PLM in der Medizintechnik: Von der Idee bis zur Zulassung

Verantwortlicher Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Ottobock, Anbieter von Lösungen in der Medizintechnik, sorgt mit der PLM-Plattform von Aras für effizienten, digitalen F&E-Workflow.

(Quelle:  Ottobock)
(Quelle: Ottobock)
  • Ottobock ist ein Spezialist für Prothesen, Orthesen, Exoskelette und Rollstühle.

  • Mit der Einführung eines Product Lifecycle Managements (PLM) hat er seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) weiter digitalisiert.

  • Die PLM-Funktionalitäten der Plattform des PLM-Spezialisten Aras sorgen beim niedersächsischen Medizintechnikunternehmen für mehr Innovationskraft, Transparenz und Geschwindigkeit

  • Zudem führen sie – in der Medizintechnik besonders wichtig – zu noch mehr Sicherheit.

Die PLM-Plattform von Aras macht die Produktentwicklung bei Ottobock, einem Anbieter von Lösungen in der Medizintechnik, innovativer und schneller. Das Product Lifecycle Management sorgt dabei für effizienten, digitalen F&E-Workflow

„Mit Aras haben wir eine Lösung für unsere F&E-Aktivitäten gefunden, die perfekt auf die hohen Anforderungen der Medizintechnikbranche abgestimmt ist“, sagt Erik Albrecht-Laatsch, Director Engineering bei Ottobock. „Nicht nur die Systemarchitektur und die Ausbaufähigkeit der Plattform entsprechen unseren Anforderungen, sondern auch die gute Zusammenarbeit mit dem Aras-Team, das uns ohne Verzögerung durch das gesamte Projekt geführt hat.“

(Erik Albrecht-Laatsch, Director Engineering bei Ottobock: „Mit Aras haben wir eine Lösung für unsere F&E-Aktivitäten gefunden, die perfekt auf die hohen Anforderungen der Medizintechnikbranche abgestimmt ist“. Bild: Ottobock)
(Erik Albrecht-Laatsch, Director Engineering bei Ottobock: „Mit Aras haben wir eine Lösung für unsere F&E-Aktivitäten gefunden, die perfekt auf die hohen Anforderungen der Medizintechnikbranche abgestimmt ist“. Bild: Ottobock)

PLM-Projekt wird zum Benchmark für künftige Entwicklungsprozesse

Neben den gezielt für die Medizintechnik entwickelten PLM-Funktionalitäten war zudem die Verfolgung eines agilen Ansatzes entscheidend. „Wenn ich mit einem PLM-System Bein- oder Handprothesen entwickeln möchte, muss die Plattform den in der Branche üblichen Qualitäts- und Sicherheitsmaßstäben entsprechen“, sagt Andreas Müller, Vice President bei Aras. „So konnte Ottobock dank des agilen Ansatzes die Anforderung erfüllen, zu jedem Projektmeilenstein eine vollständig validierte (PLM-)Lösung zur Verfügung zu haben.“

(Andreas Müller, Vice President bei Aras:  „Wenn ich mit einem PLM-System Bein- oder Handprothesen entwickeln möchte, muss die Plattform den in der Branche üblichen Qualitäts- und Sicherheitsmaßstäben entsprechen“. Bild: Aras)
(Andreas Müller, Vice President bei Aras: „Wenn ich mit einem PLM-System Bein- oder Handprothesen entwickeln möchte, muss die Plattform den in der Branche üblichen Qualitäts- und Sicherheitsmaßstäben entsprechen“. Bild: Aras)

Erik Albrecht-Laatsch von Ottobock geht noch einen Schritt weiter. „Das PLM-Projekt wurde wie eine Medizinproduktentwicklung aufgesetzt und ist damit auch ein gutes Beispiel für andere Entwicklungsprojekte. Diese positiven Erfahrungen werden auf jeden Fall in unsere künftigen Entwicklungs- und Zulassungsprozesse einfließen.“

Medizintechnik: Detailliert von vorherigen Produkten und Produktionsprozessen lernen

Die Aras-Plattform ist nun bei Ottobock im operativen Einsatz. „Die neuen Möglichkeiten vom Dokumentenmanagement über die Informationsverteilung bis hin zur Nachvollziehbarkeit von Veränderungen bieten einen deutlichen Mehrwert für unsere Entwicklungsprojekte“, so Ottobock-Manager Albrecht-Laatsch. „Gerade das Thema Rückverfolgung führt dazu, dass wir bei Neuentwicklungen noch viel detaillierter von vorherigen Produkten und Produktionsprozessen lernen können. Das gesamte Wissen der Firma steht uns bald in einem sehr effizienten, digitalen Workflow zur Verfügung.“

Bild oben: 3D-gedruckter Prothesenschaft MyFit TT Socket. Bild: Ottobock

Weitere Informationen: https://www.aras.com/

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