Retrofit von Drehverbindungen: Erneuerte Bauteile sparen Kosten

Verantwortlicher Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Mit dem vorhandenen Fachwissen und der Eigenfertigung in Eschweiler kann Rodriguez beim Retrofit von Drehverbindunen auch komplexe Anforderungen erfüllen. Im Auftrag eines großen Verkehrsbetriebes überholen die Experten derzeit rund 550 Kugeldrehverbindungen, die Achse und Wagenkasten von U-Bahn-Waggons verbinden.

(Quelle:  stock.adobe.com/katy_89)
(Quelle: stock.adobe.com/katy_89)
  • Zum Service-Portfolio von Rodriguez, einem Hersteller von Präzisionslagern und Lineartechnik, zählt auch das Retrofit von älteren Komponenten.

  • Vor allem groß dimensionierte Drehverbindungen müssen in älteren Maschinen und Anlagen oftmals generalüberholt oder gar ersetzt werden.

  • Mit dem vorhandenen Know-how von Rodriguez und der Eigenfertigung in Eschweiler lassen sich auch komplexe Anforderungen erfüllen.

Derzeit läuft bei Rodriguez ein umfangreiches Projekt zum Retrofit: Im Auftrag eines großen Verkehrsbetriebes überholen die Experten rund 550 Kugeldrehverbindungen, die als Verbindung zwischen Achse und Wagenkasten von U-Bahn-Waggons zum Einsatz kommen. „Es handelt sich um zwei verschiedene unverzahnte Kugeldrehverbindungen mit ca. 900 bzw. 1'000 mm Laufkreisdurchmesser, die von vier Herstellern nach unterschiedlichen Vorgaben gefertigt wurden“, schildert Martin Stremmel, Product Manager bei Rodriguez. „Die ältesten Lager sind ca. 15 Jahre alt.“

Warum ein Retrofit sinnvoll ist

Trotz des Alters sind die Komponenten jedoch grundsätzlich noch in einem guten Zustand und werden auch lediglich in einem Bereich von +/-20° belastet. Deshalb ist ein Retrofit sinnvoll: Dabei übernimmt Rodriguez in einem ersten Schritt die äußerliche Begutachtung, die Aufnahme von Schäden und die Demontage. Im Anschluss daran werden die Ringe geprüft und vermessen. Daran schließt sich die Reinigung und Neulackierung der Kugeldrehverbindungen an. Die bereits genutzten Bereiche der Komponenten werden markiert, sodass die überarbeiteten Drehverbindungen versetzt zur bisherigen Einsatzposition eingebaut werden können. „Zu guter Letzt erfolgt die Remontage mit neuen Wälzkörpern, Distanzstücken, Dichtungen und Schmierstoffen“, so Martin Stremmel abschließend. „Die überholten Komponenten stehen neuen Produkten in nichts nach. In diesem und vielen anderen Fällen ist ein Retrofit ein guter Weg, um Kosten zu sparen – bei überzeugender Funktionalität des Endprodukts.“

Bild: Rodriguez überholt derzeit rund 550 Kugeldrehverbindungen, die als Verbindung zwischen Achse und Wagenkasten von U-Bahn-Waggons zum Einsatz kommen. Bild: ©stock.adobe.com/katy_89

Weitere Informationen: https://www.rodriguez.de/

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