Maschinencode exportieren und in beliebige Simulationstools einbinden

Verantwortlicher Redakteur:in: Andreas Müller 1 min Lesedauer

Mit einer neuen Lösung von B&R können Entwickler ihren Maschinencode nun auch exportieren, und zwar in das Simulationstool ihrer Wahl.

(Quelle:  B&R)
(Quelle: B&R)
  • B&R hat seine Entwicklungsumgebung Automation Studio mit einer neuen Funktion ausgestattet.

  • Mit FMU Export lässt sich Maschinencode exportieren und als SPS-Simulation in beliebige Simulationstools integrieren.

  • Somit können Simulationsexperten in ihrem gewohnten Software-Ökosystem arbeiten. Das spart Zeit und Ressourcen in der interdisziplinären Entwicklung.

Die neue Funktion FMU Export ermöglicht es, Maschinencode zu exportieren und als SPS-Simulation in beliebige Simulationstools zu integrieren. Alle benötigten Daten werden dabei automatisch in einer Functional Mock-up Unit (FMU) gebündelt. Die exportierte FMU verfügt über eine standardisierte Schnittstelle. Es muss also keine separate Schnittstelle am eigenen Tool programmiert werden. Einzige Voraussetzung ist, dass das eigene Simulationstool den Standard FMI 2.0 unterstützt. FMI steht für Functional Mock-up Interface und ist ein industrieunabhängiger Standard für den Modellaustausch zwischen verschiedenen Modellierungswerkzeugen.

Maschinencode: Datenaustausch nun in beide Richtungen

Bereits bisher war es möglich, mit FMU Import Maschinenmodelle in Automation Studio zu importieren. Nun können Entwickler ihren Maschinencode auch exportieren, und zwar in das Simulationstool ihrer Wahl. Ab Automation Studio 4.12 steht FMU Export somit allen Nutzern von Automation Studio zur Verfügung.

Bild oben: B&R erweitert mit FMU Export die Bandbreite an Simulationstools. Bildquelle: B&R

Weitere Informationen: https://www.br-automation.com/en/

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