Fast 500 Aussteller aus 22 Ländern und 24'492 interessierte Fachbesucher machten die 41. Motek und die 16. Bondexpo zum wichtigen Branchenevent.
(Quelle: Schall)
Vom 10. bis 13. Oktober ist die diesjährige Motek/Bondexpo erfolgreich über die Bühne gegangen.
Fast 500 Aussteller aus 22 Ländern zeigten mit ihren Lösungen, wie sich industrielle Abläufe nicht nur up to date, sondern auch zukunftsfähig gestalten lassen.
Im Fokus standendabei Effizienz, Flexibilität und der einfache Einstieg in die Automatisierung.
496 Aussteller aus 22 Ländern und 24'492 interessierte Fachbesucher machten die 41. Motek, internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, zusammen mit der 16. Bondexpo, internationale Fachmesse für Klebtechnologie, einmal mehr zu einem wichtigen Branchenevent. Schon am ersten Messetag gab es belebte Flure, rege Fachgespräche sowie intensive Diskussionen in drei Messehallen.
Motek/Bondexpo 2023: Konkrete Antworten
„Fertigungsunternehmen wollen und müssen ihren CO2-Abdruck weiter deutlich verkleinern und suchen ressourcenschonende, wirtschaftliche Lösungen“, betont Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeveranstalters P. E. Schall. „Und die haben sie hier gefunden. Fachleute haben über vier Messetage auf Augenhöhe diskutiert sowie Komponenten, Systeme und Anlagen in Aktion erlebt. Die Motek/Bondexpo 2023 hat wieder einmal gezeigt, dass Aussteller hier die richtige Zielgruppe treffen und Anwender konkrete Antworten auf ihre Fragen erhalten“, so das Resümee der Messechefin.
Zufriedenheit bei Ausstellern und Fachbesuchern
Die Motek/Bondexpo 2023 war wieder eine Fachmesse, wie man sie sich idealerweise vorstellt. Das bestätigt auch Ulrich Moser, Leiter Marketing und Vertriebscontrolling bei IEF Werner in Furtwangen: „Die Motek ist traditionell unsere wichtigste Messe, und auch in diesem Jahr hatten wir wieder vom ersten Tag an viele gute Kontakte. Die meisten Fachbesucher kommen mit einem konkreten Anliegen, dessen Lösung wir im Nachgang der Messe direkt beim Kunden angehen. Das ist sehr zielführend, auch in diesem Jahr.“
Ebenfalls zufrieden äußerte sich Alexander Mühlens, Head of Low Cost Automation bei Igus: „Die Motek ist ganz, ganz wichtig für uns. Denn hier holen sich Ingenieure und Konstrukteure die Lösungsideen, die sie benötigen.“ Lösungsideen, wie der einfache Einstieg in die Robotik und Automatisierung gelingen kann, zeigte Mühlens mit seinem Team am hochfrequentierten RBTX-Stand, dessen unterschiedliche Anwendungen für einen kostengünstigen und einfach umsetzbaren Einstieg in die Robotik viele interessierte Besucher anzog.
Schwerpunktthemen Flexibilität und Energieeffizienz
Auch Thomas Wölpert, Verkaufsleiter Deutschland bei Schmalz in Glatten äußerte sich zufrieden über das rege Besucherinteresse am Messestand. „Wir sind jedes Jahr immer gern auf der Motek, um unsere Neuheiten zu präsentieren. Sie ist traditionell die Plattform, die wir für unsere Zielgruppe nutzen. In diesem Jahr stellen wir die beiden Schwerpunkte Flexibilität und Energieeffizienz in den Mittelpunkt. Denn unsere Anwender wollen ihren CO2-Footprint senken, hierbei unterstützen wir sie mit neuen Lösungen“, so Wölpert. Schmalz brachte unter vielen Neuerungen elektrische Vakuumsysteme mit nach Stuttgart.
Überzeugendes Messekonzept
Das Messekonzept der Motek/Bondexpo hat wieder überzeugt: Denn der praxisorientierte Austausch erfolgt in Arbeitsatmosphäre, konkret und klar am Thema – der Produktionsautomatisierung, von der Komponente bis zum Gesamtsystem. Die pragmatische und problemlösungsweisende Präsentation unterstützt Fachbesucher beim informativen, zeiteffizienten Messebesuch. Auf großes Interesse stießen zum Beispiel Assistenzsysteme, die Handhabungs- und Montageprozesse verbessern und den Werkern die Arbeit erleichtern. Messebesucher erlebten zudem Software, die den Menschen unterstützt.
Moderne, digitalisierte und vernetzte Komponenten, etwa die Schraubtechnik, sind Basis für eine fehlerfreie Produktion. KI-gestützte Prozesse sind inzwischen wesentliche und unerlässliche Maßnahmen, um Effizienz einerseits zu gewährleisten und den Fachkräftemangel andererseits zu kompensieren. Die vollintegrierte Bondexpo zeigte moderne Klebtechnik als Schlüsseltechnologie in der industriellen Fertigung. 15 junge Unternehmen stellten in der Start-up-Area neue Produkte und Lösungen für die Produktions- und Montageautomatisierung vor. Das Forum „Industrielle Bildverarbeitung“ von Evotron ergänzte außerdem den Nutzwert des Messebesuchs wesentlich. Und schließlich stieß auch das prallgefüllte Vortragsprogramm des Ausstellerforums erneut auf großes Interesse.
Motek/Bondexpo 2023: Hürden für die Automatisierung gesenkt
„Die Motek/Bondexpo 2023 hat die Hürden der Automatisierung weiter gesenkt“, sagt Bettina Schall. „Die Fachbesucher haben praxisnahe Lösungen für die systemische und zukunftsfähige Produktion erlebt. Der Einstieg in die Zukunft ist einfach – davon konnten sich die Messebesucher überzeugen. Auch die Motek/Bondexpo 2024 wird der Fertigungsbranche weiterentwickelte Lösungen an die Hand geben, um noch wirtschaftlicher und effizienter zu arbeiten. Wir tragen diese hervorragende, begeisternde Stimmung aus 2023 ins nächste Jahr – zur 42. Motek und 17. Bondexpo vom 08. bis 11. Oktober 2024. Alle Aussteller und Fachbesucher sind schon heute herzlich dazu eingeladen – wir freuen uns darauf!“
Stand: 16.12.2025
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Bild oben: Messeeröffnung Motek/Bondexpo 2023 am 10. Oktober 2023. (Bild: Schall)
Weitere Informationen finden Sie hier (Motek) und hier (Bondexpo).