werden", fasst Frank Sabaczuk, Entwicklungsingenieur bei PAUL, zusammen. "Durch unsere gute Vorarbeit verlief die Migration relativ geräuschlos und wir waren im Dezember mit allen notwendigen Vorarbeiten fertig, um mit dem neuen Jahr auch eine neue Lösung produktiv im Einsatz zu haben. Unsere Fallback-Lösung – ein einzelner Rechner, auf dem noch Productstream installiert ist – mussten wir nie nutzen."
Zuspruch durch firmenweite Nutzung
Nach den ersten Monaten erfolgreicher Arbeit mit Autodesk Vault sind sich die Kollegen bei PAUL sicher, einen wichtigen Schritt in Richtung papierloses Büro getan zu haben. Es wird das Ziel verfolgt, die Software firmenweit bis in die Produktion hinein auszurollen. Ein wichtiger Faktor dafür ist das vorhandene Freigabewesen in Vault. Durch die Definition von verschiedenen Benutzergruppen mit unterschiedlichen Rollen und Berechtigungen wird es möglich, alle Unternehmensbereiche einzubinden und sämtliche anfallenden Dokumente zu managen. Das einfache Handling mittels eines Office-Clients ergänzt um unzählige Recherchemöglichkeiten, ermöglicht allen Mitarbeitern einen kompletten Überblick auf den für ihre Arbeit relevanten Dateibestand. Weiterhin punktet Vault hinsichtlich Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit. Eine Bearbeitungshistorie ist zu jedem Zeitpunkt transparent. Durch die Technologie des Ein- und Auscheckens von Dateien für deren Bearbeitung ist jederzeit sichergestellt, dass nicht zur gleichen Zeit von verschiedenen Benutzern auf einen Datensatz zugegriffen werden kann. Damit geht einher, dass ausgecheckte Dateien lokal bearbeitet werden und die Arbeit selbst nicht im Firmennetzwerk passiert. Das führt zu einem erheblichen Performance-Gewinn, was sich gerade bei sehr filigranen Teilen mit vielen Radien auszahlt.
Autodesk Vault ist mehr als eine Dateiverwaltung
Neben den zahlreichen Funktionalitäten zur Dateiverwaltung bietet Autodesk Vault auch umfassende Möglichkeiten für ein durchgängiges Änderungsmanagement, welches kurzfristig bei PAUL ebenfalls zum Einsatz kommen soll. Dieses unterstützt dabei völlig intuitiv über eine grafische Benutzeroberfläche bei der Verwaltung und Automatisierung von Änderungsaufträgen. Mittelfristig ist vorgesehen, die Konstruktion und das Datenmanagement auch mit der bestehenden ERP-Lösung zu integrieren, um Prozessabläufe weiter zu digitalisieren. Frank Sabaczuk reflektiert: "Vault ist für uns ein unheimlicher Zugewinn. Alle Abteilungen – sogar unser Controlling – sind vom System überzeugt und haben signalisiert, die Lösung selbst einsetzen zu wollen. Unser Dank gilt den Kollegen der N+P, die uns durch jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit auf diese Reise mitgenommen haben."
Stand: 16.12.2025
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Bild oben: PAUL ist marktführend bei der Fertigung von feuchte-übertragenden Luft-Wärmetauschern. Bild: N+P Informationssysteme GmbH