FIT auf der Formnext 2025 Ein Appell für ein innovationsfreundliches Klima

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Auf der Formnext 2025, der Leitmesse für die additive Fertigung, setzt die FIT AG ein ungewöhnliches Zeichen: Statt einer technologischen Leistungsschau präsentiert das Unternehmen mit der Kampagne „Save Whiteout“ ein bewusst emotionales Statement.

(Bild:  FIT AG)
(Bild: FIT AG)

Whiteout“ steht, in Anlehnung an Schneewittchen, sinnbildlich für die Reinheit und Schönheit echter Innovation, die heute allzu oft durch Überregulierung, Angst und Selbstzufriedenheit verdrängt wird. Mit der Installation schafft FIT ein Format, das Ingenieursgeist mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet.

Ein Impuls zur ehrlichen Auseinandersetzung

Das Whiteout-Projekt ist keine Produktkampagne und keine Imageaktion. Es ist ein Kommunikationsinstrument, das Aufmerksamkeit auf eine unbequeme Wahrheit lenkt und zu einem offenen, kritischen Dialog über Innovationshemmnisse anregen will.

Nicht Lösungen zeigen. Das Problem zeigen.

Denn: Unsere Innovationsfähigkeit in Deutschland und in Europa wird nicht durch einen Mangel an Technologien ausgebremst, sondern durch ein innovationsfeindliches Klima, durch unflexible Strukturen, durch Zaghaftigkeit und Angst sowie durch Selbstzufriedenheit.

Zu viele additive Initiativen scheitern

FIT nutzt die Whiteout-Aktion, um über dieses innovationsfeindliche Klima zu sprechen. Nicht als Provokation um der Provokation willen, sondern als Weckruf. Denn nach 30 Jahren Erfahrung in der Additiven Fertigung zieht das Unternehmen ein klares Fazit: Es muss sich etwas ändern; Innovation wird heutzutage erstickt statt befeuert.

Formnext 2025: Mit Emotion für Aufmerksamkeit sorgen

Natürlich hat die bewusst als Kommunikationsinstallation aufgezogene Kampagne mit dem Selbstverständnis des Technologiepioniers FIT zu tun, der über den Tellerrand blickt und Verantwortung mit Blick auf die gesamte Branche übernimmt. FIT fällt auf der Formnext 2025 absichtlich nicht durch eine technologische Leistungsschau auf, sondern zeigt Haltung und will als Fürsprecher für eine mutige, verantwortungsbewusste Innovation agieren. Das Ziel ist nicht, Technologie zu liefern, sondern generell Innovation zu befähigen.

Verantwortung und kulturelle Kompetenz statt Technik

Carl Fruth, CEO der FIT AG, erklärt: „Mit Whiteout wollen wir zeigen: FIT kuratiert Verantwortung. Es braucht kulturelle Kompetenz, in die Zukunft zu denken. Daher sehen wir uns nicht als ausführender Zulieferer, sondern als strategischer Enabler in drei Rollen: Als Stratege, der den Weg von der Idee zur Industrialisierung gestaltet. Als Technologe natürlich, da wir sämtliche relevanten AM-Verfahren beherrschen. Und als Integrator, der AM in Produktions- und Lieferketten verankert.“

Whiteout als Kommunikationstrigger.

Die Aktion macht sichtbar, warum Innovation in Deutschland erstickt, macht aber auch Hoffnung, dass sie wieder belebt werden kann. Das Ziel der Messeaktion ist, einen gesellschaftlich relevanten Dialog lostreten. Wer spricht darüber? Welche Entscheider nehmen den Dialog an? Mit dem Format „Invite Whiteout“ kann die Installation nach der Messe als kuratierbares Kommunikationsprojekt von Verbänden, Unternehmen oder Organisationen genutzt werden, als Anstoß für Gespräche über Fortschritt, Verantwortung und Innovationskultur.

Weitere Informationen: https://fit.technology/

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